08/05/2013Bremen
14.05.2013 19:30
Paradox, Bernhardstraße 10-12

In Griechenland und Spanien wird ein Verelendungsprogramm nach dem nächsten in Gesetze gegossen. Italiens politische Krise bekommt mit der aktuellen Rechts-Links-Koalition unverkennbar absurde Züge. Jetzt zählt noch Zypern zu den untergehenden Schuldeninseln. Überall regt sich Protest und Widerstand.

Und hier so? In Deutschland bleibt alles beim alten, gewohnten Trott. M31 und Blockupy 2012 waren zwar wichtige Signale der Solidarität und Bezugspunkte für viele Spektren sozialer Opposition. Aber ein Ende der politischen und sozialen Lethargie hierzulande ist noch nicht abzusehen.

17/12/2012Bremen
Stellungnahme zum Protest gegen die Podiumsdiskussion u.a. mit Günther Beckstein

 

Am 5.12. hätte Günther Beckstein (CSU) an der Bremer Uni, nebst anderen ParteienvertreterInnen, an einer Podiumsdiskussion als Teil der Ringvorlesung „20 Jahre Asylkompromiss“ des Fachbereichs Politik teilnehmen sollen.

Daraufhin hat eine große Anzahl von Menschen diese Veranstaltung lautstark verhindert. Aufgrund der Kritik von Einzelpersonen und Medien, dass man doch eher mit ihm hätte diskutieren sollen, halten wir es für wichtig uns auch zu positionieren.

29/11/2012Bremen
05.12.2012 17:15
Uni Bremen // Glashalle (direkt am Zentralbereich)

Am 06.12.92 beschloss die Bundesregierung den so genannten „Asylkompromiss“. Anlässlich dessen veranstaltet das Institut für Politikwissenschaft der Uni Bremen die Ringvorlesung „20 Jahre Asyl- und Zuwanderungskompromiss“. Teil davon ist eine Podiumsdiskussion u.a. mit Günther Beckstein (CSU) am 5. Dezember um 18 Uhr (im GW 2, Raum B 3009).

17/11/2012Bremen
20.11.2012 12:00
GW2 - 3. Ebene // Universtität Bremen

Leistung und Effizienz sind die allbestimmenden Kriterien, unter denen heute bildungspolitische Debatten geführt werden. Mit Verweis auf diese Schlagworte werden Studiengänge zusammengestrichen - wie gerade im Studiengang Kunst - oder schlicht abgeschafft - wie zuletzt Behindertenpädagogik, Sportlehramt und demnächst womöglich Integrierte Europastudien. Drittmittel, wie zum Beispiel auch das Geld der Exzellenzinitiative, sind ein immer größerer Haushaltsposten im Unibudget. Sie sind aber in der Regel Zweckgebunden und dürfen nicht für die Lehre verwendet werden.

Inzwischen scheint das Konkurrenzprinzip auch an der Uni allgegenwärtig zu sein: Unis konkurrieren um Drittmittel, Fachbereiche und Studiengänge konkurrieren um die sowieso schon knappen Uni-Gelder und Studierende konkurrieren um gute Noten und Masterstudienplätze.

Im Workshop wollen wir uns mit dieser neoliberalen Hochschulentwicklung beschäftigen, gemeinsam diskutieren und dabei auch über Widerstandsmöglichkeiten sprechen.

17/11/2012Bremen
19.11.2012 (All day) - 20.11.2012 (All day)
Glashalle // Uni Bremen

Der Wissenschaftsrat ist nicht nur maßgeblich für die Exzellenzinitiative verantwortlich, sondern soll auch das Land Bremen und seine Hochschulen beraten, wie man im Wettbewerb mit anderen Unis weiterhin an der Spitze bleiben kann. Konkret also Vorschläge zu liefern, welche Bereiche und Studiengänge weiter ausgebaut und welche gekürzt oder gestrichen werden  sollen.

08/11/2012Bremen
14.11.2012 12:00
Bremen Hauptbahnhof

- der Aufruf -

 

Noten – die nichts über unsere Persönlichkeit aussagen; die uns in Gewinnende, “Loser“ und Mittelmaß selektieren!
Prüfungsstress – der uns nur Nerven und einen wichtigen Teil unserer Jugend kostet!
Themen – von Menschen vorgegeben, die schon seit Jahrzehnten keine Schule mehr von Innen gesehen haben!
Wissen – was wir nicht wirklich für den Arbeitsplatz, schon garnicht fürs Leben brauchen!

 

08/11/2012Bremen
13.11.2012 12:00
Universtität Bremen // unter den GW2-Treppen

Am 19. und 20. November kommt der Wissenschaftsrat zu Besuch. Wir finden, ein guter Anlass sich einmal zu bedanken für die fatalen Folgen und Begleiterscheinungen, die die Exzellenzinitiative hervorruft! Dafür wollen wir uns mit euch treffen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir unseren Unmut am besten zum Ausdruck bringen können.

Kommt Alle! Am Dienstag, 13.11. um 12 Uhr unter die GW2 Treppen!

08/11/2012Bremen

Wer ist dieser WISSENSCHAFTSRAT überhaupt?

Der Wissenschaftsrat ist gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Durchführung der Exzellenzinitiative verantwortlich. Richtig, diese Exzellenzinitiative, die nur einige wenige Bereiche der Uni be-günstigt, während gleichzeitig in anderen Teilen der Uni massiv gekürzt wird, wie zum Beispiel aktuell im Institut für Kunstwissenschaft/-pädagogik. Diese Initiative, die einen Wettbewerb ausruft, der abgesehen von einer Handvoll Gewinner_innen überall Verlierer_innen schafft. Diese Initiative, die Kürzungen als Sachzwang und Eliteförderung als Lösung verkauft. Die Bildung noch weiter, fragwürdigen marktwirtschaftlichen Kriterien unterwerfen und verwertbar machen will.

01/10/2012Bremen

Seit einiger Zeit schon wird debattiert, protestiert, blockiert, okkupiert, usw. um gegen das Abwälzen der Krise auf die immergleichen Schultern anzutreten. umfairteilen gibt eine unter tausenden Antworten auf die Frage: Was tun? Und erstmal gar keine schlechte. Natürlich stehen den immensen privaten und staatlichen Schulden irgendwo genauso immense Vermögen gegenüber, dafür sorgt schon theoretisch die doppelte Buchführung. Diese Vermögen in die Pflicht zu nehmen, um die Schuldenlast öffentlicher und privater Haushalte zu mindern, das ist plausibel. Deswegen ist Umverteilung ein Schritt in die richtige Richtung, denn es verbessert die Bedingungen der Möglichkeit sozialer Emanzipation in der Zukunft. Und es bricht mit der jahrzehntelangen Litanei neoliberaler Sachzwänge, die jeden Winkel der gegenwärtigen Gesellschaften zurechtstutzen.

10/09/2012Bremen
25.10.2012 18:00 - 20:00
Uni Bremen // Café Kultur (im ehemaligen Theaterfoyer unter der Mensa)
Exzellenzinitiative, Exzellenzcluster, Exzellenzuni….
Wer oder was ist hier eigentlich exzellent?

Seit letztem Semester darf die Bremer Uni sich Exzellenzuni nennen.
In einem recht langen Verfahren hat sie sich bemüht, besser als andere dazustehen und wurde letztlich mit wenigen anderen Unis ausgewählt. Doch warum haben die meisten noch nichts von der Exzellenz an der Bremer Uni mitbekommen?

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