14/06/2013Berlin
22.06.2013 21:00 - 23.06.2013 06:00
Kinzigstr 9 (Friedrichshain)

Vom 23. - 25. August findet in Berlin der linke Jugendkongress (kurz JUKO) 2013 statt.
Zusammen in einem Bündnis verschiedener Jugendgruppen organisieren wir den JuKo momentan.
Allein das ist Grund genug vorher schonmal ordnetlich zu feiern und das Tanzbein zu schwingen ;)
Für Cocktails und Bier ist gesorgt.
Musik:
techno
trash
90s
Eintritt: 3€ +

07/06/2013Berlin
12.06.2013 19:30 - 23:00
Festsaal Kreuzberg

 Çapulcu Serhat und Çapulcu Özge berichten von den Protesten in Istanbul
„Wer seiner Bevölkerung den Alkohol verbietet, muss damit klarkommen, dass sie einen klaren Kopf bekommt“ lautet eine populäre Parole der Bewegung gegen die AKP-Regierung in der Türkei. Die Ende Mai begonnene Besetzung des Gezi-Parks am Taksim Platz war der Auslöser einer breiten gesellschaftlichen Revolte, bei der hunderttausende Menschen gegen die selbstherrliche Regierung Tayyip Erdoğan aufbegehrten. Die Polizei hat wie üblich versucht den Protest von wenigen AktivistInnen mit Knüppeln und Tränengas zu zerschlagen und den Park zu räumen. Erdoğan bezeichnete die AktivistInnen als Çapulcu (Marodeure, Kriminelle), genau wie dies ein Putschistengeneral 1984 getan hatte. Die hemmungslose Polizeibrutalität verfehlte jedoch ihr Ziel und führte zu einer breiten Solidarisierung mit den AktivistInnen und zu einer Massenbewegung, die auf die gesamte Türkei übergegriffen hat. Ähnlich wie bei den Platzbesetzungen von Tahrir und Plaza del Sol haben sich in diesen Kämpfen Menschen zusammengefunden die noch nie politisch aktiv gewesen sind. Bilder von beeindruckender Solidarität, Humor und Mut zeigen, dass die Türkei in Bewegung gekommen ist. Wir wollen gemeinsam mit Serhat und Özge die Ereignisse besprechen, Solidarität zeigen und linke Interventionen diskutieren.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist per stream unter http://bambuser.com/channel/avantiberlin

anzuhören.

21/05/2013Berlin
25.05.2013 14:00 - 18:00
Wilhelmstr/Hannah Arendt Str.

Unmittelbar nach der deutschen Einheit führte eine rassistische Medien- und Gewaltkampagne zur Abschaf­fung des Grundrechts auf Asyl. Neonazis, unbescholtene Bürger und die etablierten Parteien zogen an ei­nem Strang und verkündeten unisono, dass in Deutschland kein Platz mehr sei für Asylsuchende. Noch während des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen vereinbarten CDU/CSU, FDP und SPD die Grundgesetz­änderung. Am 26. Mai 1993 wurde schließlich der Grundgesetzartikel 16 ge­strichen, der – als politisches Be­kenntnis nach dem Nationalsozialismus –, allen “politisch Verfolgten” einen Rechtsanspruch auf Asyl einge­räumt hatte. Ersetzt wurde er durch den Abschiebe-Artikel 16a. Neonazis sahen sich bestätigt und feierten die Ent­scheidung drei Tage später mit einem Brandanschlag auf das Haus der Solinger Familie Genç. Dabei star­ben fünf Menschen: Hatice Genç, Hül­ya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk. Vierzehn weitere wurden teils schwer ver­letzt.

Mehr Informationen

Aufruf

Weitere Aktionen im Vorfeld der Demo

 

24/04/2013Berlin
29.04.2013 19:00 - 22:00
nd-Haus, Franz Mehring Platz 1 (Nähe Ostbahnhof)

Am Montag, den 29. April 2013 um 19Uhr findet die abschließende Info-Veranstaltung unseres Bündnis „Berlin Nazifrei“ statt. Für den bevorstehenden Nazi-Aufmarsch in Berlin-Schöneweide erhaltet ihr hier die letzten Infos, Tipps zum Verhalten am 1. Mai und aktuelle Updates hinsichtlich der Neonazi-Demo und der bevorstehenden Blockaden. Wir sprechen über die Pläne zu Verhinderung des Neonazi-Aufmarsches, zur gemeinsamen Anreise und zum Agieren am Tag selbst. Holt Euch die letzten Infos, sprecht in euren Bezugsgruppen und Freundeskreisen über mögliche Szenarien und Möglichkeiten zum Protest. Gemeinsam werden wir den Neonazi-Aufmarsch verhindern! Kommt nach vorne!!!

20/04/2013Berlin
03.05.2013 23:00 - 04.05.2013 05:00
Festsaal Kreuzberg
Soli-PARTY "Das beste von gestern und vorgestern“


DJs: ED RAIDER
Naked zombie (verschwendete jugend)
anachonism (trash mit herz)

16/04/2013Berlin
03.05.2013 16:30 - 05.05.2013 19:00
Rosa Luxemburg Stiftung, Franz Mehring Platz 1
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Zum Ablauf der Tagung
Das Einführungspodium wird aus drei Teilen bestehen. Der erste Teil ist dazu gedacht, einen ersten Überblick darüber zu geben, was die Rechtsform in der bürgerlichen Gesellschaft ist, welche Ansätze sich bei Marx dazu finden lassen und welche Ausführungen Paschukanis dazu macht. Hierfür konnten wir Andrea Maihofer gewinnen.

Der zweite Teil soll in das methodische Vorgehen Marx' und Paschukanis' einführen. Ein dritter Teil soll einen Einblick in Paschukanis' Leben und Werk geben und Positionen in seiner Zeit referieren, das zu übernehmen uns Andreas Harms zugesagt hat.

Nach der Einführungsveranstaltung und am gesamten darauf folgenden Tag wird in kleinen, nach Kenntnisständen aufgeteilten Arbeitsgruppen, ein Reader mit Textauszügen aus Paschukanis' "Allgemeine Rechtslehre und Marxismus" diskutiert. Die Arbeitsgruppen werden von Mitgliedern der AG Rechtskritik geteamt.

Das Podium am Samstagabend soll dann weiterführenden Fragen gewidmet werden und vor allem den Zusammenhang von Recht und Staat thematisieren. Geplant ist eine Auseinandersetzung damit, was Warenform, Rechtsform, und Staatsform ist und wie diese miteinander zusammen hängen. Hierzu referiert Ingo Elbe. Der zweite Teil des Samstagabendpodiums ist dazu gedacht, einen historischen Zugang zu bekommen. Dabei wird es vor allem um folgende Fragen gehen: Wie ist es zur Herausbildung der freien und gleichen Rechtssubjekte, des bürgerlichen Rechts und des modernen Staates gekommen? Dafür hat Heide Gerstenberger zugesagt. Das Podium am Samstagabend wird sich einem breiteren Kreis der Öffentlichkeit zuwenden und daher in den Räumen der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden.

Am Sonntagvormittag diskutieren wir über die Kritik, die bisher an Paschukanis geübt wurde und deren Plausibilität.

Alle Veranstaltungen, ausgenommen das Samstagabendpodium, finden in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin statt.

Infos: TOP-Berlin

 

10/04/2013Berlin
20.04.2013 12:00 - 18:00
Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

"Commons“ – ein Begriff, der uns schwerfällt, ins Deutsche zu übersetzen. Er bedeutet so viel wie Gemeingut, verweist aber auch auf Gemeinschaftlichkeit und kollektive Organisierung. Perspektivisch geht es um die Überwindung kapitalistischer Eigentums- und Produktionsverhältnisse und damit um ein neues Verständnis des Sozialen. Einige Aspekte dieser Perspektive diskutieren und praktizieren wir im Rahmen der Interventionistischen Linken schon seit Jahren unter dem Begriff „Vergesellschaftung“ – womit wir meinen, die Güter in die Gesellschaft zurück zu holen, wieder anzueignen, und diese basisdemokratisch zu verwalten.
 
In diesem Workshop wollen wir uns vor dem Hintergrund von konkreten Projekten und laufenden Diskussionen in Spanien, Griechenland, Italien, Kurdistan und Deutschland über die Verständnisse, Praktiken und Perspektiven von Commons austauschen. Dazu haben wir die Fundacion de los Comunes, ein Netzwerk autonomer Wissens- und Kulturproduktion in Spanien, eingeladen.Aus Italien kommen Aktive vom Nuovo Cinema Palazzo, einem besetzten Theater in Rom. Darüber hinaus wird uns Alpha Kappa aus Thessaloniki voneiner alternativen Schule und sozialem Zentrum erzählen. Aus Kurdistan werden wir über Projekte der kurdischen Bewegung um demokratischen Förderalismus. Nicht zuletzt wird uns berichtet von der FelS-Klima-AG, die beim Berliner Energietisch aktiv ist.

10/04/2013Berlin
26.04.2013 19:30 - 22:00
Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1

Die Veranstaltung zu Venezuela „Comuna“ mit Athena Jimenez  am 26.4 fällt leider aus!


Aufgrund der sehr angespannten Lage in Venezuela konnte unsere
Genossin Atenea Jiménez leider nicht kommen. Die rechte venezolanische
Opposition hat das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 14.4. nicht
anerkannt und nach der Wahl begonnen die Situation eskalieren zu
lassen. Ihre Anhänger griffen nicht nur Fernsehstationen, Parteibüros
der sozialistischen Partei und Regierungsgebäude an, sondern setzten
auch Krankenhäusern in Brand und ermordeten mindestens 8 Genoss_innen.
In den revolutionären Bewegungen machte sich die Angst vor einem
erneuten Putsch wie im Jahre 2002 breit. In dieser Situation war es
unser Genossin nicht möglich das Land zu verlassen, da sie ihrer
Verantwortung gegenüber ihrer Organisation und ihrer Familie
nachkommen musste. Wir werden sobald es möglich ist einen erneuten
Versuch unternehmen sie ein zu laden. Für alle die an der aktuellen
Lage in Venezuela interessiert sind sei auf die Veranstaltung "Nach
den Wahlen in Venezuela"
amerika21.de/termin/2013/04/82415/nach-den-wahlen-venezuela)
hingewiesen."

Venezuelas bolivarianische Revolution ist mittlerweile in aller Munde – ob als Folie der Angst vor lange totgesagten Geistern, oder als Hoffnungsträger eines linken Aufbruchs in Lateinamerika.

Wir wollen mit der venezolanischen Comuna-Aktivistin Atenea Jimenez diskutieren, welche Erfahrungen wir aus dem politischen Prozess in Venezuela ziehen können:
Wie ist die Comuna-Bewegung in Venezuela entstanden und was sind deren Ziele und Strategien? Wie bewerten sie den politischen Transformationsprozess der sich momentan in Venezuela abspielt und welche Rolle sehen sie für sich selbst darin? Und natürlich wollen wir die Gelegenheit nutzen, um zu diskutieren, welche Bedeutung dem Tod von Hugo Chávez für die Zukunft Venezuelas beizumessen ist. Welche Zukunft hat die bolivarianische Revolution ohne ihn und wie sind die Ergebnisse der Neuwahlen vom 14. April 2013 zu bewerten? Eine Veranstaltungsreihe der Interventionistischen Linken. Die Veranstalung findet auch in Hamburg, Lübeck, Düsseldorf und Karlsruhe statt.

02/04/2013Berlin
06.04.2013 14:00 - 16:00
Friedhof Columbiadamm

Burak wurde vor einem Jahr, in der Nacht vom 4. auf den 5. April,
gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Er war 22 Jahre alt. Erschossen auf offener Straße, mitten in der Nacht. Fünf Freunde unterhalten sich, lachen, leben, haben Spaß. Der Mörder kommt auf die Gruppe zu, legt an, drückt ab. Burak: Lungendurchschuss, tot. Zwei seiner Freunde, Alex. A. und Jamal A., überleben die Mordnacht lebensgefährlich verletzt.

Wir rufen zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak
auf.

22/03/2013Berlin
27.03.2013 20:00 - 22:00
K-Fetisch

Gesundheit, Altern, Familie: Eine QueerFeministische SelbstBefragung Die IL Berlin QueerFeminismus AG stellt ihr derzeitiges Projekt zum Themenkomplex „Absicherung“ vor. Anhand einer Selbstbefragung wollen wir Widersprüchen und alltägliche Begrenzungen unserer Handlungsspielräume, die wir im Bereich Familie, Gesundheit und Altern erfahren, aufspüren und sichtbar machen. Doch nicht nur das, wir suchen darüber aktiv nach Anknüpfungspunkten für ein Weiterdenken und Handeln, die wir zunächst konkretisieren und dann durch eine politische Praxis radikalisieren können. Dabei kreisen unsere Fragen zum Beispiel darum, wie mögliche Strategien aussehen, wenn wir mal nicht in der Lage sind unsere alltägliche Repro-/Arbeit zu erledigen? Und welche Rolle dabei kollektive Formen des Zusammenlebens und die Wahl-/Familie für soziale „Absicherung“ spielen können? Über diese und andere Dimensionen von „Absicherung“ wollen wir gerne mit euch ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf euer Kommen! Eure IL- QueerFeminismus AG

 
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