02/05/2013Hamburg
22.05.2013 19:30
Centro Sociale, Sternstr. 2

Veranstaltung über den Stand der Prozesse, aber auch darüber hinaus über die politische Situation in Sachsen und Möglichkeiten der Solidarität mit Tim aufzeigen.

24/04/2013Berlin
29.04.2013 19:00 - 22:00
nd-Haus, Franz Mehring Platz 1 (Nähe Ostbahnhof)

Am Montag, den 29. April 2013 um 19Uhr findet die abschließende Info-Veranstaltung unseres Bündnis „Berlin Nazifrei“ statt. Für den bevorstehenden Nazi-Aufmarsch in Berlin-Schöneweide erhaltet ihr hier die letzten Infos, Tipps zum Verhalten am 1. Mai und aktuelle Updates hinsichtlich der Neonazi-Demo und der bevorstehenden Blockaden. Wir sprechen über die Pläne zu Verhinderung des Neonazi-Aufmarsches, zur gemeinsamen Anreise und zum Agieren am Tag selbst. Holt Euch die letzten Infos, sprecht in euren Bezugsgruppen und Freundeskreisen über mögliche Szenarien und Möglichkeiten zum Protest. Gemeinsam werden wir den Neonazi-Aufmarsch verhindern! Kommt nach vorne!!!

21/03/2013Berlin
01.05.2013 10:00 - 16:00
Berlin Schöneweide

Am 1. Mai 2013 wollen Neonazis in Berlin unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ aufmarschieren und wir wollen das verhindern. Dieser Aufmarsch ist neben einem weiteren in Frankfurt/ Main die zentrale Aktion der NPD zum 1. Mai. Die NPD kündigt eine Großdemo im Ortsteil Schöneweide an, bei der unter anderem der NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel als Redner auftreten soll.

Die Nazis instrumentalisieren den 1. Mai als den „Tag der nationalen Arbeit“, um deutsche Arbeitnehmer_innen gegen die angebliche Arbeitsmarktkonkurrenz vor allem aus dem Euro-Raum auszuspielen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es Nazis am 1. Mai keineswegs um die Rechte von Arbeitnehmer_innen geht: Vor 80 Jahren wurden am 2. Mai die deutschen Gewerkschaften zerschlagen. Gewerkschafter_innen wurden verfolgt und in Konzentrationslager gepfercht. Für progressive Kräfte, für Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen auf der ganzen Welt ist der 1. Mai der Tag, an dem sie für ihre Rechte und gegen ihre Ausbeutung eintreten. Die Nazis nutzen dieses Datum, um in ihrer „Hochburg“ Schöneweide mit dem rechten Laden „Hexogen“ und der Nazikneipe „Zum Henker“ ihre rassistische und antisemitische Ideologie zu verbreiten.

Weitere Infos beim Bündnis 1. Mai nazifrei

Zahlreiche Unterstützer_innen sind bereits dabei.

Am Vorabend organisiert ein antifaschistisches Bündnis ein tolles open air Konzert und vorher eine Demonstration ab 17 Uhr am Bahnhof in Schöneweide. Dabei sind Iries Révoltés, ZSK, Berlin Boom Orchestra und es gibt ein Atari Teenage Riot DJ Set.  

ANLAUFPUNKTE VERÖFFENTLICHT:

1. Ab 09:00 Uhr am S-Bahnhof Neukölln, für alle Menschen die aus westlichen Bezirken kommen.
2. Ebenfalls ab 09:00 Uhr S-Bahnhof Ostkreuz, für alle Menschen die aus östlichen Bezirken einschließlich Kreuzberg kommen.
3. Ab 10:00 Uhr Cajarmarcaplatz am S-Bahnhof Schöneweide, für alle Menschen die aus Treptow-Köpenick kommen.
Genauere Infos können wir dazu noch nicht nennen, haltet euch also am Dienstag und am Tag selbst auf unseren Kanälen wie der Website, Wap-Ticker, Infotelefon etc. auf dem Laufenden.

AKTIONSKARTEN gibt es hier

01/03/2013Berlin
14.03.2013 19:30 - 22:00
SO 36, Oranienstr. 190
Tagtäglich zerbricht die griechische Gesellschaft an den Maßnahmen, die die Herrschenden als „Krisenlösungen“ durchzusetzen versuchen. Die Regierung reagiert auf die Zuspitzung der ökonomischen Situation mit „präventiver Aufstandsbekämpfung“ und lädt den Krisendiskurs zunehmend rassistisch auf.
Zusammen mit Athanasios Marvakis wollen wir der Frage nachgehen, wie diese Entwicklung zu erklären ist. Wie gestaltet sich die Lage der MigrantInnen vor dieser Gewaltkulisse? Wie sehen Selbstorganisationen aus, welche gemeinsamen Projekte mit der griechischen Linken gibt es?

Athanasios Marvakis lehrt Psychologie an der Aristoteles Universität Thessaloniki und ist in der antirassistischen Bewegung aktiv Weitere Veranstaltungen: Hannover: Fr. 15.3. 20 Uhr, UJZ Korn// IL Hannover Leipzig: Sa. 16.3. 19 Uhr, Bäckerei, Josephstr. 12// Prisma  

25/02/2013Hamburg
20.03.2013 (All day) - 23.03.2013 (All day)
Hamburg

Veranstaltungereihe mit Filmvorführungen "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis" und Veranstaltungen zu Rechtsrock und antifaschistischen Handlungsmöglichkeiten.

Terminübersicht:

Mittwoch, 20. März 2013

19 Uhr – Philosophenturm
Diskussionsveranstaltung: Rechtsrock – eine männliche Subkultur?

Donnerstag, 21. März 2013
17 Uhr – Curio Haus
Hitlergruß in der 8b. Rechtsrock auf der Abifeier. Was tun?

Freitag, 22. März 2013
9 und 11 Uhr – 3001 Kino
Filmvorführungen für Schulklassen

17 und 19 Uhr – 3001 Kino
Filmvorführungen

20:30 Uhr – OZM (Bartelsstrasse 65)

Was tun gegen Rechts? Möglichkeiten antifaschistischer Praxis

Samstag, 23. März 2013
17 und 19 Uhr – 3001 Kino
Filmvorführungen

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe:

http://antifaschistischhandeln.blogsport.de/

12.01.2013 (All day)

Die hamburger Antifa beginnt das Jahr 2013 mit einen bundesweiten Mobilisierung nach Magdeburg. Dort wollen am 12.01. und 19.01 Neonazis den Opfern der Bombardierung der Stadt am 16. Januar 1945 gedenken. Für den 12.01. planen die Nazis einen Großaufmarsch in Magdeburg.

22/11/2012Berlin
04.12.2012 19:00 - 22:00
Cafe Hofperle, Neukölln

Veranstaltung am 04. Dezember 2012 in Berlin: Wie durch das Zusammenspiel von (Nicht-) Ermittlungen und gesellschaftlichem Rassismus eine Mordserie erst möglich wurde.

Rassismus spielt bei den (Nicht-)Ermittlungen gegen den NSU eine große Rolle. Vielleicht die entscheidende. Berichte von Betroffenen bezeugen, dass die Fragen der Ermittler sich immer auf die Grundannahme stützten, die Opfer seien selbst schuld ...

 

 

Unglaubliche Aktivitäten wurden entwickelt um das nahe Liegende nicht zu sehen. Nämlich dass in einer rassistischen Gesellschaft rassistische Morde stattgefunden haben und stattfinden. Der Austausch über unsere Möglichkeiten dem entgegen zu treten ist neben der Analyse der rassistischen Ermittlungen Ziel der Veranstaltung.

Kutlu Yurtseven wohnt in der Kölner Keupstraße in der eine Nagelbombe des NSU explodierte und ist Musiker der Microphone Mafia

Heike Kleffner ist Journalistin und Referentin für die Linksfraktion für den NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag

Miraz Bezar besucht den Untersuchungsausschuss und hat sich mit der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink beschäftigt. Er ist Theater- und Filmemacher

22/11/2012Berlin
04.12.2012 20:00 - 22:00
K-Fetisch

Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs, kurz bevor er selbst an die Front ge­schickt wird, legt Vir­gi­lio Ro­va­li, ein trotz sei­nes jun­gen Al­ters im Ap­pen­nin-Ge­bir­ge bei Reg­gio Emi­lia be­reits be­kann­ter Gei­ger, sei­ner Mut­ter seine wert­vol­le Geige ans Herz. Er konn­te nicht ahnen, was we­ni­ge Jahre spä­ter das Schick­sal sei­ner Fa­mi­lie sein würde. Vir­gi­lio ist immer noch nicht nach Hause zu­rück­ge­kehrt, als am 20. März 1944 seine und viele an­de­re Fa­mi­li­en aus dem klei­nen Dorf Cer­va­ro­lo Opfer eines Mas­sa­kers wer­den, be­gan­gen von deut­scher Wehr­macht mit Un­ter­stüt­zung ita­lie­ni­scher Fa­schis­ten.

Der Film do­ku­men­tiert die Kriegs­ver­bre­cher-Pro­zes­se von Ve­ro­na aus Per­spek­ti­ve der Über­le­ben­den und An­ge­hö­ri­gen der Opfer. Ihnen, die seit über 68 Jah­ren für Ge­rech­tig­keit kämp­fen, gibt der Film eine Stim­me. Wir wol­len die­ser Stim­me auch dort ein Gehör geben, wo die ver­ur­teil­ten NS-Mör­der bis heute einen ru­hi­gen Le­bens­abend ge­nie­ßen kön­nen, ohne sich für ihre Taten ver­ant­wor­ten zu müs­sen. Hin­ter­grün­de .

Update: Da die erste Aufführung ausverkauft war, zeigen wir den Film am 4. Dezember um 20 Uhr erneut. Die Veranstaltung findet im K-Fetisch, Wildenbruch/Weserstr. statt

Infos

16/10/2012Berlin
04.11.2012 14:00 - 19:00
Oranienplatz (Refugee-Camp)
Aufruf für den bundesweiten Aktionstag am 04.11.2012 – ein Jahr nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie

 

In Gedenken an die Opfer des NSU – Das Problem heißt Rassismus! Schluss mit der Vertuschung!

13 Jahre lang konnte eine Neonazigruppe ungehindert im Untergrund agieren, 10 Menschen ermorden und Unzählige durch Bombenanschläge verletzen. Ihr Motiv: Rassismus!

Vor ungefähr einem Jahr, am 4. November 2011, ist diese Mordserie durch den Tod von zwei Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Verbindung zwischen einer rassistischen Motivation und diesen Morden kann nicht mehr geleugnet werden.

Für das Bündnis gegen Rassismus steht außer Zweifel, dass es eine staatliche Mitverantwortung an den NSU-Morden und an der politischen Stimmung gibt, die nicht “nur” diese Morde und Anschläge ermöglicht haben.

Rassismus in Deutschland ist kein Randphänomen, das sich an einen rechten, “extremistischen” Rand der Gesellschaft verschieben lässt. Er ist in der Mitte der Gesellschaft vorhanden und hatStruktur sowie Methode. Dass sich auch nach dieser Mordserie nichts im Bewusstsein vieler Menschen verändert hat, verdeutlichen folgende Beispiele: 20 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen kämpfen Asylsuchende immer noch für elementare Menschenrechte in Deutschland, werden Roma stigmatisiert sowie in eine unsichere Zukunft abgeschoben und der Neuköllner Bürgermeister sowie Freund Sarrazins, Heinz Buschkowsky, diffamiert und kriminalisiert in seinem Stadtteil lebende Menschen.

Wir stellen uns aktiv gegen Rassismus in dieser Gesellschaft. Nur wenn wir innerhalb der Gesellschaft Rassismus bekämpfen, können solche Morde und Vertuschungen verhindert werden. Wir wollen in einer anderen Gesellschaft leben! Wir haben genug Rassismus in den Institutionen, in der Politik und im Alltag erfahren. Es reicht!

  • Konsequente Bekämpfung des Rassismus in all seinen Facetten in Politik, Alltag und Institutionen!
  • Abschaffung des Verfassungsschutzes!
  • Abschaffung aller ausgrenzenden Gesetze!
  • Schluss mit der diffamierenden und kriminalisierenden „Integrationsdebatte“!
  • Für eine rassismusfreie, gerechte, emanzipierte und solidarische Gesellschaft!

türkçe Presseberichte: jw, neues deutschland, taz,Tagesspiegel, Berliner Zeitung, tagesschau, NDR, heute, RBB, Stern, tagesschau II, taz II, SPON Junge Welt II

Demonstration und Abschlusskundgebung in Berlin: Sonntag, den 4.11.2012

Treffpunkte:

14h Auftaktkundgebung am Refugee Protest Camp am Oranienplatz 15:30h Zwischentreffpunkt am Schlesischen Tor

17h Abschlusskundgebung vor dem BKA, Am Treptower Park 5-8

12/10/2012Hamburg
03.11.2012 12:00
HANSAPLATZ

Am 5. November 2011 wurde die bundesdeutsche Öffentlichkeit über das unfassbare Treiben eines „Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) informiert. Diese Gruppe zog 13 Jahre lang, und von den Behörden angeblich unbemerkt, mordend und Bomben werfend durch die Republik und tötete zehn Menschen.

Wir stellen die Institution Verfassungsschutz nicht nur in Frage, sondern fordern deren Abschaffung, denn sie ist Teil des Problems. Der Geheimdienst untergräbt mit seinen grundrechtsgefährdenden und unkontrollierbaren Instrumentarien die Demokratie. Er musste als Frühwarnsystem kläglich scheitern, hat den Neofaschismus nicht nur kleingeredet, sondern die Nazi-Szene personell und finanziell unterstützt.

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