It's no weekend getaway to travel from afar to Frankfurt and remain for some days. We don't have thermal blankets to offer. We know that resistance against the capitalist crisis is a social relation, whose place is daily life, everywhere. Still, it can be worth it to bring the struggles of daily life together in an exemplary manner. It can be worth it to set the political tone by ourselves.

Die Krise ist weder abstrakt, noch ist sie weit weg von uns. Sie zeigt sich nicht nur in der sozialen Katastrophe in Griechenland oder in der Massenarbeitslosigkeit in Spanien. Sie begegnet uns nicht nur in den innereuropäischen Armutsflüchtlingen, die noch in einem 400-Euro-Job in der BRD mehr Perspektive sehen als in ihren Herkunftsländern, in denen vielfach Migrant_innen aus nicht-EU-Ländern schuften und um ihren kargen Lohn betrogen werden.

Auch wenn die Krise im Süden noch viel verheerendere Auswirkungen hat. Kapitalistische Krise, das heißt auch hierzulande für viele bereits Armutslöhne, von denen kaum jemand existieren kann, heißt Verschuldung und Verdrängung. Kapitalistische Krise heißt, dass die Mieten und Energiekosten schneller steigen als sehr viele Einkommen. Und kapitalistische Krise heißt Steigerung von Angst und Druck, Verunsicherung des Lebens, Stress, Burn-out usw. Kapitalistische Krise bedeutet Krieg nach innen und Krieg nach außen.

Von weiter her nach Frankfurt zu kommen und dort mehrere Tage zu bleiben, ist keine Kaffeefahrt. Rheumadecken haben wir nicht im Angebot. Wir wissen: Widerstand gegen die kapitalistische Krise ist ein soziales Verhältnis, dessen Ort der Alltag ist, überall. Trotzdem kann es sich lohnen, die tägliche Auseinandersetzung exemplarisch zu verdichten und die politische Zuspitzung selbst zu setzen.

 

Wir kommen wieder. Blockupy 2012 war nur der erste Höhepunkt einer politischen Intervention weit über den Moment hinaus.

28/04/2013Bundesweit

Am 1. Mai gehen wir auf die Straße, um angesichts der brutalen Verarmungspolitik der europäischen Regierungen gegen Krise und Kapitalismus zu demonstrieren. Gleichzeitig stellen wir uns Versuchen der Nazis in den Weg, die Krise zu nutzen, um ihre rassistische und antisemitische Ideologie zu propagieren.

Berlin: 10 Uhr Schöneweide - Nazis blockieren! Mehr Infos

Hamburg: 10.30 Uhr Spielbudenplatz (St. Pauli) - antikapitalistischer Block auf der Gewerkschaftsdemo! Mehr Infos

04/04/2013Bundesweit

Der Prozess gegen Lothar König hat begonnen. Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft dem Jugendpfarrer schweren aufwieglerischen Landfriedensbruch und diverse andere Delikte vor. Nach dem Hafturteil gegen Tim H. soll Lothar König als nächster "Rädelsführer" für die Auseinandersetzungen am 19.2.2011 verantwortlich gemacht werden. Doch die Medienresonanz ist enorm und der Protest breit verankert, deshalb haben wir einen ersten Pressespiegel erstellt. Sachsen dreht Freistaat, Dresden nazifrei, JG Stadtmitte, Spendenkonto für Lothar

II. Prozesstag: DNN, Jenapolis, taz, neues deutschland, OAZ,

MDR, Jump Radio,

TV:

MDR I, heute, tagesschau,

Zeitungen:

nd, taz, taz IIjunge welt, junge Welt II, FR, Freitag, Süddeutsche, ZeitFAZ, Spiegel, Welt, Der Westen, dnn, Sächische Zeitung, Thüringer Allgemeine, LVZ, Jenapolis, addn, LIZ,

Radio:

Deutschlandradio, Radio1, Radio Leipzig, Radio Dresden, Hitradio RTL,

20/03/2013Bundesweit
31.05.2013 05:00 - 01.06.2013 22:00
Bankenviertel Frankfurt

Blockupy* ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

13.04.2013 13:00 - 17:00
Stachus

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.

14/02/2013Bundesweit

Über 3000 Menschen beteiligten sich Mittags am 13.2.2013 an dem Mahngang Täterspuren, um einen Kontrapunkt zu der offiziellen Dresdner Erinnerungspolitik zu setzen. Danach setzen sich insgesamt 5000 Menschen in Bewegung, um den Naziaufmarsch zu blockieren. In diesem Jahr waren nur noch 800 Nazis überhaupt nach Dresden gefahren. 600 wurden am Hauptbahnhof von tausenden BlockiererInnen eingeschlossen, 200 Nazis wurden in der Parkstr. festgesetzt und dann stundenlang mit Hohn und Schneebällen überzogen. Dresden nazifrei, das war wunderbar!

 

Pressespiegel: 

neues deutschlandtazSächsische ZeitungDNNjunge WeltFreie Presse,Welt, Handelsblatt, Publikative, Zeit, Netz gegen Nazis, ADDN, Süddeutsche I, Süddeutsche II, Focus,  

MDR, Dresden FernsehenMDR II, Dresden Februar II,

Fotostrecken:

DNN IDas Runde ZimmerChristian Jäger

14/02/2013Bundesweit

Pünktlich einen Monat vor den antifaschistischen Blockade-Aktionen zum 13. Februar in Dresden versucht die sächsische Justiz Aktivist_innen einzuschüchtern und den Widerstand gegen Naziaufmärsche zu kriminalisieren. Richter Hlavka verurteilte den Antifaschisten Tim wegen vermeintlicher „Rädelsführerschaft bei besonders schwerem Landfriedensbruch" ohne konkrete Beweise zu 22 Monaten Haft- ohne Bewährung. In dem politisch motivierte Urteil wird dem Aktivisten lediglich vorgeworfen Megafondurchsagen gemacht zu haben.

 

Spenden für Prozesskosten und ein neues Verfahren.

Netzwerk Selbsthilfe e.V.
Kto. 7403887018
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank
Stichwort: „FREISTAAT“

Weitere Infos:
http://www.facebook.com/events/228865187249827/
www.dresden-nazifrei.com
www.sachsendrehtfreistaat.blogsport.de
www.avanti-projekt.de

25/01/2013Bundesweit

Esattamente un mese prima dei blocchi antifascisti programmati per il 13 febbraio 2013 a Dresda, la giustizia della Sassonia ha tentato di intimidire gli attivisti e di criminalizzare la resistenza contro le parate dei neo-nazi. Il giudice Hlavka ha infatti condannato il nostro compagno antifascista Tim a 22 mesi di carcere senza la sospensione condizionale per “ruolo dirigente in un caso di violazione dell'ordine pubblico di rilevante gravità“ senza presentare alcuna prova concreta. Secondo il giudice, infatti, l'attivista antifascista è accusato unicamente di aver fatto degli interventi “armato” di un megafono.

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