20/12/2014Berlin

Lange unbeachtet, geriet eine Behörde namens Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, kurz BImA, jüngst in den Fokus von Protesten. Die BImA verwaltet Häuser und Grundstücke in Staatsbesitz und tut dies gemäß ihrem Leitbild als »Immobiliendienstleister des Bundes«. Auf der Homepage der Behörde liest man dazu: »Unser Auftrag ist die moderne und effiziente Betreuung unserer Kunden; dabei stehen im Blickpunkt die Liegenschaften - vom Bürogebäude, über militärische Anlagen bis hin zu den Waldflächen. Neben dem Neubau und der Pflege des Bestandes sind wir für die Verwertung entbehrlicher Liegenschaften zuständig.« -  »Entbehrlich« sind aktuell rund 5.000 Mietwohnungen allein in Berlin, von denen 1.700 in den nächsten vier Jahren meistbietend verkauft werden sollen.

20/12/2014

Am 19. Dezember tagt in Berlin der Bundesrat zur Verabschiedung des Bundeshaushaltes. Um die fixe Idee der “Schwarzen Null” zu erfüllen, weist er zahlreiche fragwürdige Posten auf – nicht nur in Form von Sparmaßnahmen, sondern auch auf der Einnahmeseite. Darunter sind Privatisierungsgewinne aus dem geplanten Verkauf bundeseigener Wohnungen, verwaltet von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Bundesweit existieren noch fast 40.000 Wohnungen, die von der BImA zum Höchstpreis verkauft werden sollen.

Zunehmend machen Stadtaktivist*innen und Mieter*innengruppen gegen diese Privatisierungen von Wohnungen in öffentlicher Hand mobil – und dies mit Erfolg!

30/10/2014Berlin

Schon seit Monaten regt sich in Berlin Unmut über die Politik der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Diese besitzt etwa 5.000 Wohnungen in der Bundeshauptstadt und will in den nächsten Jahren die Mehrheit davon verkaufen - höchstbietend, was für die BewohnerInnen drastische Mieterhöhungen, Luxussanierung und Vertreibung bedeuten würde . Am 28. Oktober 2014 fand dazu ein Vernetzungstreffen von Mieter_innen aus Kreuzberg, Reinickendorf, Schöneberg und Neukölln statt. Eingeladen hatte im Rahmen einer Aktionswoche der "Berliner Ratschlag", ein Bündnis von Initiativen und Gruppen, die seit einem Jahr gegen Privatisierung, Wohnungskrise und für ein "Recht auf Stadt" mobil machen.

18/08/2014Berlin
13.10.2014 (Hela dagen) - 29.10.2014 (Hela dagen)

Im April diesen Jahres hat sich der 'Berliner Ratschlag' gegründet. Seither treffen sich viele stadtpolitische Initiativen aus ganz Berlin regelmäßig an jedem letzten Sonntag im Monat. Für den Zeitraum vom 13. bis 29. Oktober haben wir nun eine gemeinsame stadtpolitische Aktionsphase beschlossen. Dazu wollen wir weitere Aktive einladen sich
zu beteiligen: Kommt mit Eurer Aktionsidee zum nächstes Vorbereitungstreffen am Sonntag, den 31. August 2014 um 17 Uhr, bei Allmende e.V, Kottbusser Damm 25-26, Berlin Kreuzberg.

23/06/2014Berlin
29.06.2014 15:00 - 18:00
auf dem Hoffest der für den A 100-Ausbau zum Abriss vorgesehenen Häuser in der Beermannstraße 22

An dieser Stelle die Einladung und Tagesordnung zum Berliner Ratschlag der stadtpolitischen Initiativen. Dieses mal geht es darum die begonnenen strategische Überlegungen zu vertiefen, um uns in den unterschiedlichen Initiativen solidarisch gegenseitig zu stärken und gruppenübergreifend Projekte zu diskutieren. Darüber hinaus bietet das Fest eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und vernetzen.

23/06/2014Berlin

Nicht nur in Metropolen wie Berlin oder Hamburg sind die Mieten in den letzten Jahren rasant angestiegen. Viele Menschen können sich das nicht mehr leisten und müssen wegziehen. Platz für Alternativkultur, Kunstprojekte und kleine Clubs gibt es bald keinen mehr.

11/06/2014Berlin

 Einhundert Besetzer sind bereits im Haus, als die Polizei morgens zur Räumung anrückt. »Es lebe der Kampf der Arbeiterklasse« rufen sie, Autos hupen ihnen zu. »Einmal haben wir einen Monat lang ausgeharrt, um eine Zwangsräumung zu verhindern«, kommentierte Lucía aus Spanien das mitgebrachte Video. Die interventionistische Linke (iL), das Blockupy-Bündnis und die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatten sie und weitere in der Bewegung aktive Frauen aus Italien und Griechenland zur Veranstaltungsreihe »Dreimal Recht auf Stadt – Kämpfe um Wohnraum in der Euro-Krise« eingeladen.

 

22/05/2014Berlin
26.05.2014 19:00 - 05.06.2014 19:00
26.5 Mai und 5. Juni im Biergarten Jockel, Ratiborstr 14c; am 3. Juni in der Mosaik Jugendetage, Oranienstr. 34

Im Mai und Juni gibt es gleich drei Veranstaltungen der Interventionistischen Linken in Berlin zum Thema "Recht auf Stadt". Jedes mal sind internationale Gäste da und berichten aus Venezuela, Griechenland, Spanien und Italien, über Kämpfe um Wohnraum, Energiepreise und die Frage "Wem gehört die Stadt?"...

12/05/2014Berlin
15.05.2014 17:00
Rudi-Dutschke-Str. 22 (Berlin-Kreuzberg)

Anlässlich der Blockupy-Aktionstage besuchen wir gemeinsam die Zentrale der GSW. Mit einer Protest-Performance wollen wir bunt, laut und kreativ ein Zeichen setzen gegen Profite mit der Miete. Im Sommer letzten Jahres verkündete die Deutsche Wohnen, das Berliner Immobilienunternehmen GSW zu schlucken. Für die betroffenen Mieter_innen bedeutet das höhere Mieten und Verdrängungsdruck. Den Aktionär_innen der GSW wurde bereits in Aussicht gestellt, die Mieten um mindestens 20% zu erhöhen.

06/05/2014Berlin
25.05.2014 15:00
Ex-Rotaprint (Gottschedstraße 4, 13357 Berlin)

Refugees werden vom Oranienplatz geräumt, MieterInnen aus ihren Wohnungen, die Landesregierung will die Stadt mit Luxuswohnungen und der A 100 zubauen, während Kiez-Bibliotheken und Schulturnhallen dicht gemacht werden. Egal ob Miete, Wasser, Energie, ob Privatisierung, Eigentum, Renditeerwartung...es gibt in Berlin einiges anzugehen! Schon jetzt wird am Kotti gemeinsam die Miete gesenkt, Zwangsräumungen blockiert, gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes gekämpft und gestimmt - und noch vieles mehr.

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