Das Haus ist weg, der Betrieb geht weiter!
Der Abriss der alten Gebäude des SZs in der Ulzburger Straße war für die Norderstedter
Linke ein Schlag ins Gesicht. Doch anstatt sich deprimiert in den eigenen vier Wänden zu verkriechen ist die Stimmung eher mit den Worten „Jetzt erst recht!“ zu beschreiben.
So hat die Montagskneipe jetzt mehrfach auf dem Bauwagenplatz am Rantzauer Forstweg stattgefunden. Die Donnerstagsklause ist vorübergehend in den Linken Laden (Kleiner Schäferkamp 46) in Hamburg umgezogen. Am 25.3. beteiligt sich das SZ zudem mit einer ChillOut- Area an der Alles-fließt-Party in der Roten Flora. Und das Hausplenum findet weiterhin sonntags um 15 Uhr statt- jetzt allerdings in den Räumen des Infoarchivs (Waldstraße 41).
Auch die öffentlicheren Aktivitäten laufen weiter. So wurde anlässlich des
Neujahrsempfangs der Stadt Anfang Januar eine Verleihung der „Goldenen Abrissbirne“ für Bürgermeister Grote inszeniert. Zweimal wurden zudem Kneipentreffen im Norderstedter Rathaus abgehalten (siehe Fotos). Denn auch die BesucherInnen der Fraktionssitzungen etc. sollen ja sehen, dass sich die NutzerInnen des SZs nicht so einfach aus dem Stadtbild entfernen lassen.
Abgesehen von diesen Aktivitäten bleibt das Ziel des Sozialen Zentrums auch weiterhin, wieder eigene Räume in Norderstedt zu beziehen. Um dies und andere Dinge weiter zu planen gibt es am 19.2. die nächste Vollversammlung. Wo diese stattfinden wird und was noch alles läuft findet sich wie immer unter www.soziales-zentrum.de.
