Mietenwahnsinn Stoppen! Infoveranstaltung in Kooperation mit dem Studibündnis „Mietenwahnsinn stoppen“
In Hamburg steigen die Mieten ins Unermessliche. Insbesondere in innenstadtnahen Lagen werden bei Neuvermietungen inzwischen oft Preise verlangt, die für NormalverdienerInnen oder Studierende unbezahlbar sind. Diese Entwicklung ist kein Zufall: Sie ist das Produkt einer Politik, die sich hauptsächlich um die Verwertungsinteressen der Immobilienbesitzer und nicht um die Bedürfnisse der Menschen die hier leben schert. Gut verdienende Menschen sollen in die Stadt gelockt werden und die ärmere Bevölkerung wird aus innerstädtischen Gebieten vertrieben. Aber dagegen formiert sich ein wachsender Widerstand: Seit zwei Jahren haben sich verschiedenste Initiativen aus NachbarInnen, KünstlerInnen und Stadtteil-AktivistInnen zusammengeschlossen. Die gemeinsame Klammer für die unterschiedlichen Kämpfe gegen Verdrängnung von MieterInnen oder für selbstbestimmte Räume ist die Forderung nach einem Recht auf Stadt. Auch wenn die auch als “Gentrifizierung” bekannte Entwicklung noch nicht gestoppt werden konnte, kann die Recht-auf-Stadt-Bewegung inzwischen einige erstaunliche Erfolge verbuchen.
Am 29.10.2011 findet die große Bündnisdemonstration “Mietenwahnsinn stoppen! Wohnraum vergesellschaften”(www.mietenwahnsinn.de) statt. Auf der Info-Veranstaltung geht es um die Hintergründe zu steigenden Mieten und Gentrifizierung in Hamburg. Und natürlich darum, wie es anders laufen kann und wie wir eine andere Politik erkämpfen können.
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Personen aus der NPD, Freien Kameradschaften sowie Angehörige der neofaschistischen oder rechtspopulistischen Szene sind von den Veranstaltungen nach §6 VersG. ausgeschlossen.
