Was sagt uns der 5. Sachstandsbericht des IPCC? Und was nicht?

Am 13. April dieses Jahres wurde der 5. Sachstandsbericht zum globalen Klimawandel des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) vorgelegt.

Zusammengefasst: die Szenarien klingen bei jeder Veröffentlichung düsterer; die prognostische Unsicherheit nimmt ab, die Konkretion der anzunehmenden Auswirkungen auf das menschliche Dasein nimmt zu.
Doch neben der Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnis sind die Veröffentlichungen stets medienwirksame politische events; aus der öffentlichen Folgedebatte lässt sich das Kräfteverhältnis von „Alarmisten“ und „Skeptikern“, Staaten und NGOs, Wirtschaft und Umweltbewegung ablesen.
Seit dem Klimagipfel 2009 in Kopenhagen wurde deutlich, dass die Bewegung eine pointierte Haltung gegenüber dem gesamten UNFCCC- Prozess entwickeln muss, wenn sie nicht im allgemeinen Lamento über den Zustand des Klimas untergehen will- und wenn sie nicht bei zahnlosen Appellen an das Regierungshandeln stehenbleiben will.
Die nächste bedeutende UN-Klimakonferenz (COP21) wird Ende November 2015 in Paris stattfinden, es wird bereits diskutiert, wie sich die Klimabewegung zu diesem substanzlosen Spektakel stellen soll.
Wir wollen in dieser Veranstaltung der Frage nachgehen, inwiefern die vom IPCC entworfenen Szenarien für uns Aktive aus der Klimabewegung ein Bezugspunkt sein können.
Welche Erkenntnisse bietet der aktuelle Bericht, wie bewerten wir seine Herkunft, sein Zustandekommen, die sich anschließende öffentliche Debatte ?

Mittwoch, 28. Mai, 20h,
Centro Sociale, Sternstr. 2, Hamburg