Europa im Zeichen der Krise

Antifa und Neonazismus in Spanien

24.04.2014 19:00
Centro Sociale (Sternstraße 2)

Antifa und Neonazismus in Spanien.

Veranstaltung mit Antifaschist_innen aus Valencia und Salamanca

Spanien nimmt in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise eine besondere Rolle ein. Das Land ist ganz besonders stark von Arbeitslosigkeit, Massenverarmung und Privatisierung betroffen. Gleichzeitig versuchen täglich Flüchtlinge über die Städte Ceuta und Melilla – spanische Kolonien in Marokko – oder auf völlig überfüllten Schiffen Europa zu erreichen. Viele sterben bei dem Versuch das Mittelmeer zu durchqueren. Spätestens nach dem Mord an dem jungen Antifa Carlos Palomino in Madrid rückte Spanien auch in den Focus von Antifaschist_innen. Der 16-jährige war am 11. November 2007 auf dem Weg zu einer Antifa-Demo von einem Neonazi getötet worden.

Die linken Organisationen in Spanien organisieren seit Jahren Proteste gegen Neonazis und Rassismus. In vielen Städten gibt es Antifagruppen, zumeist als Teil der sozialen Bewegungen. Mancherorts gibt es funktionierende Bündnisse, während in anderen Regionen Antifa-Gruppen angefeindet und kriminalisiert werden. Ende April sind zwei Aktive der Antifa-Bewegung aus Spanien in Hamburg. Sie kommen aus Valencia und Salamanca und berichten über die Lage der Antifa sowie der Nazi-Bewegung in Spanien.

Do. 24. April 2014 / 19 Uhr / Centro Sociale, Sternstraße 2