Neue Rechte oder alter Konservatismus?

"Die 'Identitären' - mit Flashmobs gegen den Untergang des Abendlandes"

23.01.2014 18:30
Uni Hamburg, VMP9, Raum S28
"Die 'Identitären' - mit Flashmobs gegen den Untergang des Abendlandes"
Während die „Identitären“ in Frankreich schon seit einiger Zeit aktiv sind, ist diese Gruppe in Deutschland relativ neu, bislang klein und politisch kaum bedeutsam. Anders als es die Selbstinszenierung nahelegt, handelt es sich bei dieser Gruppe keineswegs um eine Bewegung. Die Auseinandersetzung mit ihren Positionen und ihrem Auftreten lohnt dennoch. Die „Identitären“ stehen für den Versuch, zeitgemäße Ästhetik und gegenwärtige kulturelle Referenzen mit ideologischen Momenten und historischen Bezügen zu verbinden, die wiederum alles andere als neu sind: Die Behauptung einer kulturellen Identität als zeitloser Wesenskern, die Stilisierung als letzte Bastion gegen den unmittelbar drohenden Untergang und das Selbstbild als aufrechte Kämpfer, die natürlich „weder rechts noch links“ sein möchten.
Warum die Identitären rechts sind, was an ihnen neu ist und wie ihnen zu begegnen sein könnte sind einige Fragen, um die es bei dieser Veranstaltung gehen soll.“
 
organisiert von der T-Stube
 
In Raum S28 (im Erdgeschoss), Von-Melle-Park 9 (ehem. HWP), Universität Hamburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Kritik der Neuen Rechten an der Uni Hamburg.