Neue Rechte oder alter Konservatismus?

Referent*innen von sub*way zu "Studentenverbindungen - Homophobie und Sexismus in Männerbünden"

16.01.2014 18:30
Uni Hamburg, VMP9, Raum S28

 "Studentenverbindungen - Homophobie und Sexismus in Männerbünden"

Die meisten Studentenverbindungen sind Männerbünde. Ihre moderne Form entstand zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts, als der einheitliche Nationalstaat erkämpt und die bürgerliche (Geschlechter-)Ordnung durchgesetzt wurde. Wehrhaftigkeit, Mut, Aufopferungsbereitschaft für das nationale Kollektiv und nicht zuletzt Triebbeherrschung und Unterordnung – Studentenverbindungen hatten immer eine ziemlich genaue Vorstellung davon,wie Männlichkeit zu sein habe und wozu Männer bereit sein müssten. Dies ist jedoch nur durch den Ausschluss von Weiblichkeit und der Abwertung von weiblichen Attributen zu haben: Homophobie und Sexismus stellen daher zwei Kernbestandteile männerbündischer Idealvorstellung dar. Im Vortrag soll eine einführende Annäherung an die politischen und psychologischen Grundlagen des Männerbundes vorgenommen und dieser in einen gesellschaftlichen Kontext eingeordnet werden.

Referent*innen von sub*way

organisiert vom Alle Frauen*Referat

In Raum S28 (im Erdgeschoss), Von-Melle-Park 9 (ehem. HWP), Universität Hamburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Kritik der Neuen Rechten an der Uni Hamburg.