Kein Strom aus Moorburg, keine Kohle aus Kolumbien Wir stoppen Vattenfall! Menschenrechte statt Milliardengewinne

Vattenfalls Hinterhof Wilhelmsburg

07.03.2013 19:00 - 21:00
Bürgerhaus Wilhelmsburg

Das Kohlekraftwerk Moorburg soll 2014 seinen Betrieb aufnehmen, damit wird auf Jahrzehnte auf eine Technologie gesetzt, die massenhaft CO2 freisetzt und so den Klimawandel weiter vorantreibt.
Bei unserer Veranstaltung wollen wir jedoch vor allem auf die lokalen Auswirkungen des Kohlekraftwerks Moorburg eingehen.
In einer Erklärung der Wilhelmsburger Ärzteschaft im Januar 2008 heißt es: "Das geplante Kohlekraftwerk wird zu einer zusätzlichen Umweltbelastung für den Ballungsraum Hamburg führen. So wird z.B. ein Ausstoß von ca. 400 Tonnen Feinstaub und 8 Millionen Tonnen CO2 jährlich erwartet. Eine Erhöhung der Feinstaubkonzentration führt zu einer steigenden Zahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu einer erhöhten Rate an Lungenkrebs und allgemeiner Sterblichkeit!"


Wir werden deshalb über den Wissensstand der zu erwartenden Feinstaub- und anderen Schadstoffbelastungen sprechen, die auf die im Windschatten des Kraftwerks gelegenenen Stadtteil (zum Beispiel Wilhelmsburg) zukommen.


Anschließend soll es darum gehen, welche Energiepolitik der Konzern Vattenfall verfolgt. Mit Großkraftwerken, Offshorewindparks oder Desertec wollen die großen Energiekonzerne ihre Profite und die Machtpositionen sichern. Eine ökologisch verträgliche und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtete lokale Energieversorgung sieht unserer Auffassung nach anders aus.


Als Bezugspunkt werden wir in unserer Diskussion auch darüber berichten, wie sich in Berlin Widerstand gegen Vattenfall formiert und welche alternativen Konzepte dort diskutiert werden... und was wir daraus für unsere Auseinandersetzung hier vor Ort folgern können.