20/12/2014Berlin

Lange unbeachtet, geriet eine Behörde namens Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, kurz BImA, jüngst in den Fokus von Protesten. Die BImA verwaltet Häuser und Grundstücke in Staatsbesitz und tut dies gemäß ihrem Leitbild als »Immobiliendienstleister des Bundes«. Auf der Homepage der Behörde liest man dazu: »Unser Auftrag ist die moderne und effiziente Betreuung unserer Kunden; dabei stehen im Blickpunkt die Liegenschaften - vom Bürogebäude, über militärische Anlagen bis hin zu den Waldflächen. Neben dem Neubau und der Pflege des Bestandes sind wir für die Verwertung entbehrlicher Liegenschaften zuständig.« -  »Entbehrlich« sind aktuell rund 5.000 Mietwohnungen allein in Berlin, von denen 1.700 in den nächsten vier Jahren meistbietend verkauft werden sollen.

24/10/2014Berlin
28.10.2014 19:00
Nachbarschaftshaus Prinzenallee 58, 13359 Berlin, U-Bhf Pankstr.

In Berlin stiegen die Mietkosten in den letzten Jahren erheblich und es fehlt zunehmend preiswerter Wohnraum. Aktuell verschärft die Politik der Bundesregierung diesen Negativtrend. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) will bis zum Jahr 2018 1700 ihrer 4000 Wohnungen in Berlin höchst bietend verkaufen. In Folge der hohen Preise befürchten viele eine Explosion der Mieten und Verdrängung der alteingesessenen Mieter!

03/05/2014Berlin

 "Gestalten statt Stillstand" heißt es auf den Plakaten der SPD in ganz Berlin. Die Aussage: wer beim Volksbegehren für "100% Tempelhofer Feld" abstimmt, verhindert sozialen Wohnungsbau und verschärft die Wohnungskrise. Doch stimmt das wirklich? Jahrelang hat der Berliner Senat Wohnraum privatisiert, verkauft, verschenkt - jetzt soll auf einmal alles sozial sein?

24/09/2013Berlin
28.09.2013 14:00
Lausitzer Platz, Berlin-Kreuzberg

Um bundesweit aktiv und gehört zu werden haben wir uns zum Bündnis "Keine Profite mit der Miete" zusammengetan. Als Auftakt unserer Aktivitäten organisierten wir vom 22.06.13 bis zum 29.06.13 eine bundesweite Aktionswoche, in der in den einzelnen Städten verschiedenste Aktionen stattfanden. Am 28. September rufen wir zu einem bundesweiten Aktionstag auf, zu dem in vielen Städten Bundesweit große Aktionen stattfinden.

Tausende Menschen gingen am Sonnabend, den 10. November in Hamburg, Berlin und Freiburg auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Verdrängung zu demonstrieren. Von der Einführung einer Mietobergrenze bis zum Ruf nach Vergesellschaftung von Wohnraum reichten dabei die Forderungen.

 

Flyer von Avanti Hamburg "Keine Rendite mit der Miete!" (PDF)

Text von Avanti Hamburg zur Vergesellschaftung von Wohnraum

Presseberichte: Tagesschau / ZDF Heute / Mopo / NDR / Welt / Welt 2 / Welt 3 / Welt 4 / Süddeutsche / Hamburger Abendblatt / Hamburger Abendblatt 2 / Focus / Deutschlandradio / RTL / Indymedia / Indymedia 2 / Taz / Taz 2 / Taz Berlin / Taz Hamburg / Badische Zeitung/ Gentrificationblog / Financial Times Deutschland / Berliner Morgenpost / Frankfurter Neue Presse / SWR / RBB / Immobilo / Heilbronner Stimme / Handelsblatt / Junge Welt / Zeit / Frontal 21 / Hart aber fair / Hamburg1

Lokale Bündnisse: Mietenwahnsinn stoppen (Hamburg) / Demo-Bündnis Stadt der Zukunft (Berlin) / Recht auf Stadt Freiburg

Pressemitteilung der drei Bündnisse

Fotos (Berlin): Flickr 1 / 2 / Hamburg / Videos (Hamburg): Utopie-TV

01/11/2012Bundesweit

Am 10. November wird es zeitgleich in Berlin, Hamburg und Freiburg Demonstrationen gegen steigende Mieten und Verdrängung geben. In den größeren Städten der Bundesrepublik explodieren die Mietpreise. Wer sich die Mieten nicht mehr leisten kann, wird verdrängt. Denn günstiger Wohnraum ist rar. Die Zahl bezahlbarer Sozialwohnungen hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verringert. Wir gehen am 10.11. nicht nur gegen den Mietenwahnsinn auf die Straße, sondern auch, um für eine ganz andere Organisation des Wohnraums zu streiten: Wohnraum vergesellschaften!

Berlin: 10.11., 16 Uhr, Kottbusser Tor - mehr Infos

Hamburg: 10.11., 13 Uhr, Hachmannplatz/Hbf. - mehr Infos

Freiburg: 10.11., 13 Uhr, Stühlinger Kirchplatz - mehr Infos

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