05/05/2014Berlin

„Ein echter Startschuss“, so eine der Organisatorinnen auf die Frage, wie sie den ersten „Berliner Ratschlag“ im Ergebnis zusammenfassen würde. Eingeladen hatte unter dem Motto „Wem gehört die Stadt?“ ein breites Bündnis von Mieter_inneninitiativen, stadtpolitischen Bündnissen und anderen Gruppen. Und tatsächlich konnte, wer am ersten Aprilwochenende durch die Flure des Mathematikgebäudes der Technischen Universität Berlin schlenderte, eine heitere Aufbruchstimmung feststellen. In den verschiedenen Sitzecken, Seminarräumen und Hörsälen des 70r Jahre-Baus tummelten sich drei Tage lang stadtpolitisch Aktive aller Altersklassen. Zuweilen charmant chaotisch und insgesamt bemerkenswert rücksichtsvoll wurden stadtpolitische Themen, im breitesten Sinn, diskutiert.

03/05/2014Berlin

 "Gestalten statt Stillstand" heißt es auf den Plakaten der SPD in ganz Berlin. Die Aussage: wer beim Volksbegehren für "100% Tempelhofer Feld" abstimmt, verhindert sozialen Wohnungsbau und verschärft die Wohnungskrise. Doch stimmt das wirklich? Jahrelang hat der Berliner Senat Wohnraum privatisiert, verkauft, verschenkt - jetzt soll auf einmal alles sozial sein?

24/09/2013Berlin
28.09.2013 14:00
Lausitzer Platz, Berlin-Kreuzberg

Um bundesweit aktiv und gehört zu werden haben wir uns zum Bündnis "Keine Profite mit der Miete" zusammengetan. Als Auftakt unserer Aktivitäten organisierten wir vom 22.06.13 bis zum 29.06.13 eine bundesweite Aktionswoche, in der in den einzelnen Städten verschiedenste Aktionen stattfanden. Am 28. September rufen wir zu einem bundesweiten Aktionstag auf, zu dem in vielen Städten Bundesweit große Aktionen stattfinden.

17/09/2013Bundesweit

In der Zeitungs analyse&kritik haben wir im Vorfeld der bundesweit stattfindenden Demonstrationen am 28.09.2013 folgenden Artikel veröffentlicht.

»Die Eigentumsfrage stellen« - mit dieser Aufforderung endete in den letzten Jahren so mancher Artikel zu Abwehrkämpfen aller Art. Doch wie und warum stellt man die Eigentumsfrage? Das Fragen ist Indiz für die Ohnmacht, mit der linke Politik trotz vieler Mobilisierungserfolge der Trägheit des Bestehenden gegenübersteht.

Aus verschiedenen Ecken der radikalen Linken ist hier die Forderung »Wohnraum Vergesellschaften« laut geworden (1) - doch wie soll das konkret aussehen? Anhand von Beispielen auf lokaler und kommunaler Ebene wollen wir Möglichkeiten und Grenzen kollektiver Organisation von Wohnraum betrachten.

06/09/2013Bundesweit

Die Mieten in vielen Städten explodieren, unkommerzielle Projekte wie soziale Zentren, Jugendclubs, besetze Häuser oder Bauwagenplätze sind bedroht. Menschen, die sich die hohen Mieten nicht leisten können oder wollen, werden aus den Innenstädten verdrängt, die soziale Ungerechtigkeit nimmt weiter zu.

Am 28. September gingen deshalb in mehreren deutschen Städten tausende Menschen unter dem Motto "Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen" auf die Straße. Gemeinsam kämpfen wir gegen steigende Mieten, Verdrängung und Zwangsräumungen. Wohnraum vergesellschaften!

Bericht aus Hamburg (Fotos)

Bericht aus Berlin

Mehr Infos beim bundesweiten Bündnis

28/08/2013Berlin
09.09.2013 19:00 - 22:00
Monarch, Skalitzer Str. 134

Mitschnitt der Veranstaltung

 

Hipster, Touris, Schwaben - gäbe es einen Haß-Contest für UrberlinerInnen und solche die es werden wollen, könnten diese drei Figuren sich das Siegertreppchen teilen. Zugezogene allesamt, überfallen sie mit ihren Rollkoffern "unsere" Kieze, verwandeln gemütliche Eckkneipen in teure Szenebars und treiben als Gentrifizierungs-Pioniere die Mieten durch die Decke.

 

"Berlin bleibt dreckig!" oder "Wir verhandeln nicht mit Touristen" sind Kampfparolen gegen die vermeintliche Invasion der Barbaren. Doch kassiert der Hipster unsere Miete? Ist die Stuttgarter Studentin, die selbst keine Wohnung mehr findet, schuld an der Wohnungsnot? Gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen Nerdbrille und Mietspiegel?

 

Wir bezweifeln das und wollen diskutieren: Wo sitzen die politisch Verantwortlichen für die Mietenkrise in Berlin und anderswo? Wie sind ihre Strategien, was sind unsere Antworten - kurzum: Wie kommen wir vom Gemecker zum Widerstand? Denn uns geht es nicht um Klischees und Schuldzuweisungen, sondern um Gegenwehr. Deshalb haben wir Aktive aus verschiedenen Bündnissen und Projekten in Berlin eingeladen, die Kämpfe in und um die Stadt führen. Unsere Frage in die Runde: wie holen wir uns Berlin zurück?

 

Wir diskutieren mit

Andrej Holm, Stadtsoziologe, Humboldt Universität Berlin

Aktivist vom Protestbündnis "Kotti und Co"

Aktivistin vom Bündnis "Zwangsräumungen verhindern"

Vertreterin vom "Sender Freies Neukölln" -

 

Eine Veranstaltung von Avanti / IL Berlin- Nach der Diskussion ist vor der Demo: Großdemo "Keine Profite mit der Miete" am 28. www.keineprofitemitdermiete.org

24/04/2013Hamburg
28.04.2013 15:30
Südkurvenvorplatz Millerntorstadion

Im Herzen von St. Pauli liegen die so genannten ESSO Häuser. Seit nunmehr 4 Jahren kämpfen die BewohnerInnen, NachbarInnen und UnterstützerInnen als Initiative ESSO-Häuser für den Erhalt der Häuser.

Der milliardenschwere Investor, die Bayerische Hausbau hat den Gebäudekomplex 2009 gekauft und nie einen Hehl draus gemacht, dass er abreißen und neu bauen will. Verschwinden würden damit neben 107 Wohnungen, u.a. die Esso Tanke, das Molotow, der Planet Pauli Club, das Autohotel und anderes kiezaffines Gewerbe.

Doch die Rechnung haben sie erstmal ohne die Menschen vor Ort gemacht! Bis jetzt konnte der Abriss der Häuser verhindert werden und das soll auch so bleiben!

28/03/2013Hamburg
25.04.2013 19:00
Planet Pauli, Spielbudenplatz 7- 11

Der Senat unter Olaf Scholz ist im März 2011 mit dem Versprechen angetreten, das Problem mangelnden Wohnraums und steigender Mieten in Angriff zu nehmen. Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum heißt für die SPD seitdem: Neubau, Neubau, Neubau - notfalls "auch gegen den Bürgerwillen" (Hamburger Abendblatt).

Die Versprechen sind groß. Doch was hat der Senat bisher umgesetzt? Und wo und was wird gebaut? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns auf einer Veranstaltung widmen und eine kritische Bilanz der bisherigen wohnungspolitischen Maßnahmen des Senats ziehen.

25/02/2013Berlin
09.03.2013 11:00 - 18:00
Weichselstr. 13/14

Recht auf Stadt? ist spätestens seit der erfolgreichen Besetzung des Gängeviertels in Hamburg auch in Deutschland ein populärer Slogan für städtische soziale Bewegungen geworden. Entlehnt ist er der radikalen Utopie des französischen Marxisten Henri Lefebvre, der mit ihm die Aneignung des eigenen (städtischen) Alltagslebens verstand. Gleichzeitig blieb aber Lefebvres philosophische Konzeption, die hinter diesem Slogan steht, erstaunlich unbekannt. In dem Seminar wollen wir die Grundgedanken von Lefebvres Gesellschaftstheorie vorstellen, seine Stadttheorie genauer beleuchten und diskutieren, inwieweit sie für heutige städtische Bewegungen nutzbar zu machen ist. Eingeladen haben wir den Erziehungswissenschaftler Heinz Sünker aus Wuppertal und den Geografen Christian Schmidt aus Zürich, die sich beide intensiv mit der Philosophie von Lefebvre beschäftigt haben.
Teamer_innen: Anna Bandt (Junge Panke und AK Kritische Psychologie) und Ingo Bader (Avanti und INURA)

Gäste: Christian Schmid (Professor für Stadtsoziologie aus Zürich) und Heinz Sünker (Professor für Sozialpolitik aus Wuppertal)

Das Seminar ist ein Kooperationsprojekt zwischen Junge Panke und Avanti - Projekt undogmatische Linke.
Kosten: 15€ (inklusive Mittagessen)

Tausende Menschen gingen am Sonnabend, den 10. November in Hamburg, Berlin und Freiburg auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Verdrängung zu demonstrieren. Von der Einführung einer Mietobergrenze bis zum Ruf nach Vergesellschaftung von Wohnraum reichten dabei die Forderungen.

 

Flyer von Avanti Hamburg "Keine Rendite mit der Miete!" (PDF)

Text von Avanti Hamburg zur Vergesellschaftung von Wohnraum

Presseberichte: Tagesschau / ZDF Heute / Mopo / NDR / Welt / Welt 2 / Welt 3 / Welt 4 / Süddeutsche / Hamburger Abendblatt / Hamburger Abendblatt 2 / Focus / Deutschlandradio / RTL / Indymedia / Indymedia 2 / Taz / Taz 2 / Taz Berlin / Taz Hamburg / Badische Zeitung/ Gentrificationblog / Financial Times Deutschland / Berliner Morgenpost / Frankfurter Neue Presse / SWR / RBB / Immobilo / Heilbronner Stimme / Handelsblatt / Junge Welt / Zeit / Frontal 21 / Hart aber fair / Hamburg1

Lokale Bündnisse: Mietenwahnsinn stoppen (Hamburg) / Demo-Bündnis Stadt der Zukunft (Berlin) / Recht auf Stadt Freiburg

Pressemitteilung der drei Bündnisse

Fotos (Berlin): Flickr 1 / 2 / Hamburg / Videos (Hamburg): Utopie-TV

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