10/04/2013Berlin
20.04.2013 12:00 - 18:00
Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

"Commons“ – ein Begriff, der uns schwerfällt, ins Deutsche zu übersetzen. Er bedeutet so viel wie Gemeingut, verweist aber auch auf Gemeinschaftlichkeit und kollektive Organisierung. Perspektivisch geht es um die Überwindung kapitalistischer Eigentums- und Produktionsverhältnisse und damit um ein neues Verständnis des Sozialen. Einige Aspekte dieser Perspektive diskutieren und praktizieren wir im Rahmen der Interventionistischen Linken schon seit Jahren unter dem Begriff „Vergesellschaftung“ – womit wir meinen, die Güter in die Gesellschaft zurück zu holen, wieder anzueignen, und diese basisdemokratisch zu verwalten.
 
In diesem Workshop wollen wir uns vor dem Hintergrund von konkreten Projekten und laufenden Diskussionen in Spanien, Griechenland, Italien, Kurdistan und Deutschland über die Verständnisse, Praktiken und Perspektiven von Commons austauschen. Dazu haben wir die Fundacion de los Comunes, ein Netzwerk autonomer Wissens- und Kulturproduktion in Spanien, eingeladen.Aus Italien kommen Aktive vom Nuovo Cinema Palazzo, einem besetzten Theater in Rom. Darüber hinaus wird uns Alpha Kappa aus Thessaloniki voneiner alternativen Schule und sozialem Zentrum erzählen. Aus Kurdistan werden wir über Projekte der kurdischen Bewegung um demokratischen Förderalismus. Nicht zuletzt wird uns berichtet von der FelS-Klima-AG, die beim Berliner Energietisch aktiv ist.

28/03/2013Hamburg
25.04.2013 19:00
Planet Pauli, Spielbudenplatz 7- 11

Der Senat unter Olaf Scholz ist im März 2011 mit dem Versprechen angetreten, das Problem mangelnden Wohnraums und steigender Mieten in Angriff zu nehmen. Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum heißt für die SPD seitdem: Neubau, Neubau, Neubau - notfalls "auch gegen den Bürgerwillen" (Hamburger Abendblatt).

Die Versprechen sind groß. Doch was hat der Senat bisher umgesetzt? Und wo und was wird gebaut? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns auf einer Veranstaltung widmen und eine kritische Bilanz der bisherigen wohnungspolitischen Maßnahmen des Senats ziehen.

25/02/2013Berlin
09.03.2013 11:00 - 18:00
Weichselstr. 13/14

Recht auf Stadt? ist spätestens seit der erfolgreichen Besetzung des Gängeviertels in Hamburg auch in Deutschland ein populärer Slogan für städtische soziale Bewegungen geworden. Entlehnt ist er der radikalen Utopie des französischen Marxisten Henri Lefebvre, der mit ihm die Aneignung des eigenen (städtischen) Alltagslebens verstand. Gleichzeitig blieb aber Lefebvres philosophische Konzeption, die hinter diesem Slogan steht, erstaunlich unbekannt. In dem Seminar wollen wir die Grundgedanken von Lefebvres Gesellschaftstheorie vorstellen, seine Stadttheorie genauer beleuchten und diskutieren, inwieweit sie für heutige städtische Bewegungen nutzbar zu machen ist. Eingeladen haben wir den Erziehungswissenschaftler Heinz Sünker aus Wuppertal und den Geografen Christian Schmidt aus Zürich, die sich beide intensiv mit der Philosophie von Lefebvre beschäftigt haben.
Teamer_innen: Anna Bandt (Junge Panke und AK Kritische Psychologie) und Ingo Bader (Avanti und INURA)

Gäste: Christian Schmid (Professor für Stadtsoziologie aus Zürich) und Heinz Sünker (Professor für Sozialpolitik aus Wuppertal)

Das Seminar ist ein Kooperationsprojekt zwischen Junge Panke und Avanti - Projekt undogmatische Linke.
Kosten: 15€ (inklusive Mittagessen)

13/02/2013Hamburg

Am Donnerstag, dem 14. Februar 2013, soll in Berlin-Kreuzberg die Familie Gülbol aus ihrer Wohnung geräumt werden. Der neue Eigentümer des Hauses hat die Miete drastisch erhöht. Die Familie Gülbol wehrte sich vor Gericht erfolglos gegen die Mietsteigerung. Nun droht bereits zum dritten Mal die Räumung – dieses Mal wird die Gerichtsvollzieherin vermutlich mit Unterstützung der Polizei anrücken. Hunderte werden sich mit einer Blockade, zu der das Bündnis „Zwangsräumungen verhindern“ aufruft, in den Weg stellen. Im folgenden dokumentieren wir eine Solidaritätserklärung des Hamburger Netzwerks "Recht auf Stadt".

31/01/2013Berlin
14.01.2013 07:00 - 12:00
Lausitzer Str. 8

Der neue Räumungstermin für die Lausitzer Str. 8 steht fest! Am Donnerstag, den 14. Februar 2013 um 7 Uhr wollen wir mit euch gemeinsam auch den dritten Räumungsversuch durch eine Blockade verhindern.

27/01/2013Berlin
09.02.2013 14:00 - 14.02.2013 07:00
Kotti

Am Samstag den 09.02. wollen wir gemeinsam unsere Wut über hohe Mieten, Verdrängung und Zwangsräumung auf die Straße tragen. Mit einer Demo durch den Reichenberger Kiez wollen wir Nachbarinnen und Nachbarn informieren und zur Blockade des dritten Zwangsräumungsversuches in der Lausitzer Straße mobilisieren.

Verdrängung hat viele Gesichter: Modernisierung, hohe Mieten, Mieterhöhung nach Mietspiegel, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Umwandlung in Eigentumswohnungen. Zwangsräumung ist nur die gewalttätigste Art der Verdrängung.

Das alles ist aber kein Naturgesetz, sondern wird von Menschen gemacht. Und kann deshalb auch von Menschen mit kollektivem und solidarischem Handeln geändert werden. Die verhinderten Zwangsräumungen am Kotti und in der Lübbener Straße haben gezeigt, dass wir erfolgreich Widerstand leisten können. Eine Stadt für alle Menschen kann gegen die Interessen der Profiteure erkämpft werden. Deshalb alle zusammen raus auf die Straße!

- Zur Demo am Sa., 09.02., 14 Uhr, Kottbusser Tor
- Zur Blockade der Zwangsräumung am Do., 14.02., 7 Uhr, Lausitzer Str. 8

Tausende Menschen gingen am Sonnabend, den 10. November in Hamburg, Berlin und Freiburg auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Verdrängung zu demonstrieren. Von der Einführung einer Mietobergrenze bis zum Ruf nach Vergesellschaftung von Wohnraum reichten dabei die Forderungen.

 

Flyer von Avanti Hamburg "Keine Rendite mit der Miete!" (PDF)

Text von Avanti Hamburg zur Vergesellschaftung von Wohnraum

Presseberichte: Tagesschau / ZDF Heute / Mopo / NDR / Welt / Welt 2 / Welt 3 / Welt 4 / Süddeutsche / Hamburger Abendblatt / Hamburger Abendblatt 2 / Focus / Deutschlandradio / RTL / Indymedia / Indymedia 2 / Taz / Taz 2 / Taz Berlin / Taz Hamburg / Badische Zeitung/ Gentrificationblog / Financial Times Deutschland / Berliner Morgenpost / Frankfurter Neue Presse / SWR / RBB / Immobilo / Heilbronner Stimme / Handelsblatt / Junge Welt / Zeit / Frontal 21 / Hart aber fair / Hamburg1

Lokale Bündnisse: Mietenwahnsinn stoppen (Hamburg) / Demo-Bündnis Stadt der Zukunft (Berlin) / Recht auf Stadt Freiburg

Pressemitteilung der drei Bündnisse

Fotos (Berlin): Flickr 1 / 2 / Hamburg / Videos (Hamburg): Utopie-TV

08/11/2012Berlin
10.11.2012 16:00 - 20:00
Kottbusser Tor

Die Stadt von Morgen beginnt heute

 

Seit Jahren explodieren die Mieten in Berlin mit dramatischen Folgen für viele. Jetzt wurde selbst in einer Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) hervorgehoben, dass die Situation mehr als dramatisch ist: Ein berlinweiter Mietenanstieg bei Neuvermietung von 7,4% wird vermeldet. Bezahlbarer Wohnraum: Fehlanzeige. Seit der Wiedervereinigung wird ein konsequenter Ausverkauf unserer Stadt Berlin betrieben. Unter der Regierung von Rot-Rot wurden Sparen und Haushaltsdisziplin zu den zentralen politischen Handlungsprinzipien. Auf nachhaltige Stadtentwicklung wurde zugunsten eines „Arm aber sexy“-Stadtmarketing verzichtet. Heute ist diese verfehlte Politik allerorts in Form von steigenden Mieten und Verdrängung sichtbar.

Aber die steigenden Mieten und eine verfehlte Stadtpolitik werden nicht mehr einfach nur hingenommen: So haben in den letzten Monaten besonders die Mieter*innen vom Kottbusser Tor gezeigt, dass es gelingen kann, sich effektiv zu organisieren, Nachbarinnen und Nachbarn einzubeziehen und den gemeinsamen Kampf gegen Verdrängung zum Stadtgespräch zu machen.

Nachdem kleine Erfolge errungen wurden, steht nun am 13. November eine von Kotti & Co und dem berliner bündnis sozialmieter.de veranstaltete Konferenz über die Zukunft des Sozialen Wohnungsbaus an.

Es geht ans Eingemachte: Die Mieten müssen jetzt sinken, damit die Mieter*innen am Kottbusser Tor aber auch in den anderen Brennpunkten wie z.B. dem Fanny-Hensel-Kiez, in der Palisadenstraße, in der Akazienstraße und an den zahlreichen anderen Orten in allen Bezirken dort wohnen bleiben können, wo sie zum Teil seit über 30 Jahren leben.

Um unsere Solidarität mit den Betroffenen und Akteuren auf der Konferenz zu verdeutlichen fordern wir am 10. November zusammen mit Mieterinnen und Mietern aus der ganzen Stadt unser Recht auf Stadt ein. Eine Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt wohnen können, ohne soziale Spaltung und ohne Rassismus.

Nur Druck auf allen gesellschaftlichen Ebenen kann die Politik dazu zwingen, die Verdrängung aus den Stadtteilen zu stoppen. Es ist zwar ein Anfang, wenn endlich die vorhandenen Spielräume genutzt werden: Wiedereinführung der Zweckentfremdungsverordnung, Brückenlösung bzw. Mietobergrenze und Verbot von Fantasiekosten im Sozialen Wohnungsbau, härtere Regelungen im Milieuschutz, Erklärung des Wohnungsnotstands sind nur einige Stichpunkte.

Aber wir wollen weder Almosen noch kosmetische Korrekturen. Wir kämpfen für eine Stadtpolitik, in der die Interessen der Wohnenden bestimmen und nicht Verwertungszwang und Profitstreben. Wir wollen unsere Stadt aktiv mitgestalten. Eine Neugestaltung des Sozialen Wohnungsbaus, so wie sie auf der Konferenz drei Tage nach der Demonstration erörtert wird, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Die Stadt von Morgen beginnt heute.

Kommt zur Demonstration am 10. November 2012 / 16 Uhr / Kottbusser Tor

Keine Rendite mit der Miete, kein Profit mit unserer Stadt!
Mietenstopp sofort!

01/11/2012Bundesweit

Am 10. November wird es zeitgleich in Berlin, Hamburg und Freiburg Demonstrationen gegen steigende Mieten und Verdrängung geben. In den größeren Städten der Bundesrepublik explodieren die Mietpreise. Wer sich die Mieten nicht mehr leisten kann, wird verdrängt. Denn günstiger Wohnraum ist rar. Die Zahl bezahlbarer Sozialwohnungen hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verringert. Wir gehen am 10.11. nicht nur gegen den Mietenwahnsinn auf die Straße, sondern auch, um für eine ganz andere Organisation des Wohnraums zu streiten: Wohnraum vergesellschaften!

Berlin: 10.11., 16 Uhr, Kottbusser Tor - mehr Infos

Hamburg: 10.11., 13 Uhr, Hachmannplatz/Hbf. - mehr Infos

Freiburg: 10.11., 13 Uhr, Stühlinger Kirchplatz - mehr Infos

27/10/2012Hamburg

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Mehrere hundert Menschen protestierten am Sonnabend, den 27. Oktober in Hamburg mit verschiedenen Aktionen gegen steigende Mieten, Wohnungsnot und Verdrängung sowie die Wohnungspolitik des SPD-Senats.

Los ging es gegen 14 Uhr am Campus der Universität. Das aus ASten, Gewerkschaftsjugenden und linken Gruppen

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