18/08/2014Berlin
13.10.2014 (All day) - 29.10.2014 (All day)

Im April diesen Jahres hat sich der 'Berliner Ratschlag' gegründet. Seither treffen sich viele stadtpolitische Initiativen aus ganz Berlin regelmäßig an jedem letzten Sonntag im Monat. Für den Zeitraum vom 13. bis 29. Oktober haben wir nun eine gemeinsame stadtpolitische Aktionsphase beschlossen. Dazu wollen wir weitere Aktive einladen sich
zu beteiligen: Kommt mit Eurer Aktionsidee zum nächstes Vorbereitungstreffen am Sonntag, den 31. August 2014 um 17 Uhr, bei Allmende e.V, Kottbusser Damm 25-26, Berlin Kreuzberg.

15/08/2014Hamburg

Egal ob Harley Days, Cruise Days oder Schlagermove: „Alles was dumm und scheiße ist, findet hier statt“, hat Rocko Schamoni bereits 2010 im Film „Empire St. Pauli“ über die Gegend rund um den Kiez gesagt. Leider behält er recht. Nirgendwo sonst in der Stadt treibt die Eventisierung absurdere Blüten. Es handelt sich dabei um eine Stadtpolitik, die sich in keiner Form an den Bedürfnissen der Bewohner_innen ausrichtet, sondern die vielmehr nur noch auf ein zahlungskräftiges Klientel abzielt.

23/06/2014Berlin
29.06.2014 15:00 - 18:00
auf dem Hoffest der für den A 100-Ausbau zum Abriss vorgesehenen Häuser in der Beermannstraße 22

An dieser Stelle die Einladung und Tagesordnung zum Berliner Ratschlag der stadtpolitischen Initiativen. Dieses mal geht es darum die begonnenen strategische Überlegungen zu vertiefen, um uns in den unterschiedlichen Initiativen solidarisch gegenseitig zu stärken und gruppenübergreifend Projekte zu diskutieren. Darüber hinaus bietet das Fest eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und vernetzen.

23/06/2014Berlin

Nicht nur in Metropolen wie Berlin oder Hamburg sind die Mieten in den letzten Jahren rasant angestiegen. Viele Menschen können sich das nicht mehr leisten und müssen wegziehen. Platz für Alternativkultur, Kunstprojekte und kleine Clubs gibt es bald keinen mehr.

11/06/2014Berlin

 Einhundert Besetzer sind bereits im Haus, als die Polizei morgens zur Räumung anrückt. »Es lebe der Kampf der Arbeiterklasse« rufen sie, Autos hupen ihnen zu. »Einmal haben wir einen Monat lang ausgeharrt, um eine Zwangsräumung zu verhindern«, kommentierte Lucía aus Spanien das mitgebrachte Video. Die interventionistische Linke (iL), das Blockupy-Bündnis und die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatten sie und weitere in der Bewegung aktive Frauen aus Italien und Griechenland zur Veranstaltungsreihe »Dreimal Recht auf Stadt – Kämpfe um Wohnraum in der Euro-Krise« eingeladen.

 

10/06/2014Hamburg
11.06.2014 19:30
Fanräume im Millerntorstadion (Heiligengeistfeld 1a)

Ver­gan­ge­nen Juni pro­tes­tier­ten die Men­schen in Bra­si­li­en nicht nur gegen zu hohe Fahr­prei­se und man­geln­de po­li­ti­sche Mit­spra­che, son­dern vor allem auch gegen die Fuß­ball-WM der Män­ner, mit der sich das Land vor einem in­ter­na­tio­na­len Pu­bli­kum me­di­al als tou­ris­ten­freund­li­che Me­tro­po­le in­sze­nie­ren möch­te. Die ur­ba­nen Ein­grif­fe und In­ves­ti­tio­nen in die Struk­tur der Aus­rich­t­er­stät­te gehen ein­her mit einer mas­si­ven Im­mo­bi­li­en­spe­ku­la­ti­on, der Zwangs­räu­mung der är­me­ren Be­völ­ke­rung aus auf­ge­wer­te­ten Ge­bie­ten sowie ste­tig an­stei­gen­den Le­bens­hal­tungs­kos­ten. Der Zeckensalon, Avanti Hamburg und St. Pauli Roar laden ein zum Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Phyl­lis Buß­ler vom KoBra – Ko­ope­ra­ti­on Bra­si­li­en e.V.

22/05/2014Berlin
26.05.2014 19:00 - 05.06.2014 19:00
26.5 Mai und 5. Juni im Biergarten Jockel, Ratiborstr 14c; am 3. Juni in der Mosaik Jugendetage, Oranienstr. 34

Im Mai und Juni gibt es gleich drei Veranstaltungen der Interventionistischen Linken in Berlin zum Thema "Recht auf Stadt". Jedes mal sind internationale Gäste da und berichten aus Venezuela, Griechenland, Spanien und Italien, über Kämpfe um Wohnraum, Energiepreise und die Frage "Wem gehört die Stadt?"...

17/05/2014Berlin

Einige Dutzend AktivistInnen verschiedener Initiativen haben am 15. Mai 2014 in Berlin der privatisierten Wohnungsgesellschaft GSW einen Besuch abgestattet und damit in der Hauptstadt die Blockupy-Aktionstage eingeläutet. Die GSW war 2013 von der Deutsche Wohnen aufgekauft worden, die dadurch nun das zweitgrößte Immobilienunternehmen der Bundesrepublik ist. Den Aktionär_innen werden für die Zukunft satte Gewinnsteigerungen in Aussicht gestellt. Was das für die MieterInnen heißt, wurde heute auf einer Wand aus Umzugskartons deutlich gemacht: Mietsteigerungen, Umzugsaufforderungen vom Jobcenter und Zwangsräumungen sind die andere Seite der selben Medaille. Die Gewinne der GSW steigen auf Kosten der MieterInnen.

14/05/2014Bundesweit

Im Zuge der Eurokrise wurden Miet- und Hypothekenschulden, Zwangsräumungen und in der Folge die Unsicherheit des eigenen Wohnraums für zahlreiche Menschen zu einer alltäglichen Erfahrung. Bestehende oder geplante Schutzrechte für Wohnraum gerieten gleichzeitig auf Betreiben der 'Troika' – der Europäischen Kommission, der EZB und dem IWF - und nationalen Regierungen unter Druck. Trotzdem gelang es Betroffenen in vielen Fällen, sich selbstorganisiert zur Wehr zu setzen, etwa mit Blockaden von Zwangsräumungen, erfolgreichen kollektiven Beratungen zur Unterstützung individueller Fälle oder der Wiederaneignung leerstehender Häuser. In einer Veranstaltungstour werden Aktivist_innen von Solidarity4all (Griechenland), der Plattform der Hypothkenbetroffenen PAH (Spanien) und von Action - Diritti in Movimento (Italien) über die Kämpfe um Wohnraum in ihren Ländern und Städten berichten.

Mo, 26.5., 19 Uhr - Berlin
Jockel Biergarten, Ratiborstr. 14 c (Kreuzberg 36)
Di, 27.5., 19 Uhr - Hamburg
Gängeviertel, Valentinskamp 39
Mi, 28.5., 19 Uhr - Bremen
Paradox, Bernhardstraße 12
Do, 29.5., 17 Uhr - Köln
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3
Fr, 30.5., 18 Uhr - Göttingen
Rotes Zentrum, Lange-Geismar-Straße 3
Sa, 31.5., 12 Uhr - Leipzig
im Rahmen des BUKO: http://www.buko.info/buko-kongresse/buko-36

Veranstalter_innen: Interventionistische Linke (IL), Blockupy, Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS)

12/05/2014Berlin
15.05.2014 17:00
Rudi-Dutschke-Str. 22 (Berlin-Kreuzberg)

Anlässlich der Blockupy-Aktionstage besuchen wir gemeinsam die Zentrale der GSW. Mit einer Protest-Performance wollen wir bunt, laut und kreativ ein Zeichen setzen gegen Profite mit der Miete. Im Sommer letzten Jahres verkündete die Deutsche Wohnen, das Berliner Immobilienunternehmen GSW zu schlucken. Für die betroffenen Mieter_innen bedeutet das höhere Mieten und Verdrängungsdruck. Den Aktionär_innen der GSW wurde bereits in Aussicht gestellt, die Mieten um mindestens 20% zu erhöhen.

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