02/05/2013Hamburg
22.05.2013 19:30
Centro Sociale, Sternstr. 2

Veranstaltung über den Stand der Prozesse, aber auch darüber hinaus über die politische Situation in Sachsen und Möglichkeiten der Solidarität mit Tim aufzeigen.

17/03/2013Berlin
26.03.2013 19:30
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, Berlin

Als 2010 der rechtsnationale und völkische Fidesz mit einer Zweidrittelmehrheit die Regierung stellte und zudem die neofaschistische Jobbik („Bewegung für ein besseres Ungarn“) mit 17 Prozent als drittstärkste Kraft ins Parlament einzog, schauten viele Menschen in Europa entsetzt nach Mittelosteuropa. Immer wieder erscheinen Berichte über den autoritären Regierungsstil des Fidesz und die antisemitische und antiziganistische Hetze von Jobbik. Mit einer Doppelstrategie gelingt es der ungarischen Regierung jedoch immer wieder die politischen Eliten in Europa zu besänftigen und gleichzeitig nach Innen einen völkischen Nationalismus zu etablieren, in dessen Fahrwasser auch Jobbik seine Position festigen kann.

21/01/2013Berlin
11.02.2013 19:00 - 23:59
Festsaal Kreuzberg

Einen Monat vor den antifaschistischen Blockade-Aktionen zum 13. Februar in Dresden versucht die sächsische Justiz Aktivist_innen einzuschüchtern und den Widerstand gegen Naziaufmärsche zu kriminalisieren. Richter Hlavka verurteilte den Antifaschisten Tim wegen vermeintlicher „Rädelsführerschaft bei besonders schwerem Landfriedensbruch“ ohne konkrete Beweise zu 22 Monaten Haft- ohne Bewährung. In dem politisch motivierte Urteil wird dem Aktivisten lediglich vorgeworfen Megafondurchsagen gemacht zu haben.

Am 11.02 werden wir mit einer Infoveranstaltung um 19 Uhr über das Urteil informieren und zum aktuellen Stand der Mobilisierung in Dresden berichten. Es wird auch Buskarten nach Dresden am 13.Februar geben, um an dem Mahngang Täterspuren und den Anti-Nazi-Blockaden teilzunehmen. Die Karten sind auch im Red Stuff, Waldemarstr 110 erhältlich.
Ab 20 Uhr wird es eine Soligala für Tim geben. Euch erwarten Tombola, Musik, Filme und die Möglichkeit Solidarität zu zeigen.

Als erste Acts haben easy skankin Sound (Berlin Boom Orchestra) und Holger Burner -der auch einen Song dazu produziert hat- zugesagt. Für die Tombola gibt es bereits tolle Präsente von dem Fusion-Festival, dem SO36, Tocotronic, Grand Hotel van Cleef, Bernadette la Hengst, Rosa Luxemburg Stiftung, ak-analyse&kritik, Iries Revoltes, Kein Bock auf Nazis u.v.m.

Spenden für Prozesskosten und ein neues Verfahren.

Netzwerk Selbsthilfe e.V.
Kto. 7403887018
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank
Stichwort: „FREISTAAT“

Weitere Infos:
http://www.facebook.com/events/228865187249827/
www.dresden-nazifrei.com
www.sachsendrehtfreistaat.blogsport.de
www.avanti-projekt.de

Solierklärung der Interventionistischen Linken
http://www.dazwischengehen.org/story/2013/01/sachsen-dreht-freistaat

 

 

07/11/2012Bundesweit

Am 3. November veranstaltete das Hamburger Bündnis gegen Rechts eine Demonstration, über 1000 Menschen beteiligen sich, am 4.11. fanden bundesweit Aktionen zum Jahrestag des Auffliegens des NSU statt. In Gedenken an die vom NSU Ermordeten. Das Problem heißt Rassismus lautete das Motto der Demonstration von Kreuzberg zum Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum in Berlin-Treptow, an der ca 3500 Menschen teilnahmen.

Avanti hat sich intensiv an der Vorbereitung beteiligt und auch ein Flugblatt geschrieben (als PDF). Auch von der Interventionistischen Linken ist ein Flugblatt entstanden.

Presseberichte: jw, neues deutschland, taz,Tagesspiegel, Berliner Zeitung, tagesschau, NDR, heute, RBB, Stern, tagesschau II, taz II, SPON, Junge Welt II  neues deutschland II, neues deutschland III tagesthemen, Hamburger Abendblatt, Die Zeit, Die Zeit Video, n-tv, ZDF, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Locus, BZ, N24

Fotos: I,II

04/10/2012Berlin
21.11.2012 19:00 - 22:00
Movimento Kino, Kottbusser Damm 22

Vom 28.10. bis zum 21.11. findet eine bundesweite Filmtour des Filmes „Die Geige aus Cer­va­ro­lo“ (Nico Gui­det­ti/Matt­hi­as Durch­feld, Ita­li­en 2012) statt. Gemeinsam mit der AG Reggio Emilia und der Rosa Luxemburg Stiftung zeigen wir den Film in Berlin.

Zum Film:

Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs, kurz bevor er selbst an die Front ge­schickt wird, legt Vir­gi­lio Ro­va­li, ein trotz sei­nes jun­gen Al­ters im Ap­pen­nin-Ge­bir­ge bei Reg­gio Emi­lia be­reits be­kann­ter Gei­ger, sei­ner Mut­ter seine wert­vol­le Geige ans Herz. Er konn­te nicht ahnen, was we­ni­ge Jahre spä­ter das Schick­sal sei­ner Fa­mi­lie sein würde. Vir­gi­lio ist immer noch nicht nach Hause zu­rück­ge­kehrt, als am 20. März 1944 seine und viele an­de­re Fa­mi­li­en aus dem klei­nen Dorf Cer­va­ro­lo Opfer eines Mas­sa­kers wer­den, be­gan­gen von deut­scher Wehr­macht mit Un­ter­stüt­zung ita­lie­ni­scher Fa­schis­ten.

Der Film do­ku­men­tiert die Kriegs­ver­bre­cher-Pro­zes­se von Ve­ro­na aus Per­spek­ti­ve der Über­le­ben­den und An­ge­hö­ri­gen der Opfer. Ihnen, die seit über 68 Jah­ren für Ge­rech­tig­keit kämp­fen, gibt der Film eine Stim­me. Wir wol­len die­ser Stim­me auch dort ein Gehör geben, wo die ver­ur­teil­ten NS-Mör­der bis heute einen ru­hi­gen Le­bens­abend ge­nie­ßen kön­nen, ohne sich für ihre Taten ver­ant­wor­ten zu müs­sen. Die Fil­me­ma­cher wer­den bei den Vor­füh­run­gen in allen Städ­ten zur wei­te­ren Er­läu­te­rung der Hin­ter­grün­de und zur Dis­kus­si­on an­we­send sein.

Update: Da die erste Aufführung ausverkauft war, zeigen wir den Film am 4. Dezember um 20 Uhr erneut. Die Veranstaltung findet im K-Fetisch, Wildenbruch/Weserstr. statt

05/09/2012Rostock
26.10.2012 19:30
Rostock, Peter-Weiß-Haus, Doberaner Straße 21

Die erste Hälfe der 90er Jahre war eine Zeit voller Widersprüche. Auf der einen Seite stellte die rassistische und nationalistische Mobilisierung die antifaschistische Linke vor neue und schwierige politische Herausforderungen. Die explosionsartige Zunahme faschistischer und rassistischer Gewalt, die ihre Höhepunkte unter anderem in den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen fand, bedeutete für viele Menschen eine alltägliche Bedrohung. Auf der anderen Seite waren die Nach-Wende-Jahre alles andere als eine bleierne Zeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche eröffneten gerade im Osten weite Freiräume, die auch die Linke nutzen konnte und genutzt hat. Überall in der Ex-DDR entstanden Initiativen, wurden alternative Jugendzentren aufgebaut, Häuser besetzt, Bündnisse geschmiedet. Es war zu spüren, dass sich etwas bewegt, das Veränderung möglich ist. Aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung entstanden überall Antifa-Zusammenhänge, die die Nazis an vielen Orten zurückdrängen konnten.

05/09/2012BerlinRostock

Die erste Hälfe der 90er Jahre war eine Zeit voller Widersprüche. Auf der einen Seite stellte die rassistische und nationalistische Mobilisierung die antifaschistische Linke vor neue und schwierige politische Herausforderungen. Die explosionsartige Zunahme faschistischer und rassistischer Gewalt, die ihre Höhepunkte unter anderem in den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen fand, bedeutete für viele Menschen eine alltägliche Bedrohung.

Auf der anderen Seite waren die Nach-Wende-Jahre alles andere als eine bleierne Zeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche eröffneten gerade im Osten weite Freiräume, die auch die Linke nutzen konnte und genutzt hat. Überall in der Ex-DDR entstanden Initiativen, wurden alternative Jugendzentren aufgebaut, Häuser besetzt, Bündnisse geschmiedet. Es war zu spüren, dass sich etwas bewegt, das Veränderung möglich ist. Aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung entstanden überall Antifa-Zusammenhänge, die die Nazis an vielen Orten zurückdrängen konnten.

 

Freitag, 26.10.2012 / 19:30 Peter-Weiß-Haus/Rostock

 

05/09/2012Berlin
21.09.2012 19:00
Berlin, Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Straße 130, U Kottbusser Tor

Die erste Hälfe der 90er Jahre war eine Zeit voller Widersprüche. Auf der einen Seite stellte die rassistische und nationalistische Mobilisierung die antifaschistische Linke vor neue und schwierige politische Herausforderungen. Die explosionsartige Zunahme faschistischer und rassistischer Gewalt, die ihre Höhepunkte unter anderem in den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen fand, bedeutete für viele Menschen eine alltägliche Bedrohung. Auf der anderen Seite waren die Nach-Wende-Jahre alles andere als eine bleierne Zeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche eröffneten gerade im Osten weite Freiräume, die auch die Linke nutzen konnte und genutzt hat. Überall in der Ex-DDR entstanden Initiativen, wurden alternative Jugendzentren aufgebaut, Häuser besetzt, Bündnisse geschmiedet. Es war zu spüren, dass sich etwas bewegt, das Veränderung möglich ist. Aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung entstanden überall Antifa-Zusammenhänge, die die Nazis an vielen Orten zurückdrängen konnten.

 

02/06/2012Hamburg

Tausende Antifaschistinnen und Antifaschisten protestierten, blockierten und störten heute den Naziaufmarsch in Hamburg. Den Nazis war es unmöglich, ihre ursprünglich vorgesehene Route durch Wandsbek zu laufen. Stattdessen ermöglichte ihnen die Polizei mit massivem Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken gegen AntifaschistInnen eine verkürzte Ersatzroute.

28/02/2012Bundesweit

Am 13. und 18. Februar 2012 haben Tausende Menschen den Nazis das Spiel gründlich verdorben. Nach drei Jahren intensiver Bündnisarbeit ist der Großaufmarsch der Nazis in Dresden durch die Entschlossenheit Tausender engagierter Antifaschist_innen endlich Geschichte.

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