Diese Erklärung ist absehbar die letzte, die wir als „Avanti – Projekt undogmatische Linke“ unterzeichnen. Sie ist dennoch kein Auflösungspapier. Wir berichten nicht von Zerwürfnissen oder Scheitern, sondern von unserem gemeinsamen Aufbruch – in und mit der Interventionistischen Linken (IL), die im Begriff ist, zu einer lokal verankerten, bundesweit handlungsfähigen und europäisch vernetzten linksradikalen Organisation zu werden.

10/06/2015Bremen

In den unterschiedlichen Reaktionen auf die von #bremenlebt angestoßene Debatte um das Viertel kommt zum Ausdruck, dass es immer mehr Menschen nicht egal ist, was um sie herum passiert. Vor allem unterstützen wir die Forderungen nach mehr unkommerziellen Räumen von verschiedenen subkulturellen und alternativen Projekten, die sich unter dem Namen sub-ort-bremen zusammengetan haben. Denn auch wir brauchen Platz für linke Politik! Unkommerzielle Orte sind die Basis sowohl für eine lebendige Kulturszene als auch für politische Initiativen wie uns - Feiern und linke Politik gehören zusammen.

 

Durch die zunehmende Aufwertung des Viertels, aber auch anderer zentraler Stadtteile in Bremen, geraten unkommerzielle Orte immer mehr unter Druck. Denn sie bringen keinen Profit. Von diesen Prozessen sind aber nicht nur subkulturelle Räume betroffen: In ganz Bremen wird immer mehr öffentlicher Raum privatisiert und kommerzialisiert. Mietsteigerungen verdrängen nach und nach die ärmeren Bewohner_innen an den Stadtrand. Geflüchteten wird kein angemessener Wohnraum zur Verfügung gestellt.

 

 

24/03/2015Norderstedt
13.04.2015 17:00 - 15.04.2015 23:30
Lübeck

Wir rufen dazu auf sich an den Veranstaltungen und Protesten gegen das Außenministertreffen in Lübeck am 14. und 15. April 2015 zu beteiligen! An diesen beiden Tagen wollen die Außenminister der G7-Staaten zu einem Gipfeltreffen in Lübeck zusammenkommen. Während sich Lübecks Bürgermeister über die „wirkliche Auszeichnung“ freut und schon die Marzipan-Häppchen für die Staatsgäste bereitstellen lässt, wollen wir mit vielfältigen Aktionen unsere Ablehnung der G7 und ihrer Politik zum Ausdruck bringen.

Aktuelle Informationen und Termine findet ihr hier: http://stop-g7-luebeck.info/

04/02/2015Berlin
10.02.2015 16:00
SPD Zentrale, Wilhelmstraße 141,Berlin,10963

Entgegen anderslautender Erklärungen wurden vor Kurzem 80 Mietwohnungen in Schöneberg seitens der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, an einen Privatinvestor verkauft, während für alle anderen BIMA-Wohnungen die Übernahme in Landeseigentum geplant ist. Nur der Haushaltsausschuss des Bundestages kann das ganze noch stoppen - daher rufen wir auf, die Kundgebung der Mieterinnen und Mieter zu unterstützen!

20/12/2014Berlin

Lange unbeachtet, geriet eine Behörde namens Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, kurz BImA, jüngst in den Fokus von Protesten. Die BImA verwaltet Häuser und Grundstücke in Staatsbesitz und tut dies gemäß ihrem Leitbild als »Immobiliendienstleister des Bundes«. Auf der Homepage der Behörde liest man dazu: »Unser Auftrag ist die moderne und effiziente Betreuung unserer Kunden; dabei stehen im Blickpunkt die Liegenschaften - vom Bürogebäude, über militärische Anlagen bis hin zu den Waldflächen. Neben dem Neubau und der Pflege des Bestandes sind wir für die Verwertung entbehrlicher Liegenschaften zuständig.« -  »Entbehrlich« sind aktuell rund 5.000 Mietwohnungen allein in Berlin, von denen 1.700 in den nächsten vier Jahren meistbietend verkauft werden sollen.

20/12/2014

Am 19. Dezember tagt in Berlin der Bundesrat zur Verabschiedung des Bundeshaushaltes. Um die fixe Idee der “Schwarzen Null” zu erfüllen, weist er zahlreiche fragwürdige Posten auf – nicht nur in Form von Sparmaßnahmen, sondern auch auf der Einnahmeseite. Darunter sind Privatisierungsgewinne aus dem geplanten Verkauf bundeseigener Wohnungen, verwaltet von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Bundesweit existieren noch fast 40.000 Wohnungen, die von der BImA zum Höchstpreis verkauft werden sollen.

Zunehmend machen Stadtaktivist*innen und Mieter*innengruppen gegen diese Privatisierungen von Wohnungen in öffentlicher Hand mobil – und dies mit Erfolg!

16/11/2014Norderstedt
26.11.2014 19:00 - 21:00

Eine linke Debatte um die Commons, sogenannte Allgemeingüter, hat in der Folge von deutlichen staatlichen Sparpolitiken (Austeritätspolitiken) und dem Rückbau staatlicher Daseins-vorsorge in Südeuropa neuen Schwung erhalten. Spätestens mit den Blockupy-Protesten sind Commons als Bezugspunkt linker Politiken auch in Deutschland angekommen.

30/10/2014Berlin

Schon seit Monaten regt sich in Berlin Unmut über die Politik der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Diese besitzt etwa 5.000 Wohnungen in der Bundeshauptstadt und will in den nächsten Jahren die Mehrheit davon verkaufen - höchstbietend, was für die BewohnerInnen drastische Mieterhöhungen, Luxussanierung und Vertreibung bedeuten würde . Am 28. Oktober 2014 fand dazu ein Vernetzungstreffen von Mieter_innen aus Kreuzberg, Reinickendorf, Schöneberg und Neukölln statt. Eingeladen hatte im Rahmen einer Aktionswoche der "Berliner Ratschlag", ein Bündnis von Initiativen und Gruppen, die seit einem Jahr gegen Privatisierung, Wohnungskrise und für ein "Recht auf Stadt" mobil machen.

26/10/2014Hamburg
07.11.2014 19:30
Honigfabrik (Wilhemsburg, Industriestr. 125-131)

In Kolumbien sind die Bedingungen, unter denen Menschen sich gegen die Verhältnisse zur Wehr setzen, um ein vielfaches schwieriger und bedrohlicher als hier.

Die Städte leiden unter sozialer Ausgrenzung, Armut und Flüchtlingsproblematik. In den marginalisierten Regionen vergiften multinationale Konzerne das Wasser und das Ackerland – in den Großstädten haben die marginalisierten Viertel kein Wasser und Strom.
Auf der Veranstaltung werden die Referent_innen über ihre Kämpfe erzählen, anschließend geht es um die Verknüpfungen mit den sozialen Bewegungen in Hamburg und die Perspektiven internationaler Solidarität und Unterstützung.

24/10/2014Berlin
28.10.2014 19:00
Nachbarschaftshaus Prinzenallee 58, 13359 Berlin, U-Bhf Pankstr.

In Berlin stiegen die Mietkosten in den letzten Jahren erheblich und es fehlt zunehmend preiswerter Wohnraum. Aktuell verschärft die Politik der Bundesregierung diesen Negativtrend. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) will bis zum Jahr 2018 1700 ihrer 4000 Wohnungen in Berlin höchst bietend verkaufen. In Folge der hohen Preise befürchten viele eine Explosion der Mieten und Verdrängung der alteingesessenen Mieter!

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