Antifaschismus lässt sich nicht verbieten!
No Pasaran! heißt: "SIE KOMMEN NICHT DURCH"
und schon gar nicht mit der Kriminalisierung von antifaschistischem Widerstand!
Mindestens 7000 Nazis wollen am 13 Februar 2010 in Dresden marschieren. Es ist der größte Naziaufmarsch in Europa. Wie jedes Jahr wollen sie sich anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens im Nationalsozialismus mit einem sogenannten "Trauermarsche" in Szene setzen. Sie leugnen den Holocaust, sie sind Rassisten, verherrlichen den Nationalsozialismus und verdrehen die Geschichte. Letztes Jahr haben Nazis nach ihrem Aufmarsch Gewerkschafter angegriffen und schwer verletzt.
Das alles reicht nicht?
Offenbar nicht!
Am heutigen Dienstag führten Polizeibeamte Hausdurchsuchungen in Dresden und Berlin durch. Als Grund wird ein Aufruf zur Blockade des Naziaufmarsches genannt.. Wie schon so oft soll notwendiger antifaschistischer Widerstand kriminalisiert werden.
Wieder einmal wird versucht, den antifaschistischen Widerstand in sogenannte"Gute" und "Böse" aufzuspalten. Friedensgebete und Menschenketten sind erlaubt - lauter Protest und ein Blockieren sind unerwünscht. Doch dieser Versuch wird nicht gelingen. Bereits bei den Protesten gegen den G8-Gipfel 2007 läßte eine solche Provokation das Gegenteil aus. Der Aufruf des Bündnisses "Nazifrei! Dresden stellt sich quer" wurde bereits vonüber 230 Organisation und mehr als 800 Einzelpersonen unterschrieben. Ist es diese Eigeninitiative, die einigen Politikern ein Dorn im Auge ist? Oder ist es die Sorge, das Touristen Dresden und Deutschland wegen eines ungelösten Naziproblems immer mehr meiden?
Wir haben aus der Geschichte gelernt:
- Wir warten nicht wieder, bis es zu spät ist
- Wir greifen ein, ob gegen Rassismus, NS-Verherrlichung oder Nazigewalt
- Nazis zu stoppen ist unsere Pflicht
Darum haben wir auch das Recht, Nazis zu blockieren! Das werden wir mit Tausenden am 13. Februar 2010 in Dresden tun. Wir sagen weiterhin:
No Pasaran - die Nazis kommen nicht durch, auch nicht mit Hilfe der Polizei!

