21.04.2015 15:58 Berlin
Gedenkkundgebung für die Toten im Mittelmeer

Schleift die Festung Europa, Fähren statt Frontex!

22.04.2015 17:00 - 19:00
Pariser Platz
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400 Tote, 950 Tote – die Katastrophen im Mittelmeer nehmen immer furchtbarere Ausmaße an. Über 1600 Menschen sind nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerk allein seit Anfang des Jahres ertrunken, möglicherweise sind es auch noch viel mehr.

Jeder einzelne dieser Toten war verhinderbar: Die verantwortlichen EU-Politiker haben im letzten Jahr – auf maßgeblichen Druck der Bundesregierung – beschlossen, die Seenotrettung im Mittelmeer drastisch zu reduzieren. Das italienische Programm „Mare Nostrum“ wurde eingestellt und durch eine Frontex-Operation ersetzt, die nicht Menschenleben, sondern Grenzen schützen soll. Dabei hätte die EU alle Mittel und Möglichkeiten, diese Menschen zu retten. Allein der zweitägige G7-Gipfel in Elmau in diesem Jahr wird mit 110 Millionen so viel kosten wie die Operation „Mare Nostrum“ in einem Jahr. Die Politik der EU ist tödlich, sie lässt Jahr für Jahr tausende Menschen ertrinken.

Wir wollen trauern um all diese Menschen, die nicht hätten sterben müssen. Und wir wollen unsere Wut zum Ausdruck bringen: Schluss mit der mörderischen EU-Politik, stoppt das Sterben im Mittelmeer! Wir fordern die Einrichtung sicherer Fährverbindungen über das Mittelmeer, wir fordern ein bedingungsloses Bleiberecht für alle, wir fordern den Europäischen Mauerfall! Die europäische Abschottungspolitik muss endlich aufhören. Flucht ist kein Verbrechen!

Gedenken wir den Toten, zeigen wir unsere Wut den Verantwortlichen. Machen wir ihnen klar, dass wir nicht länger zusehen werden, wie das Mittelmeer zu einem Massengrab wird:

Kundgebung am Mittwoch / um 17 Uhr / vor der Vertretung der Europäischen Kommission, Pariser Platz
Im Gedenken an die Toten sollen Kerzen aufgestellt werden. Wir freuen uns, wenn ihr welche mitbringt.

04.02.2015 22:10 Berlin
BIMA-MieterInnen aus Schöneberg rufen zur Kundgebung vor der SPD-Zentrale

Protest gegen den Ausverkauf von Wohnraum

10.02.2015 16:00
SPD Zentrale, Wilhelmstraße 141,Berlin,10963

Entgegen anderslautender Erklärungen wurden vor Kurzem 80 Mietwohnungen in Schöneberg seitens der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, an einen Privatinvestor verkauft, während für alle anderen BIMA-Wohnungen die Übernahme in Landeseigentum geplant ist. Nur der Haushaltsausschuss des Bundestages kann das ganze noch stoppen - daher rufen wir auf, die Kundgebung der Mieterinnen und Mieter zu unterstützen!

20.12.2014 13:59 Berlin
Warum aus dem »Immobiliendienstleister des Bundes« eine Agentur zur Vergesellschaftung werden muss

BIMA, be my Baby!

Lange unbeachtet, geriet eine Behörde namens Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, kurz BImA, jüngst in den Fokus von Protesten. Die BImA verwaltet Häuser und Grundstücke in Staatsbesitz und tut dies gemäß ihrem Leitbild als »Immobiliendienstleister des Bundes«. Auf der Homepage der Behörde liest man dazu: »Unser Auftrag ist die moderne und effiziente Betreuung unserer Kunden; dabei stehen im Blickpunkt die Liegenschaften - vom Bürogebäude, über militärische Anlagen bis hin zu den Waldflächen. Neben dem Neubau und der Pflege des Bestandes sind wir für die Verwertung entbehrlicher Liegenschaften zuständig.« -  »Entbehrlich« sind aktuell rund 5.000 Mietwohnungen allein in Berlin, von denen 1.700 in den nächsten vier Jahren meistbietend verkauft werden sollen.

04.12.2014 19:04 Berlin
Antira-Demonstration und Blockaden

Wir heißen Flüchtlinge willkommen. Berlin steht auf gegen Rassismus!

08.12.2014 17:30
S-Ostkreuz, Ausgang Sonntagstrasse
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Wir unterstützen den Aufruf vom Bündnis "Berlin Nazifrei" und wollen zusammen mit euch dem rechten Mob nicht nur am Wochenende sondern auch Montag abends den Raum nehmen. Drängen wir zusammen die rechte Mobilisierung zurück, Stück für Stück! Demonstriert mit uns gegen das Versagen des Senats, denn Geflüchtete müssen in Wohnungen untergebracht werden nicht in Containern!

17.11.2014 15:43 Berlin
Geflüchtete bleiben, Rassist*nnen vertreiben

Naziaufmarsch in Marzahn blockieren

22.11.2014 13:00
Berlin-Marzahn

Seit eineinhalb Jahren schon steht Marzahn-Hellersdorf im Zentrum der Bemühungen Berliner Nazis zusammen mit rassistischen Anwohner*innen eine breite lokale Mobilisierung gegen Geflüchtete im Bezirk zu erreichen. In den letzten Wochen haben Nazis und lokale Rassist*nnen immer wieder demonstriert. Am Samstag den 22. November planen sie nun einen überregionalen Naziaufmarsch. Zeit dem Spuk ein Ende zu setzen. Blockiert mit uns die Nazis und Rasst*innen in Marzahn.

06.11.2014 19:22 Berlin
Gegen Reichsbürger, HoGeSa und Antisemiten

Antifa-Aktionen zum 9. November 2014 Berlin

09.11.2014 10:00 - 16:00
Moltkebrücke/Gustav-Heinemann-Brücke/Kronprinzenbrücke

Politiker die inhaltleere Reden über Freiheit schwingen, Bratwurst-Bürger, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und Querfrontler und dann auch noch rechte Hooligans.


Es wird voll am 9. November rund um den Reichtstag. Höchste Zeit für Antifa-Aktionen gegen den ganzen Irrsinn! Die Situation ist gerade sehr dynamisch. Achtet auf Updates.

06.11.2014 12:00 Berlin
Selbstorganisierte Flüchtlingsräume in der Ohlauer Straße verteidigen.

Den Wortbruch durchkreuzen

07.11.2014 18:00 - 22:00
Lausitzer Platz

Vier Monate nach den Ereignissen um die Gerhart-Hauptmann-Schule, hat der Bezirk durch seine grüne Bürgermeisterin Monika Herrmann zum 31.10.2014 die verbliebenen Bewohner_innen auf die Straße gesetzt. Vom im Juli vereinbarten internationalen Flüchtlingszentrum in Selbstverwaltung mit vielfältigsten Angeboten droht nun nicht viel mehr als ein besseres Lager übrig zu bleiben, die unwürdige Unterbringung, gegen die die Geflüchteten seit Jahren kämpfen. Wir jedenfalls werden es uns nicht gefallen lassen, dass die Bemühungen um den Bau selbstverwalteter Räume für Geflüchtete durch perfide Taktiererei an dieser Stelle ihr Ende finden sollen. Nach der großen Welle an Solidarität in Kreuzberg und darüber hinaus werden wir auch dieses Mal nicht tatenlos zusehen, wie Freundinnen und Nachbarn einfach verarscht und auf die Straße gesetzt werden.

30.10.2014 16:52 Berlin
Wir Lassen uns nicht Verkaufen!

Mieter_innen in Berlin organisieren sich gegen die Spekulationspolitik der BIMA

Schon seit Monaten regt sich in Berlin Unmut über die Politik der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Diese besitzt etwa 5.000 Wohnungen in der Bundeshauptstadt und will in den nächsten Jahren die Mehrheit davon verkaufen - höchstbietend, was für die BewohnerInnen drastische Mieterhöhungen, Luxussanierung und Vertreibung bedeuten würde . Am 28. Oktober 2014 fand dazu ein Vernetzungstreffen von Mieter_innen aus Kreuzberg, Reinickendorf, Schöneberg und Neukölln statt. Eingeladen hatte im Rahmen einer Aktionswoche der "Berliner Ratschlag", ein Bündnis von Initiativen und Gruppen, die seit einem Jahr gegen Privatisierung, Wohnungskrise und für ein "Recht auf Stadt" mobil machen.

30.10.2014 16:13 Berlin
Weltweite Demo gegen ISIS

Solidarität mit Kobanê und Şengal

01.11.2014 14:00 - 18:00
U Adenauer Platz

Trotz der Erfolge der Kämpfer*innen von YPG und YPJ in den letzten Tagen, bleibt die Situation in Kobanê schwierig. Der Islamische Staat (IS) versucht weiterhin die Stadt einzunehmen und bombardiert sie mit schwerer Artillerie. Auch in Şengal spitzt sich die Situation wieder zu. Tausende Êzid*innen sind vom IS in den Bergen eingeschlossen, es droht ein weiteres Massaker. Der IS versucht weiterhin in Syrien und im Irak alle Menschen, die nicht in sein Weltbild passen oder Widerstand leisten, zu unterdrücken oder umzubringen.

Dabei wird der IS von der Türkei unterstützt. In den letzten Tagen häufen sich weiterhin die Berichte von offener Kooperation und Unterstützung des IS durch den türkischen Staat. Gleizeitig bezeichnet Erdogan die YPG und die PKK als mindestens so schlimme Terroristen wie den IS und droht mit dem Einmarsch in Rojava.

In der deutschen Öffentlichkeit setzt sich allmählich die Einsicht durch, dass es sich bei YPG, YPJ und PKK nicht um Terrororganisationen handelt, sondern um die Verteidiger*innen der einzigen demokratischen und friedlichen Alternative im Nahen Osten. Eine Alternative, die auf Frauenemanzipation und Säkularität beruht, jenseit von konfessioneller oder ethnischer Gewalt und Unterdrückung. Die Bundesregierung hält aber weiterhin am PKK-Verbot und der Selektion in "gute" und "schlechte" Kurd*innen fest. Und statt die Türkei offen für ihre Pro-IS-Politik zu kritisieren, sind weiterhin Patriot-Raketen in der Türkei stationiert und werden Waffen an die IS-Unterstützer Katar, Saudi-Arabien und Türkei verkauft.

Während die deutsche Regierung Rojava im Stich lässt, tragen Nazis, Rassist*innen und gewalttätige Hooligans ihre Menschenfeindlichkeit unter dem Namen "Hooligans gegen Salafisten" auf die Straße. "Gegen Salafisten" ist nur ein Vorwand um ihre rassistische Hetze und Gewalt zu begründen und anschlussfähig zu machen. Genau wie wir den Kampf unserer Genoss*innen in Rojava und im Irak gegen die Reaktionäre des IS unterstützen, werden wir auch in Deutschland gegen Menschenfeindlichkeit, Intoleranz und Rassismus kämpfen. Internationale Solidarität heißt auch immer Kampf dem Rassismus im eigenen Land.

Die Freiheitsbewegung in Rojava kann sich nicht auf die westlichen Mächte verlassen. Deshalb werden am 1. November weltweit Menschen auf die Straße gehen um ihrer Solidarität Ausdruck zu verleihen.

Und deshalb rufen YXK - Verband der Studierenden aus Kurdistan und die Interventionistische Linke zu Spenden für die Selbstverteidigung des demokratischen Autonomieprojekts in Rojava auf. Wir wollen möglichst viele Menschen davon überzeugen, mit der Unterzeichnung unseres Aufrufs und ihrer Spende materielle und politische Solidarität zu leisten.

- Solidarität mit Kobanê und der Revolution in Rojava
- Gegen die IS-Unterstützung und die Kriegsdrohung durch die Türkei
- Weg mit dem PKK-Verbot
- Internationale Solidarität statt Rassismus

Kommt zur Globalen Rally gegen ISIS | 1.11.2014 | 14:00 Uhr | U Adenauer Platz
https://www.facebook.com/events/795954250450706/

Spendet zur Unterstützung der Selbstverteidigung des demokratischen Autonomieprojekts in Rojava:
http://www.rojava-solidaritaet.net/
https://www.facebook.com/solidaritaet.mit.rojava

24.10.2014 10:39 Berlin
Privatisierung & Widerstand

Einladung für die Mieter und Mieterinnen der BImA-Wohnungen: Vernetzung & Austausch

28.10.2014 19:00
Nachbarschaftshaus Prinzenallee 58, 13359 Berlin, U-Bhf Pankstr.

In Berlin stiegen die Mietkosten in den letzten Jahren erheblich und es fehlt zunehmend preiswerter Wohnraum. Aktuell verschärft die Politik der Bundesregierung diesen Negativtrend. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) will bis zum Jahr 2018 1700 ihrer 4000 Wohnungen in Berlin höchst bietend verkaufen. In Folge der hohen Preise befürchten viele eine Explosion der Mieten und Verdrängung der alteingesessenen Mieter!

28.09.2014 12:36 Berlin Bremen Bundesweit Hamburg Hannover Kiel Lübeck Norderstedt
Erklärung

25 Jahre Avanti – ab jetzt sind wir Interventionistische Linke

Diese Erklärung ist absehbar die letzte, die wir als „Avanti – Projekt undogmatische Linke“ unterzeichnen. Sie ist dennoch kein Auflösungspapier. Wir berichten nicht von Zerwürfnissen oder Scheitern, sondern von unserem gemeinsamen Aufbruch – in und mit der Interventionistischen Linken (IL), die im Begriff ist, zu einer lokal verankerten, bundesweit handlungsfähigen und europäisch vernetzten linksradikalen Organisation zu werden.

24.09.2014 15:30 Berlin
Abschiedskonzert ALB (Schnüff)

Antifa-Blockadeparty

02.10.2014 21:00 - 23:59
Clash, Gneisenaustraße 2a, U-BHF Mehringdamm
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ASPENCAT (Reggae-Dancelhall-Dubstep aus Valencia/Paisos Catalans)
Party: DJ Lucha Amada und ALB Allstars

Am 1. Mai 2013 versuchten vier Antifaschisten mit Hilfe einer Pyramide »Marke Gorleben« den Aufmarsch der neonazistischen NPD und Freien Kameradschaften in Berlin Schöneweide zu blockieren. Trotz tonnenschwerer Argumente konnte der Aufmarsch aufgrund der Unsportlichkeit des Berliner Polizei nur behindert werden. Die vier Pyramidenaktivisten haben nun bald ihre Gerichtsverhandlung und sehen sich verschiedenen Vorwürfen ausgesetzt. Sie brauchen Geld für Anwälte und weitere Kosten!

Veranstaltende: Lucha Amada und Abschiedskonzert ALB

19.09.2014 12:52 Berlin
Demonstration

United Neighbors - Bleiberecht und Wohnraum für Alle!

27.09.2014 15:00
Spreewaldplatz, Berlin Kreuzberg

Die Proteste um den Oranienplatz, um die besetzte Schule in der Ohlauer Straße und nun in der Gürtelstraße haben den Kampf gegen Rassismus und Kapitalismus in der Stadt auf eine neue Ebene gehoben. Wir, Geflüchtete und stadtpolitische Aktive, kämpfen gemeinsam gegen Verhältnisse, in denen unser Bedürfnis nach Wohnraum, Bewegungsfreiheit, nach Solidarität und einem selbstbestimmten Leben von Politik und Polizei unterdrückt wird.

19.09.2014 12:35 Berlin
Globalisierung und Genua

From Globalization and Genoa to Crisis and Global Uprisings

23.09.2014 20:00
Laidak, Boddinstr. 43, Berlin Neukölln

In 2012 commentators of Blockupy Frankfurt wrote that the mobilisation

to occupy the European financial capital and block the European Central

Bank marked a “relaunching of European networks” and a “reopening of the movement”. Needless to say this “re” moment was stated with respect to the most recent transnational moment of movements in Europe: the anti-or alterglobalization movement, solidified in its European variety in our memory as the instant of its climax or eclipse, the 2001

mobilisation to Genua.

19.09.2014 10:58 Berlin
Eine Diskussion über den Stand der radikalen/autonomen Linke mit Sandro Mezzadra und Montserrat Galcerán Huguet

From Globalization and Genoa to Crisis and Global Uprisings //Von der Globalisierung und Genua zu der Krise und den globalen Aufständen

23.09.2014 20:00 - 23:00
Laidak, Boddinstr. 42
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*“From Globalization and Genoa to Crisis and Global Uprisings / Von der Globalisierung und Genua zu der Krise und den globalen Aufständen“*
Ene Diskussion über den Stand der radikalen/autonomen Linke mit Sandro Mezzadra und Montserrat Galcerán Huguet

In 2012 haben Kommentatoren über Blockupy Frankfurt geschrieben, dass die Mobilisierung in die europäische Finanzhauptstadt um die EZB zu blockieren einen „neuen Start europäischer Netzwerke“ und „Neu-Eröffnung der Bewegung“ markiert habe. Offensichtlich hat sich das „neue“ auf die  neuere transnationale Bewegung der Bewegungen bezogen – die Anti- bzw.
Alterglobalisierungsbewegung, die in ihrer europäischen Variation in
unserer Erinnerung mit ihrem Höhepunkt oder ihre Finsternis bei der
Mobilisierung nach Genua in 2001 feststeht. Unser Anliegen mit dieser Diskussion ist mal einen Schritt zurückzugehen und zu überlegen, im großen Ganzen, was wir erreicht bzw. nicht erreicht
haben seit dieser letzten Jahrtausendwende. Wir möchten dabei eine neue Perspektive aufzeigen, um unsere aktuelle Situation zu betrachten: Wo waren wir damals? Wo stehen wir jetzt? Welche Einsichte aus der Alterglobalisierungsbewegung bestimmen unsere aktuellen Praxen? Was haben wir eventuell vergessen? Und vor allen Dingen: Wie hat sich die Situation, der soziale Kontext, zwischen damals und heute verändert?

08.09.2014 12:27 Berlin
Solidarität mit dem syrischen Widerstand! Aber wie?

Solidarität mit Rojava!

12.09.2014 19:30 - 22:00
SO36 | Oranienstr. 190 | U Kottbusser Tor
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Seit über drei Jahren wird in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg geführt, im Irak spätestens seit der US-Intervention 2003. Für viele ist die kurdische Selbstorganisation und der kurdische Widerstand gegen den Vormarsch des Islamischen Staates (IS) im Irak und in Syrien ein Hoffnungsschimmer in der von Krieg und Gewalt beherrschten Region.

Die den Widerstand tragenden kurdischen Organisationen stehen nicht nur für die wesentliche militärische Gegenoffensive gegen den IS. In den autonomen kurdischen Gebiete finden sich auch über den aktuellen Konflikt hinaus Beispiele für gelebte Demokratie und eine politische Alternative jenseits des Terrors des syrischen Staates und religiös bemäntelter Dschihadisten.

Die politischen Organisationen in Kurdistan verfolgen unterschiedliche Strategien. Die USA unterstützen seit längerer Zeit die Autonomie-Regierung im irakischen Teil Kurdistans. Auch die Bundesregierung hat hier einen potentiellen Partner gegen den Islamischen Staat entdeckt, der nun mit Waffenlieferungen unterstützt werden soll. Führende CDU-Politiker fordern inzwischen sogar Waffenlieferungen an die kurdische Arbeiterpartei PKK, die paradoxerweise in Deutschland weiterhin als Terrororganisation verboten ist. In Syrien bieten die kurdischen Gebiete, kurdisch: Rojava, vielen einen Fluchtort. Gleichzeitig werden die vor Ort aktiven kurdischen Parteien PYD und PKK von einigen Aktivist_innen der syrischen Revolution für ihre Passivität im Widerstand gegen das Assad-Regime kritisiert.

Zum syrischen Bürgerkrieg hat die radikale Linke in Deutschland in den letzten Jahren kaum ein Verhältnis gefunden, das gilt auch für das politische Projekt der Kurd_innen in Rojava und anderswo. Auch der IS wurde von vielen erst dann wahrgenommen, als ein Genozid an der jesidischen Bevölkerung drohte. Über die Perspektiven der syrischen Revolution, den Aufstieg des Islamischen Staates und das kurdische Projekt wollen wir mit Euch und drei Referent_innen ins Gespräch kommen.

Dr. Aria Issa gehört dem Frauenrat der PYD in Europa an. PYD, die Partei der Demokratischen Union, spielt eine führende Rolle in der Selbstverwaltung in Rojava, den kurdischen Gebieten in Syrien. In der PYD bestehen Frauenräte als Teil der demokratischen Selbstverwaltung, die sich aktiv gegen patriarchale Strukturen wenden.

Hannah Wettig berichtet als Journalistin seit fast 20 Jahren über die arabische Welt. Sie hat mehrere Jahre im Libanon und in Ägypten gelebt und sich dort an politischen und sozialen Kämpfen beteiligt. Die arabischen Revolutionen hat sie als wichtigen Schritt zur Berfreiung von patriarchalen Strukturen begrüßt. Seit Anfang 2012 arbeitet sie in Solidarität mit der syrischen Revolution bei Adopt a Revolution mit. Vor 16 Jahren war sie bei FelS.

Martin Glasenapp ist bei der Hilfsorganisation medico international als Koordinator für Syrien tätig und hat diesen sowie die Region mehrfach bereist, zuletzt im August die kurdischen Gebiete im Irak und Syrien.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Berlin

03.09.2014 10:36 Berlin
Aktionen gegen den "Marsch fürs Leben"

Christlichen Fundamentalisten in die Suppe spucken!

20.09.2014 11:30
U-Bahnhof Kochstraße
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Mit weißen Kreuzen wollen sie am 20. September 2014 wieder durch Berlin ziehen – zum fünften Mal seit 2010. Höchste Zeit den christlichen Fundamentalist*nnen in die Suppe zu spucken.

Höchste Zeit für unsere Vorstellungen von Familie, von freier Sexualität und körperlicher Selbstbestimmung auf die Straßen zu tragen. Mit einer feministischen Demo und kreativen Störaktionen.

02.09.2014 15:57 Berlin
Veranstaltung gegen den "Marsch für das Leben"

Lebensschützer-antifeministische Gotteskrieger

10.09.2014 20:00 - 22:00
k-fetisch, Wildenbruchstr. 86
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Mit weißen Kreuzen wollen sie am 20. September 2014 wieder durch Berlin ziehen – zum fünften Mal seit 2010. Mit zahlreichen Sonderbussen werden an diesem Samstag sogenannte »Lebensschützer« aus ganz Deutschland anreisen. Ihr Motto: »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie«. Hinter dem Marsch stehen... christlich-fundamentalistische Gruppen. Sie sind gut vernetzt – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit.
Sie fordern das Verbot von Abtreibungen, bekämpfen sexuelle Aufklärung, richten sich gegen Feminismus und sexuelle Selbstbestimmung. Ihre Ideologie entspringt einem konservativ-reaktionären bis extrem rechten Weltbild. In ihren Reihen tummeln sich einzelne Vertreter_innen der extremen Rechten ebenso wie Mitglieder evangelikaler und reaktionärer katholischer Gruppierungen.
Mit dem Thema Familie gelingt es konservativen und rechten Kräften bis weit in die gesellschaftliche Mitte zu punkten – ihr Ziel ist ein geschlechterpolitisches Rollback. Und ihre Arbeit fällt auf fruchtbaren Boden. Das zeigt etwa die rechtskonservativer Wertedebatten rund um den Bildungsplan 2015 von Grün-Rot in Baden-Württemberg. Eine Onlinepetition unter dem Motto »Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens« fand im Netz fast 200.000 Unterstützer_innen.
Eike Sanders und Ulli Jentsch sind Mitautor_innen des gerade erschienenen Buchs »Deutschland treibt sich ab«. Organisierter ›Lebensschutz‹, christlicher Fundamentalismus und Antifeminismus«. Im Vorfeld des Marschs der Abtreibungsgegner_innen in Berlin stellen sie die zentralen Positionen der »Lebensschützer«-Bewegung vor, diskutieren die politische Relevanz des Themas und geben einen Überblick über die zentralen Akteure.
21.08.2014 10:57 Berlin
Refugees Welcome Everywhere!

Antirassistische Aktionswoche Hellersdorf 2014

25.08.2014 (All day) - 30.08.2014 (All day)
Hellersdorf

Hörst du öfter ras­sis­ti­sche Sprü­che und weißt nicht wie du re­agie­ren sollst? Möch­test du mehr über Flucht, Mi­gra­ti­on wis­sen und dar­über wie du Flücht­lin­ge un­ter­stüt­zen kannst? Stört dich Ras­sis­mus im All­tag? Möch­test du Gleich­ge­sinn­te tref­fen?

Vom 25. bis 30. Au­gust fin­det an ver­schie­de­nen Orten in Ber­lin Hel­lers­dorf eine Ak­ti­ons­wo­che statt, in der diese The­men und noch viele mehr zur Spra­che kom­men.


18.08.2014 09:56 Berlin
Der Berliner Ratschlag lädt ein zum Mitmachen!

Stadtpolitische Aktionsphase vom 13.-29. Oktober 2014

13.10.2014 (All day) - 29.10.2014 (All day)

Im April diesen Jahres hat sich der 'Berliner Ratschlag' gegründet. Seither treffen sich viele stadtpolitische Initiativen aus ganz Berlin regelmäßig an jedem letzten Sonntag im Monat. Für den Zeitraum vom 13. bis 29. Oktober haben wir nun eine gemeinsame stadtpolitische Aktionsphase beschlossen. Dazu wollen wir weitere Aktive einladen sich
zu beteiligen: Kommt mit Eurer Aktionsidee zum nächstes Vorbereitungstreffen am Sonntag, den 31. August 2014 um 17 Uhr, bei Allmende e.V, Kottbusser Damm 25-26, Berlin Kreuzberg.

04.07.2014 12:22 Berlin Bundesweit HamburgLampedusa in Hamurg - We are here to stay!
Demonstrationen in Berlin und Hamburg

Am Samstag 5.7. auf die Strasse für Bleiberecht

Am Sa. den 5.7. finden in Hamburg und Berlin Demonstrationen für die Rechte von Refugees statt.

In Berlin wird nach den skandalösen Ereignissen rund um die besetzte Schule in der Ohlauer-Str. unter dem Motto "Eine Bewegung lässt sich nicht räumen! Bleiberecht für Alle!" demonstriert.

In Hamburg findet die Demonstration "Anerkennung, Bleiberecht und Arbeitserlaubnis jetzt!" mit und für Lampedusa in Hamburg statt.

Wir rufen zu beiden Demonstrationen auf.

Berlin: 14 Uhr, Hermannplatz (U7/U8) [Aufruf | English Call]
Hamburg: 12 Uhr, Hachmannplatz/Hbf

26.06.2014 11:23 Berlin
Kämpfe um Gesundheit

Organizing Health?!

01.07.2014 19:00 - 22:00
B-Lage, Mareschstr. 1 (S-Sonnenallee)
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Der Sparkurs öffentlicher Haushalte und eine zunehmende Ökonomisierungen der Krankenhäuser sowie der ambulanten Pflegedienste haben in den letzten Jahren zu einer enormen Verschlechterung von Pflege und Gesundheit geführt. Stress, Zeitdruck und Überforderungen sind dauerhafte Arbeitsbelastungen, die Qualität der Versorgung leidet und für Verwandte und Freund_innen steigen die Belastungen durch private und unbezahlte Pflege- und Sogearbeit.

Sarita Gupta, Aktivistin und Organizerin bei Caring Across Generations / Jobs With Justice
Eddie Acosta, Gewerkschafter und Organizer bei American Federation of Labor-Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO / Gewerkschaftsdachverband)

23.06.2014 11:19 Berlin
Wem gehört die Stadt?

Einladung zum monatlichen Treffen des Berliner Ratschlags!

29.06.2014 15:00 - 18:00
auf dem Hoffest der für den A 100-Ausbau zum Abriss vorgesehenen Häuser in der Beermannstraße 22

An dieser Stelle die Einladung und Tagesordnung zum Berliner Ratschlag der stadtpolitischen Initiativen. Dieses mal geht es darum die begonnenen strategische Überlegungen zu vertiefen, um uns in den unterschiedlichen Initiativen solidarisch gegenseitig zu stärken und gruppenübergreifend Projekte zu diskutieren. Darüber hinaus bietet das Fest eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und vernetzen.

23.06.2014 11:02 Berlin
Kollektiv gegen steigende Mieten

Was die Fusion mit dem Kampf für eine Stadt für Alle zu tun hat

Nicht nur in Metropolen wie Berlin oder Hamburg sind die Mieten in den letzten Jahren rasant angestiegen. Viele Menschen können sich das nicht mehr leisten und müssen wegziehen. Platz für Alternativkultur, Kunstprojekte und kleine Clubs gibt es bald keinen mehr.

13.06.2014 14:19 Berlin
Krise, Bewegung und radikale Linke

Die Europäische Kommune-

21.06.2014 20:00 - 23:00
K-fetisch, Wildenbruchstr.86
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„Europa findet längst statt. Der europäische Horizont umreißt den für uns entscheidenden gesellschaftlichen und politischen Handlungsraum“ schreiben die Koalition der Sozialen Zentren aus Italien und die Interventionistische Linke (D/A) und umreißen als Perspektive die "Europäische Kommune".... Gedacht als Ausgangspunkt für eine Debatte über die Bedingungen, Herausforderungen und Perspektiven für eine echte transnationale Bewegung gegen das Europa des Kapitals und der Grenzen, möchten wir den Text nun zur Diskussion stellen. Dazu haben wir Organisationen und Bündnisse aus verschiedenen Ländern und Spektren eingeladen den Text zu kommentieren und ihre Vision für ein Europa von unten zu skizzieren. Die transnationale Mobilisierung gegen den EU-Gipfel zur Jugendarbeitslosigkeit, der am 11. Juli in Turin stattfinden stellt für uns dabei eine weitere Möglichkeit dar, unsere Kämpfe zusammenzubringen. Dabei ist Turin für uns nicht das Ziel, sondern nur der Ausgangspunkt einer von unten, von den konstituierenden sozialen Bewegungen Europas getragenen „Jahreszeit der Kämpfe“ über die Nicht-Eröffnung der EZB im Herbst bis hin zur Europäischen Kommune.

Interventionistische Linke und Koalition der Sozialen Zentren/GP

http://www.thecommuneofeurope.org/

Eingeladen sind unter anderem
Dinamopress (I)
Beyond Europe (GR/UK/D/A)
Fundación de los Comunes (ES)
Allt åt alla (SE)

11.06.2014 13:32 Berlin
Kampf um Wohnraum

Europäische Aktivistinnen berichten in Berlin über Proteste und Aktionen in Zeiten der Euro-Krise

 Einhundert Besetzer sind bereits im Haus, als die Polizei morgens zur Räumung anrückt. »Es lebe der Kampf der Arbeiterklasse« rufen sie, Autos hupen ihnen zu. »Einmal haben wir einen Monat lang ausgeharrt, um eine Zwangsräumung zu verhindern«, kommentierte Lucía aus Spanien das mitgebrachte Video. Die interventionistische Linke (iL), das Blockupy-Bündnis und die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatten sie und weitere in der Bewegung aktive Frauen aus Italien und Griechenland zur Veranstaltungsreihe »Dreimal Recht auf Stadt – Kämpfe um Wohnraum in der Euro-Krise« eingeladen.

 

22.05.2014 10:26 Berlin
Drei Veranstaltungen der Interventionistischen Linken

Dreimal Recht auf Stadt

26.05.2014 19:00 - 05.06.2014 19:00
26.5 Mai und 5. Juni im Biergarten Jockel, Ratiborstr 14c; am 3. Juni in der Mosaik Jugendetage, Oranienstr. 34

Im Mai und Juni gibt es gleich drei Veranstaltungen der Interventionistischen Linken in Berlin zum Thema "Recht auf Stadt". Jedes mal sind internationale Gäste da und berichten aus Venezuela, Griechenland, Spanien und Italien, über Kämpfe um Wohnraum, Energiepreise und die Frage "Wem gehört die Stadt?"...

17.05.2014 10:03 Berlin
Aktion bei der GSW im Rahmen der Blockupy-Aktionstage

Berlin ist unspekulierbar!

Einige Dutzend AktivistInnen verschiedener Initiativen haben am 15. Mai 2014 in Berlin der privatisierten Wohnungsgesellschaft GSW einen Besuch abgestattet und damit in der Hauptstadt die Blockupy-Aktionstage eingeläutet. Die GSW war 2013 von der Deutsche Wohnen aufgekauft worden, die dadurch nun das zweitgrößte Immobilienunternehmen der Bundesrepublik ist. Den Aktionär_innen werden für die Zukunft satte Gewinnsteigerungen in Aussicht gestellt. Was das für die MieterInnen heißt, wurde heute auf einer Wand aus Umzugskartons deutlich gemacht: Mietsteigerungen, Umzugsaufforderungen vom Jobcenter und Zwangsräumungen sind die andere Seite der selben Medaille. Die Gewinne der GSW steigen auf Kosten der MieterInnen.

13.05.2014 13:47 Berlin
Soliparty für Antifas

Der Fluch der Pyramide

07.06.2014 23:00 - 08.06.2014 05:00
Jockel, (Ratiborstraße 14c, Kreuzberg)
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Am 1. Mai 2013 versuchten vier Antifaschisten mit Hilfe einer Pyramide „Marke Gorleben“ den Aufmarsch der neonazistischen NPD und Freien Kameradschaften in Berlin Schöneweide zu blockieren. Trotz tonnenschweren Argumenten konnte der Aufmarsch aufgrund der Unsportlichkeit des Berliner Pharaos und seiner Polizei leider nur behindert werden.
Die vier Mumien aus der Pyramide haben nun bald Gerichtsverhandlung und sehen sich verschiedenen Vorwürfen ausgesetzt.
Sie brauchen Geld für Anwälte, weitere Kosten und ganz eventuell für neue Pyramiden!
Außerdem: Was ist schon eine Pyramide ohne Schatzkammer?!  Es wird eine Soliparty für die Vier geben, mit Antifa-Classics von Pop bis Punk & BBQ im Garten!

12.05.2014 12:18 Berlin
blockupy Aktionstage in Berlin

Besuch bei der GSW-Zentrale

15.05.2014 17:00
Rudi-Dutschke-Str. 22 (Berlin-Kreuzberg)

Anlässlich der Blockupy-Aktionstage besuchen wir gemeinsam die Zentrale der GSW. Mit einer Protest-Performance wollen wir bunt, laut und kreativ ein Zeichen setzen gegen Profite mit der Miete. Im Sommer letzten Jahres verkündete die Deutsche Wohnen, das Berliner Immobilienunternehmen GSW zu schlucken. Für die betroffenen Mieter_innen bedeutet das höhere Mieten und Verdrängungsdruck. Den Aktionär_innen der GSW wurde bereits in Aussicht gestellt, die Mieten um mindestens 20% zu erhöhen.

06.05.2014 10:33 Berlin
Einladung zum stadtpolitischen Ratschlag Berlin

Einladung zum monatlichen Treffen des Berliner Ratschlags!

25.05.2014 15:00
Ex-Rotaprint (Gottschedstraße 4, 13357 Berlin)

Refugees werden vom Oranienplatz geräumt, MieterInnen aus ihren Wohnungen, die Landesregierung will die Stadt mit Luxuswohnungen und der A 100 zubauen, während Kiez-Bibliotheken und Schulturnhallen dicht gemacht werden. Egal ob Miete, Wasser, Energie, ob Privatisierung, Eigentum, Renditeerwartung...es gibt in Berlin einiges anzugehen! Schon jetzt wird am Kotti gemeinsam die Miete gesenkt, Zwangsräumungen blockiert, gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes gekämpft und gestimmt - und noch vieles mehr.

05.05.2014 10:58 Berlin
Kämpfen unter einem Dach

„Berliner Ratschlag“ als Startschuss für ein stadtpolitisches Netzwerk in Berlin

Ein echter Startschuss“, so eine der Organisatorinnen auf die Frage, wie sie den ersten „Berliner Ratschlag“ im Ergebnis zusammenfassen würde. Eingeladen hatte unter dem Motto „Wem gehört die Stadt?“ ein breites Bündnis von Mieter_inneninitiativen, stadtpolitischen Bündnissen und anderen Gruppen. Und tatsächlich konnte, wer am ersten Aprilwochenende durch die Flure des Mathematikgebäudes der Technischen Universität Berlin schlenderte, eine heitere Aufbruchstimmung feststellen. In den verschiedenen Sitzecken, Seminarräumen und Hörsälen des 70r Jahre-Baus tummelten sich drei Tage lang stadtpolitisch Aktive aller Altersklassen. Zuweilen charmant chaotisch und insgesamt bemerkenswert rücksichtsvoll wurden stadtpolitische Themen, im breitesten Sinn, diskutiert.

03.05.2014 10:57 Berlin
Neubau nicht um jeden Preis!

Warum die Pläne des Berliner Senats auf dem Tempelhofer Feld kein sozialer Wohnungsbau sind

 "Gestalten statt Stillstand" heißt es auf den Plakaten der SPD in ganz Berlin. Die Aussage: wer beim Volksbegehren für "100% Tempelhofer Feld" abstimmt, verhindert sozialen Wohnungsbau und verschärft die Wohnungskrise. Doch stimmt das wirklich? Jahrelang hat der Berliner Senat Wohnraum privatisiert, verkauft, verschenkt - jetzt soll auf einmal alles sozial sein?

24.04.2014 15:02 BerlinAm 1. Mai auf die Strasse!
Zur Geschichte des 1. Mai

Vorwärts und nicht Vergessen?

29.04.2014 19:30
Cafe Commune, Reichenberger Str. 157, Berlin-Kreuzberg
1. Mai VA Berlin

Bald heisst es in Berlin wieder "Erster Mai, Straße Frei!" - doch wofür eigentlich? Gerade in linken Kreisen wurde in den letzten Jahren immer wieder beklagt, dass der 1. Mai ein leeres Ritual sei, die politischen Inhalte irgendwo zwischen Saufgelage und Krawalltourismus versandet. Doch welche Inhalte gingen da verloren?

22.04.2014 14:33 Berlin
Veranstaltung mit Renato Soeiro

40 Jahre Nelkenrevolution

28.04.2014 19:00 - 22:00
Jockel, Ratiborstraße 14c
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Als am 25. April 1974 das Ende der portugiesischen Diktatur ausgehend durch den Aufstand der Offiziere des Movimento das Forças Armadas (MFA; Bewegung der Streitkräfte) eingeläutet wurde, begann ein über 18-monatiger revolutionärer Prozess in Portugal, der nicht nur die längste Diktatur in Europa beendete, sondern zahlreiche Ansätze einer grundsätzlichen Umgestaltung der Gesellschaft in sich trug. 

Renato Soeiro, Aktivist gegen die faschistische Diktatur in Portugal wird in Berlin referieren. Mittlerweile ist er Mitarbeiter im Europäischen Parlament für GUE/NGL. Die Veranstaltung wird Portugiesisch <-> Deutsch übersetzt. 

Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Berlin

22.04.2014 12:20 Berlin
Esther Bejarano im Gespräch. Anlässlich des Tages der Befreiung

Mir lebn ejbig! Wir leben trotzdem!

06.05.2014 20:00 - 22:00
Roter Salon, Volksbühne
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In diesem Jahr wird Esther Bejarano 90 Jahre alt, sie überlebte das Vernichtungslager Auschwitz als Mitglied des Mädchenorchesters und ist als Vorsitzende des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der VVN politisch aktiv. Jahrelang sang sie in der Gruppe Coincidence, gemeinsam mit ihren Kindern, Lieder aus dem Widerstand und der jüdischen Diaspora. Seit einigen Jahren ist sie gemeinsam mit der Rap-Gruppe Microphone Mafia in einer außergewöhnlichen Kombination auf zahlreichen Bühnen unterwegs.

In einem neuen Buch stellt sie ihre Erinnerungen vor. "Am 8. Mai 1945 wurde ich zum zweiten Mal geboren" sagt sie, wir wollen ein Gespräch über ihre Geschichte und diesen umkämpften Erinnerungstag führen.

16.04.2014 17:37 BerlinAm 1. Mai auf die Strasse!
Block auf der Revolutionären 1. Mai-Demo

Ihre Krise – unser Widerstand!

01.05.2014 18:00
Lausitzer Platz, Berlin

Am 1.Mai in Berlin unsere Wut über die herrschenden Verhältnisse auf die Strasse tragen: Wir setzen der kapitalistischen Verwertungslogik die Utopie einer herrschaftsfreien und klassenlosen Gesellschaft entgegen, in der der Mensch kein entrechtetes, geknechtetes und erniedrigtes Wesen ist. Eine Gesellschaft, in der die freie Entfaltung der Einzelnen Bedingung für die freie Entfaltung Aller ist.

16.04.2014 17:26 BerlinAm 1. Mai auf die Strasse!
Aufruf zum 1. Mai 2014 in Berlin

Ihre Krise – unser Widerstand!

Die spätestens 2007 einsetzende sogenannte Finanzkrise und die mit ihr verbundenen herrschenden Formen der Krisenregulierung haben zu einer drastischen Verschlechterung der Lebensbedingungen in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern geführt. Sie hat aber auch vehemente Proteste gegen eben diese Versuche hervorgebracht, die Krise mittels einer Zuspitzung kapitalistischer Prinzipien zu Lasten breiter Bevölkerungsschichten abzufedern und die kapitalistische Ökonomie zu stabilisieren. Gerade die Proteste in Griechenland, das mit am schwersten von der Krise betroffen und – unter anderem auf Forderung der deutschen Regierung – einer rigiden Sparpolitik in sämtlichen sozialen Bereichen unterworfen ist, wurden auch hier in einer breiteren Öffentlichkeit ebenso wie in der radikalen Linken wahrgenommen und diskutiert.

18.03.2014 20:21 Berlin
Wem gehört die Stadt?

Berliner Ratschlag

04.04.2014 18:00 - 06.04.2014 16:00
TU Berlin
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Berlin für alle?

Die Mieten steigen, Menschen wird der Strom abgeklemmt, das Camp am Oranienplatz ist von einer Räumung bedroht, es kommt immer wieder zu Zwangsräumungen. Die Lebensbedingungen von vielen Leuten in Berlin verschlechtern sich.

Protest!

Aber immer mehr Menschen wehren sich. Am Kottbusser Tor haben Mieterinnen und Mieter zuletzt gemeinsam die Miete gesenkt, gegen Zwangsräumungen gibt es Blockaden, Andere starten Volksbegehren für ein soziales und ökologisches Stadtwerk oder gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes, in vielen Vierteln von Berlin sind Initiativen aktiv und setzen sich für ihre Interessen ein. Eine Sache verbindet die Proteste. Wir wollen ein Berlin, in dem alle Menschen gemeinsam leben können und welches nicht von oben geplant und durchgesetzt wird.

Berliner Ratschlag // 4.-6. April 2014 // TU Berlin

Nun laden viele verschiedene Initiativen zum Berliner Ratschlag ein. Wir wollen uns austauschen, neue Ideen und gemeinsame Perspektive entwickeln. Es sind alle Menschen eingeladen, welche nicht zusehen wollen, wie Berlin immer weiter kommerzialisiert wird und sich gemeinsam wehren wollen. Wir wollen ein Berlin von unten!

Programm

Kontakt Tel Tel. 030-20166296 

Ort

18.03.2014 09:35 Berlin
*Feminismus und die radikale Linke*

Reclaim the F-Word*

25.03.2014 20:00 - 22:00
K-Fetisch, Wildenbruchstr. 86

Mit Top B3rlin und Avanti Berlin (Interventionistische Linke) Das Thema einer so genannten Care-Ökonomie und der Rolle von Reproduktionsarbeiten ist spätestens seit der Finanzkrise wieder en vogue und wird in wissenschaftlichen Kreisen viel diskutiert. Auch linksradikale Gruppen beschäftigen sich zunehmend mit den Verbindungen von politischer Ökonomie, den eher unsichtbaren Verhältnissen der kapitalistischen (Re)Produktionsverhältnisse und Geschlechterverhältnissen. In der politischen Praxis finden diese Formen zuletzt bei der Beteiligung an einem bundesweit organisierten Frauen*kampftag, dem Care-Revolution Kongress oder der queerfeministischen CARE- Mob Mobilisierung zu Blockupy im letzten Jahr ihre Ausdrucksform. Die Verknüpfung einer materialistischen Gesellschaftskritik und Geschlechterverhältnissen ist historisch gewachsen und umkämpft in der wissenschaftlichen Welt, wie auch in queerfeministischen, linken und antikapitalistischen Zusammenhängen. Heute blicken wir auf verschiedene Kämpfe und Konflikte zurück: von einem sozialistischen Feminismus über die "Lohn für Hausarbeits"-Bewegung, autonomen, anarcho- feministischen bis hin zu queer- feministischen aktuellen Debatten und Kämpfen. Diesen Spuren möchten wir auf unserer Veranstaltung nachgehen und dabei aktuelle Debatten miteinbeziehen. Gleichzeitig soll auch die eigene politische Praxis unter feministischen Gesichtspunkten reflektiert werden, nicht zuletzt um radikale Perspektiven auszuloten und Interventionsfelder aus zumachen um das Ganze zum Tanzen und Wanken zu bewegen.

12.03.2014 16:02 Berlin
Care-Mob zur Aktionskonferenz

Caring for Comunism!

15.03.2014 17:00
Franz-Mehring-Platz 1

Im Rahmen unserer Aktivitäten auf der Care-Revolution Aktionskonferenz in Berlin mobilisieren wir zu einer öffentlichen Aktion: Kommt vorbei & macht mit!

05.03.2014 15:33 Berlin
Still loving´ feminism!

Frauen*tagsdemonstration

08.03.2014 13:00 - 19:00
Gesundbrunnen
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Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen immer noch aktuell. Wir stellen uns in eine Reihe mit den feministischen Initiativen und Bewegungen und wollen versuchen eine gemeinsame neue feministische Offensive zu organisieren!

Unser Ziel ist es, den 8. März zu (re)politisieren, Frauen* untereinander zu solidarisieren und eine Öffentlichkeit für unsere Anliegen und Forderungen zu schaffen. Hierfür hat sich ein breites Bündnis gefunden. Wir rufen zu einer bundesweiten Demonstration am 8. März 2014 in Berlin auf.

Still lovin‘ feminism!  

27.02.2014 18:04 Berlin
Gegen Sarrazin-Veranstaltung im Berliner Ensemble

#TerrorThilo im Brecht-Theater

02.03.2014 09:30 - 12:00
Schiffbauerdamm/Ecke Bertolt-Brecht-Platz
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Am 2. März 2014 (11 Uhr) will Thilo Sarrazin sein neues Buch im Berliner Ensemble vorstellen, im altehrwürdigen Brecht-Theater am Schiffbauerdamm. "Der neue Tugendterror" heißt es, und beklagt vermeintliche "Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland". Der Hassprediger mit Millionenpublikum inszeniert sich als Opfer einer halluzinierten linken Meinungsdiktatur.

Mit der Wahl des Veranstaltungsortes setzen Sarrazin und das ausrichtende Cicero-Magazin auf volle Konfrontation: Sarrazins Rassismus und Sozialchauvinismus, längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sollen endlich auch die letzten Bastionen linker Kultur schleifen. Dass das Berliner Ensemble dieses Spiel mitspielt zeigt überdeutlich, wie ausgebrannt und wie staatstragend diese Kultur längst ist. Während sie den Kommunisten Brecht zum Stichwortgeber sozialromantischer Abendunterhaltung degradiert, wird draußen neoliberal "durchregiert" (Merkel). Kein Lüftchen regt sich, keine Faust hebt sich gegen den täglichen Terror von Jobcenter und Ausländerbehörde in Deutschland, von Standortkonkurrenz und Austeritätspolitik in Europa.

Mit Brecht und gegen das Berliner Ensemble sagen wir: Kein Fußbreit dem Rassisten! Der Kampf gegen Ausbeutung und Konkurrenz geht weiter – auch ohne euch. Es ist der Kampf für das Einfache, das schwer zu machen ist.

Verschiedene Gruppen und Einzelpersonen bereiten Proteste gegen den Auftritt Sarrazins vor. Das bierernste Aktionsbündnis "Tugendterror gegen #TerrorThilo" ruft zu einer Protestkundgebung vor dem Berliner Ensemble auf. Es gibt Agitation und Propaganda, Lesungen und Musik, Sekt und Häppchen, Tugendterror und einen Satz heiße Ohren. Infos zum Programm folgen.

19.02.2014 12:11 Berlin
Her mit dem guten Leben! Für alle weltweit!

Care-Revolution Aktionskonferenz

14.03.2014 (All day) - 16.03.2014 (All day)
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1

Soziale Reproduktion betrifft uns alle. Es ist unser Leben, unser Alltag: Wie und mit wem wollen wir wohnen? Wie sorgen wir für uns und andere? Wie wollen wir gepflegt werden und wie kann gute Gesundheitsversorgung aussehen?

Viele Menschen arbeiten in diesen Bereichen - einige bezahlt, andere unbezahlt. Wir alle sind darauf angewiesen. Wie also können die Lebensverhältnisse so gestaltet werden, dass sie unseren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen?

03.02.2014 11:45 Berlin
Dresden 13. Februar 2014

It ain´t over till it´s over!

08.02.2014 19:00 - 21:00
Schreinerstr 47, Friedrichshain
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Die Nazi haben in Dresden in diesem Jahr angekündigt auf den Fackelmarsch am 13.Februar zu verzichten, sie schreiben: "Die Erfahrungen der vergangenen Jahre machen deutlich, daß durch das – bewußte oder unbewußte – Zusammenwirken der unterschiedlichen Kräfte ein Aufzug auch 2014 unmöglich gemacht werden wird." Statt dessen wollen sie eine Kundgebung vor der Frauenkirche abhalten. Antifaschist_innen mutmaßen aber, dass dies ein Versuch ist, diese Kundgebung gezielt verbieten zu lassen und so einen Mini-Opfermythos zu begründen. Also sparen wir uns den winterlichen Ausflug ins Elbflorenz? Nein, dennoch mobilisieren wir gemeinsam mit Dresden Nazifrei wieder nach Dresden, auch wenn deutlich wird, dass der Naziaufmarsch durch entschlossene Blockadekampagne Geschichte ist. Die Gründe dafür wollen wir mit euch diskutieren. Wir denken, erstens ist mit dem Mahngang Täterspuren ein Kontrapunkt zu dem Opfermythos in Dresden entstanden, den wir unterstützen wollen. Zweitens ist es zu erwarten, dass die Nazis den Tag am 13. Februar, mit der Kundgebung oder auf andere Art für ihre Propaganda nutzen wollen. Auch das wollen wir verhindern. Drittens wollen wir an diesem Tag unsere Solidarität mit den kriminalisierten AntifaschistInnen demonstrieren. Neben Tim und Lothar, bei denen ein neuer Prozess ansteht, betrifft dies auch einen Antifa aus Stuttgart, dem sogar versuchter Totschlag vorgeworfen wird, aber auch zahlreiche weitere AntifaschistInnen. Über alle diese Themen wollen wir am 8.2. informieren und diskutieren.
Aus Berlin fahren am 13. Februar wieder Busse (Karten zu 10 Euro im Red Stuff, Waldemarstr. 110)
Auch ein Mobiclip und ein Kinoclip sind 2014 entstanden. Zudem ist ein Buch erschienen, das sich mit dem Prozess gegen Lothar König beschäftigt. Aktuelle Infos wie immer bei Dresden Nazifrei

07.01.2014 11:56 Berlin
Gastbeitrag von Avanti Berlin im Antifainfoblatt

Antifa in der Krise?!

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Die aktuelle rassistische Protestwelle gegen die Unterkünfte von Geflüchteten wird oft mit der Situation in den frühen 1990er Jahren verglichen. Bis November 2013 wurden mit 21 Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte doppelt so viele Angriffe gemeldet wie im Vorjahr und laut dem TV-Magazin Report Mainz mischte die NPD bundesweit bei 47 Aufmärschen mit. Der »braune Dienstag« in Berlin-Hellersdorf am 9. Juni 2013, als sich eine Versammlung unter tatkräftiger Mithilfe von Neonazis in einen rassistischen Mob verwandelte, die Angriffe auf eine Unterkunft von Roma in Duisburg  oder die Fackelmärsche in der sächsischen Kleinstadt Schneeberg, an denen sich über 1.500 Menschen beteiligten, deuten auf eine neue Konjunktur rassistischer Mobilisierung hin.Wir wollen uns im Folgenden mit den aktuellen politischen Bedingungen beschäftigen und die politischen Unterschiede zur Situation Anfang der 1990er Jahre herausarbeiten. Wir wissen, dass wir zum Teil nur Schlaglichter werfen und Eindrücke schildern, aber wir hoffen, damit eine notwendige strategische Debatte in der Antifa anzuregen.

12.12.2013 14:12 Berlin
Kommt nach vorne- Soliparty für Tim

No sleep till Dresden

11.01.2014 22:00 - 23:59
SO 36, Oranienstr. 190
11.1.14.jpg

 

Der Antifaschist Tim soll bei der Blockade von Europas größtem Naziaufmarsch in Dresden mit einem Megafon und den Worten „Kommt nach vorne“ zum Durchbrechen einer Polizeikette aufgerufen haben. Dafür verhängte das Amtsgericht Dresden eine Gefängnisstrafe von 22 Monaten ohne Bewährung.In den nächsten Monaten wird der Prozess vor dem Landgericht Dresden neu verhandelt. Dafür brauchen wir noch Geld und eure Solidarität!

 

DJs: Boogie Dan (B,HipHop), Sega Lee (HH, female HipHop), Kombinat Pogopop (B, all time favs)

 

15.11.2013 12:39 Berlin
Blockupy Soliparty

Under my Umbrella

16.11.2013 22:00 - 23:59
ZGK, Scharnweberstr. 38
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Blockupy-Soliparty am Samstag, 16. November in der Scharni 38

Weil die kapitalistische Produktionsweise kriselt, machen Deutschland und die EU mit autoritärer Krisenpolitik schlechte Stimmung nicht nur in Südeuropa. Die Interventionistische Linke (IL) hat 2012 und 2013 die Blockupy-Aktionstage in Frankfurt mitorganisiert und will Perspektiven des Widerstands weiterentwickeln. Das kostet viel Geld. Unsere Troika aus Partypeople, Genoss*innen und Sympathisant*innen muss also den Rettungsschirm aufspannen, damit wir in unserer gruppeninternen Finanzkrise handlungsfähig bleiben.

Lasst uns zusammen das Tanzbein schwingen! Musikalisch wird anständig aufgetischt.

Es heizen ein:

11.11.2013 13:01 Berlin
Demonstration anlässlich des 21. Jahrestages der Ermordung

Silvio-Meier-Demo

23.11.2013 15:00 - 18:00
U-Samariterstr.

Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten.

Zum 21. Jahrestag werden wir auf die Straße gehen. Eine Besonderheit ist, dass die Demo durch die Silvio-Meier-Straße gehen wird: Gegen den aktuellen rassistischen Diskurs, Neonazis und der staatlichen Repression!

31.10.2013 13:12 Berlin
Lärmdemo vor dem Energievolksentscheid

Unsere Miete, unsere Energie, unsere Stadt – in unsere Hand

02.11.2013 14:30 - 17:00
Gececondu, Kottbusser Tor

Warum können eigentlich andere über uns bestimmen? Entscheiden, dass wir zu wenig Geld haben um in Kreuzberg leben zu dürfen? Entscheiden, dass uns der Strom abgedreht wird oder dass irgendein Kohlekraftwerk die Zukunft verpestet? Wir haben genug von ständig steigenden Mieten und Stromrechnungen, genug von Zwangsräumungen und Stromabklemmungen. Wir fordern unser Recht auf Stadt und auf existenzielle Güter des alltäglichen Lebens! Ob Energie oder Mieten: Wir sind hier und wir wollen entscheiden!
Kommt am 2. November um 14:30 zu unserer Lärmdemo am Kotbusser Tor.
Stimmt am 3. November beim Energie-Volksentscheid mit „JA“.

29.10.2013 16:54 Berlin
Zum Verhältnis von Antifa und Staat

Siamo tutti antifascisti

02.11.2013 19:00 - 22:00
Versammlungsraum Mehringhof, Gneisenaustr 2a
greekedition.jpg

Im Rahmen der aktuellen Krise erstarken die Nazis in vielen Ländern Europas, darunter besonders in Griechenland. Hier kommt es zu Angriffen auf MigrantInnen, Geflüchtete und Linke. Selbst Morde sind keine Ausnahme mehr. Zuletzt wurde am 18. September der antifaschistische Rapper Pavlos Fyssas in Athen von Mitgliedern der Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) und anderen Neonazis ermordet.

Dies löste eine Welle der Empörung und Repression gegen Chrysi Avgi aus, die im starken Gegensatz zur bisherigen Haltung von Staat, Medien und Gesellschaft steht. Hatten sie zuvor Morde und Übergriffe der Nazis ignoriert oder sogar unterstützt, wurden am 28. September alle führenden Köpfe von Chrysi Avgi unter der Anschuldigung, Mitglieder einer kriminellen Vereinigung zu sein, verhaftet. Selbst die Polizei, die entweder durch Unterstützung oder Abwesenheit während rassistischen Angriffen geglänzt hatte, soll von Neonazis "gesäubert" werden. Es kam bereits zu Durchsuchungen von Polizeistationen und Verhaftungen durch eine interne Ermittlungskommission.

29.10.2013 13:49 Berlin
Veranstaltung zum zweiten Jahrestag der Selbstenttarnung des NSU

NSU-Naziterror zwischen Aufklärung und Vertuschung

04.11.2013 19:00 - 22:00
Monarch, Skalitzer Str. 134
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Vor zwei Jahren, am 4. November 2011, starben zwei NSU-Mörder nach einem Bankraub in Eisenach. Nach und nach wurde die monströse Dimension der Taten des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) der Öffentlichkeit bekannt. Neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet, eine Polizistin starb unter völlig unklaren Umständen, zahlreiche Menschen wurden schwer verletzt.
Unter dem Schock des Bekanntwerdens eines Terrornetzwerks versuchte die kritische Öffentlichkeit aus Journalist_innen, migrationspolitischen Initiativen und Antifaschist_innen Licht ins Dunkel des NSU-Komplexes zu bringen. Rassistische Ermittlungsarbeit und systematische Förderung von Nazigruppen durch die Behörden und Geheimdienste wurde sichtbar. Die Geheimdienste begannen damit, gezielt Akten zu vernichten und die Öffentlichkeit zu täuschen und verdächtige Mitarbeiter zu schützen. Nach zwei Jahren sind immer noch viele Fragen offen und etliche Details deuten auf eine planvolle Verschleierung der Aufklärung und sogar Begünstigung des NSU-Terrors durch Staatsorgane hin.
Viele Linke waren von Beginn an sprachlos angesichts der Mordserie und der beinahe täglichen Enthüllungen: was zu Tage kam spottete jeder „Verschwörungstheorie“. Nicht zuletzt, weil auch in und seitens der Antifa zu wenig kritische Nachfragen in den zurückliegenden zehn Jahren gestellt worden waren. Kaum jemand kann alle Facetten der NSU-Mordserie und der Rolle des Staates überblicken. Eine Situation, die Raum für Fragen und zur Diskussion verlangt.
Wir wollen versuchen im Gespräch einige Blickwinkel zusammen zu bringen. Miraz Bezar hat den Untersuchungsausschuss im Bundestag begleitet, Fritz Burschel (RLS) besucht als Korrespondent von Radio Lotte und NSU Watch den Prozess und Juliane Karakayali betrachtet die gesellschaftliche Diskussion um Rassismus im Kontext der NSU-Debatte.  

23.10.2013 14:42 Berlin
Gesundheitsversorgung II. Teil

Care-Revolution

05.11.2013 19:00 - 22:00
Marianne, Mariannenstr.6 in Kreuzberg (barrierefreier Veranstaltungsort)
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Gesundheitsversorgung scheint nicht vordringlich dem Wohl der Menschen zu dienen, sondern wird immer weiter rationalisiert und profitabel gemacht. Die Abrechnung nach Fallpauschalen und Einsparungen führen zu kürzeren Beratungs- und Behandlungszeiten und verändern auch die Versorgung. Doch was für eine Versorgung wünschen wir uns eigentlich und gibt es innerhalb des bestehenden Systems Möglichkeiten etwas anders zu machen? Hierzu hören wir drei Vertreter_innen und wollen im Anschluss gemeinsam diskutieren, wie eine gute Gesundheitsversorgung aussehen könnte und welche politischen Forderungen wir haben. 

Mit Uta Wagenmann, Praxiskollektiv Reichenbergerstr, QueerFeminismus AG IL Berlin. Organisiert vom AK Reproduktion

23.10.2013 14:13 Berlin
Rassist_innen aus Hellersdorf vertreiben

"Bürgerinitiative" blockieren

26.10.2013 11:00 - 16:00
U-Neue Grottkauer Str.

 Am Samstag, den 26. Oktober 2013, will erneut die „Bürgerinitative Marzahn-Hellersdorf“ im Kiez der im August bezogenen Unterkunft für Asylbewerber_innen in der Carola-Neher-Str. demonstrieren. Wir haben kein Bock auf die Nazis und Rassist_innen und werden ihre Demonstration blockieren!

Vorabtreffpunkt: 10.30 U/S- Frankfurter Allee

 

Twitter-Ticker:https://twitter.com/AntiRa_Info_MH
Info-Seite:http://infoportalhellersdorf.blogsport.de
FB-Event:https://www.facebook.com/events/655400057827173/

23.10.2013 14:05 Berlin
Das Problem heißt Rassismus!

NSU-Terror: Nazis und Staat Hand in Hand

02.11.2013 12:00 - 16:00
Platz der Luftbrücke (Tempelhof)
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Eine Neonazi-Gruppe und ihr Unterstützer_innenkreis konnte 13 Jahre lang unbehelligt in ganz Deutschland Unzählige durch Bombenanschläge verletzen und mindestens zehn Menschen ermorden. In dieser Zeit finanzierten sie sich u.a. durch Banküberfälle sowie durch Spenden von staatlich finanzierten V-Männern und -Frauen. Zwei Jahre nach dem Bekanntwerden der NSU-Hinrichtungen ziehen wir Bilanz: Die Chronik des gesamten Ermittlungsverfahrens der letzten 15 Jahre offenbart, wie Spuren zu den eigentlichen Täter_innen systematisch missachtet wurden. Die Ermittlungen staatlicher Behörden richteten sich stattdessen gegen die Ermordeten und deren Angehörige. Aktenvernichtungsskandale, verschleiernde NSU-Debatte im Berliner Innenausschuss, unhinterfragte Wahrnehmung des NSU als Trio, lügende Beamt_innen vor Untersuchungsausschüssen und vieles mehr, zeigen, dass es von Seiten des Staates keinen Aufklärungswillen gibt. Kommt deshalb mit uns auf die Straße! Organisiert den antirassistischen Widerstand! Tragen wir unseren Protest, unsere Wut und Trauer gemeinsam in die Öffentlichkeit, um gegen den staatlich organisierten und gesellschaftlich getragenen Terror zu kämpfen! Rassismus in Deutschland wird ignoriert, gedeckt und verschwiegen – wir schweigen nicht!

02.10.2013 15:27 Berlin
Avanti gratuliert unseren Genoss_innen

10 Jahre ALB

02.11.2013 20:00 - 23:59
SO 36, Oranienstr. 190
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2003 wurde die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) als eines der Nachfolgeprojekte der Antifaschistischen Aktion Berlin (AAB) gegründet. Mit viel Energie wurden Großevents, wie die alljährlichen revolutionären 1. Mai-Demos und die Gedenkdemos an Silvio Meier, die Proteste gegen den G8-Gipfel 2007, Blockaden von Neonaziaufmärschen wie in Dresden oder die Großdemos in der Blockupy-Bewegung in Frankfurt organisiert. Mittlerweile ist die ALB zehn Jahre alt und dies soll ein Grund zum feiern sein!!!
Eine der ersten Aktionen in der Geschichte der Gruppe war die Organisierung eines großen Konzerts mit der linken katalanischen Ska-Punk-Band Obrint Pas im Frühjahr 2003 – ein guter Grund, die alten Weggefährten mal wieder zu treffen.

• LIVE: Obrint Pas & Hasenscheisse
• Party: mit Kombinat Pogopop, DJane the Bride & ALB Allstars

Karten demnächst (!!!) im Vorverkauf bei: Red Stuff, Disorder Rebel Store & Core Tex (VVK: 10 Euro, AK: 13 Euro

01.10.2013 10:24 Berlin
Ein Demobericht von Avanti Berlin/IL

„Wem gehört Berlin?“

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Mehr als 2.000 Menschen demonstrierten am 28.09.2013 in Berlin unter dem Motto „Burasi Kimin Berlin? Whose Berlin? Wem gehört Berlin? Gegen den Ausverkauf Berlins!“ Die Demo war Teil eines bundesweiten Aktionstags unter dem Motto "Keine Profite mit der Miete".

30.09.2013 14:40 Berlin
Intellektuelle Rechte halt´s Maul!

Proteste gegen den neurechten Zwischentag

05.10.2013 09:30 - 12:00
Emser Str. 12- Charlottenburg

Am 5. Oktober werden sich in Berlin die führenden Köpfe der Neuen Rechten treffen, wenn die rechtsintellektuelle Zeitschrift Sezession und die rechtskonservative Online-Jugendzeitschrift Blaue Narzisse zum zweiten Zwischentag einlädt. Die „freie Messe“ bietet neben über 30 Ausstellern, die vor allem dem neurechten Verlagswesen entstammen, auch ein Kulturprogramm sowie Vorträge und Podiumsdiskussionen. Sie dient der Selbstverständigung und Vernetzung eines Spektrums, das sich selbst offen als rechts bezeichnet und das Konzept einer kulturellen Revolution ernsthaft verfolgt. Gleichzeitig distanzieren sie sich von NPD und Kameradschaften – aber nicht auf Grund menschenverachtender Ideologie oder Gewalt, sondern wegen deren ungeschicktem Auftreten und politischer Dummheit. Der Zwischentag richtet sich an Rechte, die sich selbst als Elite wähnen, an Nationalisten im Anzug, an Nazis mit Abitur. Im letzten Jahr nahmen rund 700 Besucher_innen im Wilmerdorfer Logenhaus teil.

24.09.2013 23:09 Berlin

Wir über uns

Seit dem Jahr 2009 gibt es Avanti - Projekt undogmatische Linke auch in Berlin. Neben der gemeinsamen Arbeit in der Ortsgruppe findet unsere alltägliche politische Praxis in verschiedenen, themenbezogenen Arbeitsgruppen statt. Momentan sind dies AntifaschismusKriseQueer_Feminismus (im Rahmen der IL Berlin) sowie Stadtpolitik.

Darüber hinaus sind wir organisiert in der Interventionistischen Linken und neben unserer lokalen Praxis in bundesweiten Bündnissen und Kampagnen aktiv.

Besucht uns auch bei Facebook, bei Anfragen sind wir über berlin@avanti-projekt.de erreichbar.

24.09.2013 15:37 Berlin
Wem Gehört Berlin?

Aktionsdemo am Samstag, 28. September

28.09.2013 14:00
Lausitzer Platz, Berlin-Kreuzberg

Um bundesweit aktiv und gehört zu werden haben wir uns zum Bündnis "Keine Profite mit der Miete" zusammengetan. Als Auftakt unserer Aktivitäten organisierten wir vom 22.06.13 bis zum 29.06.13 eine bundesweite Aktionswoche, in der in den einzelnen Städten verschiedenste Aktionen stattfanden. Am 28. September rufen wir zu einem bundesweiten Aktionstag auf, zu dem in vielen Städten Bundesweit große Aktionen stattfinden.

18.09.2013 15:39 Berlin
Arbeitskampf im Krankenhaus und Perspektiven der Unterstützung

Mehr von uns ist besser für alle!

24.09.2013 19:30 - 21:30
B-Lage, Mareschstr. 1 (Neukölln)
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Arbeitskampf im Krankenhaus und Perspektiven der Unterstützung

Die Gesundheitsversorgung im Allgemeinen und Pflegearbeit im Besonderen werden zunehmend der Profitlogik unterworfen. Für diejenigen, die im Krankenhaus arbeiten, heißt das vor allem: steigender Arbeitsdruck. Immer weniger Pflegekräfte betreuen immer mehr Patient_innen. „Gute Pflege“ ist da kaum mehr möglich bzw. wird zur individuellen Angelegenheit der Beschäftigten. An der Charité sieht es nicht anders aus. Gegen diese Situation wehren sich jedoch derzeit die Beschäftigten mit der Forderung nach einer tariflich geregelten Quotierung des Verhältnisses von Beschäftigten zu Patient_innen.

Wir laden euch ein, am 24.9.2013 um 20 Uhr in der B-Lage gemeinsam über die Auseinandersetzungen an der Charité um Arbeitsbedingungen in der Pflege zu diskutieren. Dabei wollen wir uns auch überlegen, welche Möglichkeiten linke Gruppen haben, um den Arbeitskampf an der Charité zu unterstützen.

Wir diskutieren mit:
- Ulla Hedemann und Carsten Becker von der ver.di Betriebsgruppe
- einer Aktivistin der interventionistischen Linken [IL]

28.08.2013 13:13 Berlin
Warum in Berlin die Mieten steigen - und was man dagegen tun kann.

Hipsteralarm!

09.09.2013 19:00 - 22:00
Monarch, Skalitzer Str. 134
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Mitschnitt der Veranstaltung

 

Hipster, Touris, Schwaben - gäbe es einen Haß-Contest für UrberlinerInnen und solche die es werden wollen, könnten diese drei Figuren sich das Siegertreppchen teilen. Zugezogene allesamt, überfallen sie mit ihren Rollkoffern "unsere" Kieze, verwandeln gemütliche Eckkneipen in teure Szenebars und treiben als Gentrifizierungs-Pioniere die Mieten durch die Decke.

 

"Berlin bleibt dreckig!" oder "Wir verhandeln nicht mit Touristen" sind Kampfparolen gegen die vermeintliche Invasion der Barbaren. Doch kassiert der Hipster unsere Miete? Ist die Stuttgarter Studentin, die selbst keine Wohnung mehr findet, schuld an der Wohnungsnot? Gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen Nerdbrille und Mietspiegel?

 

Wir bezweifeln das und wollen diskutieren: Wo sitzen die politisch Verantwortlichen für die Mietenkrise in Berlin und anderswo? Wie sind ihre Strategien, was sind unsere Antworten - kurzum: Wie kommen wir vom Gemecker zum Widerstand? Denn uns geht es nicht um Klischees und Schuldzuweisungen, sondern um Gegenwehr. Deshalb haben wir Aktive aus verschiedenen Bündnissen und Projekten in Berlin eingeladen, die Kämpfe in und um die Stadt führen. Unsere Frage in die Runde: wie holen wir uns Berlin zurück?

 

Wir diskutieren mit

Andrej Holm, Stadtsoziologe, Humboldt Universität Berlin

Aktivist vom Protestbündnis "Kotti und Co"

Aktivistin vom Bündnis "Zwangsräumungen verhindern"

Vertreterin vom "Sender Freies Neukölln" -

 

Eine Veranstaltung von Avanti / IL Berlin- Nach der Diskussion ist vor der Demo: Großdemo "Keine Profite mit der Miete" am 28. www.keineprofitemitdermiete.org

26.08.2013 12:37 Hamburg
Avanti-Kneipe

Infos und Diskussionsrunde zu Berlin Hellersdorf

27.08.2013 20:00
Jupi Bar, Gängeviertel
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Am 19.8. haben die ersten Geflüchteten die Unterbringung in der Carola-Neher-Str. in Berlin-Hellersdorf bezogen. Am vergangenen Mittwoch fand in Berlin für Interessierte eine erste Infoveranstaltung zur Situation in Hellersdorf statt, in deren Anschluss auch Unterstützungsangebote und Handlungsperspektiven für die lokalen Antifaschist_innen angeboten wurden. Wir wollen mit euch im Rahmen der Avanti-Kneipe auch in Hamburg kurz aktuelle Infos austauschen und dann in eine Diskussionsrunde übergehen.

20.08.2013 12:24 Berlin
Antirassistische Solidarität organisieren

Infoveranstaltung zur aktuellen Lage in Hellersdorf

21.08.2013 20:00 - 22:00
K9, Kinzigstr. 9, Friedrichshain
Hellersdorf_VA

Am 19.8. haben die ersten Geflüchteten die Unterbringung in der Carola-Neher-Str. in Hellersdorf bezogen. Wie zuvor befürchtet war, hat sich ein rassistischer Mob aus AnwohnerInnen und organisierten Nazis zusammengefunden. Es wurden rassistische Parolen gebrüllt, der "Hitler-Gruß" gezeigt und versuchte Angriffe auf Antifaschist_innen unternommen. Die Stimmung war bedrückend, obwohl im Laufe des Abends mehrere hundert Antifaschist_innen und Antirassist_innen zum Teil bis in die späte Nacht hinein ihre Solidarität zeigten. In den nächsten Tagen versuchen verschiedene extrem rechten Organisationen die rassistische Stimmung für sich zu nutzen und weiter anzuheizen.

Interview bei Radio Dreyeckland

here we come

Offener linker Jugendkongress

23.08.2013 (All day) - 25.08.2013 (All day)
Berlin-Weißensee, KuBiZ

Dieses Jahr organisieren wir* den offenen linken Jugendkongress zum ersten Mal in Berlin. Es gibt so viele Fragen: Was ist eigentlich mit dem Klimawandel? Warum sind alle Sexisten Arschlöcher? Warum demonstrieren Leute am 1. Mai? Warum campen Flüchtlinge am Oranienplatz in Kreuzberg? Was tun gegen hässliche Nazis? Gibt es wirklich keine Alternative zum Kapitalismus? Muss das alles so bleiben oder was können wir machen? Das sind nur ein paar der Sachen, die wir mit euch diskutieren wollen. Alle Menschen, egal wie viel Vorwissen und Plan sie haben, sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, sich zu informieren, vernetzen und mit uns abzuhängen.

 

13.08.2013 16:50 Berlin
Artikel zur Situation in Berlin-Hellersdorf in analyse&kritik 585

Nur Mob, noch keine Elite

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Artikel in ak: 585 zur Situation in Hellersdorf

Die Stimmung bei der Bürgerversammlung am 9. Juli 2013 in Berlin-Hellersdorf werden anwesende AntifaschistInnen nicht so schnell vergessen. Vom »braunen Dienstag« ist danach die Rede, von »Pogromstimmung« und von »Hellersdorf-Lichtenhagen«.

Was war passiert? Etwa 800 Menschen waren an diesem Dienstag zu einer Versammlung gekommen, bei der der Bezirk die AnwohnerInnen über ein neues Heim für Flüchtlinge informieren wollte. Unter dem Applaus Hunderter AnwohnerInnen heizten zahlreiche Nazis von NPD und Kameradschaften die Stimmung an. Anwesende Antifas und FlüchtlingsaktivistInnen waren von der offen rassistischen und aggressiven Atmosphäre sichtlich schockiert.

Die BezirksvertreterInnen ließen die »Wortergreifungsstrategie« der Nazis tatenlos geschehen. Entgegen der Empfehlung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) und den Hinweisen von Antifas wurden auch bekannte Nazis wie Maria Fank vom Ring nationaler Frauen an das Mikro gelassen.

25.07.2013 16:20 Berlin
Schluss mit der rassistischen Kreidezeit

Antirassistischer Kiezspaziergang in Hellersdorf

27.07.2013 13:00 - 16:00
Hellersdorf, Alice Salomon Platz 1
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Sommer, Sonne, Schrubben gegen rechts. Am Samstag veranstaltete das Soli-Netzwerk Marzahn-Hellersdorf einen antirassistischen Kiezspaziergang. Über 30 Kreideschriftzüge gegen die Notunterkunft für Geflüchtete wurden beseitigt und Position bezogen gegen Rassismus und Intoleranz - für ein Ende der rassistischen Kreidezeit, für ein Zeitalter der Solidarität!

 

Avanti Berlin hat zu der Kundgebung gegen die NPD am 13.7 ein Flugblatt geschrieben und in Hellersdorf verteilt. Hier der Text 

  

24.06.2013 12:40 Berlin
Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche

Wohnraum vergesellschaften!

25.06.2013 19:00 - 22:00
Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22
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Wir wollen an diesem Abend mit euch in eine Diskussion über Perspektiven zur Vergesellschaftung von Wohnraum treten.
In Berlin findet eine zunehmende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums
von unten nach oben über den Immobilienmarkt statt.
Der Reichtum der Stadt, von allen produziert, wird über die Mieten privatisiert - wer sich die Miete nicht mehr leisten kann, zieht
enger zusammen oder wird aus den Innenstadtbezirken vertrieben.

Dreh- und Angelpunkt des ganzen ist das private Eigentum an Grund und Immobilien. Unsere These: Nur wenn über dieses Eigentum kollektiv verfügt werden kann und es nicht mehr marktförmig organisiert ist, ist ein „Recht auf Stadt“ für alle möglich. Dieses Recht beinhaltet Wohnen, Kultur, Transport, Gesundheit, Reproduktion ... - kurzum: die volle Teilhabe am gemeinsam produzierten Reichtum.

Nach einem kurzen Input wollen wir in kleinen Gruppen mit euch zusammen diskutieren wie Vergesellschaftung von Wohnraum aussehen kann und was die Bedingungen dafür sind.

Weiter Informationen zur Aktionswoche: Keine Profite mit der Miete

24.06.2013 12:27 Berlin
Antifa Kaffeefahrt zum Prozess gegen Lothar König #entfällt#

Sachsen dreht frei- fahrt

03.07.2013 05:30 - 17:00
Amtsgericht Dresden
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### Prozess gegen Lothar König ausgesetzt ###

Videomaterial wird von der Verteidigung gesichtet ### Busfahrt nach Sachsen entfällt ### Neuste Infos ### Aktueller Pressespiegel

 

Demokratiepreis in Thüringen, Knast in Sachsen?

Nach dem skandalösen Urteil gegen den Berliner Antifaschisten Tim am 16. Januar 2013 vor dem Amtsgericht in Dresden soll nun ein weiteres Urteil gegen Lothar König wegen der Proteste gegen den Naziaufmarsch im Februar 2011 ergehen. Damit versucht die Staatsanwaltschaft in Dresden weiterhin gegen das Bündnis ‚Dresden nazifrei‘ und die Proteste gegen den jährlichen Naziaufmarsch vorzugehen.

Busabfahrt Berlin 05.30 Uhr, Ostbahnhof (Tickets ab 26.6. kostenfrei im Buchladen OH 21- Oranienstr. 21)

Überall ist Taksim, überall ist Widerstand Veranstaltung zu den Protesten in Istanbul

Her Yer Taksim, Her Yer Direniş

12.06.2013 19:30 - 23:00
Festsaal Kreuzberg
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 Çapulcu Serhat und Çapulcu Özge berichten von den Protesten in Istanbul
„Wer seiner Bevölkerung den Alkohol verbietet, muss damit klarkommen, dass sie einen klaren Kopf bekommt“ lautet eine populäre Parole der Bewegung gegen die AKP-Regierung in der Türkei. Die Ende Mai begonnene Besetzung des Gezi-Parks am Taksim Platz war der Auslöser einer breiten gesellschaftlichen Revolte, bei der hunderttausende Menschen gegen die selbstherrliche Regierung Tayyip Erdoğan aufbegehrten. Die Polizei hat wie üblich versucht den Protest von wenigen AktivistInnen mit Knüppeln und Tränengas zu zerschlagen und den Park zu räumen. Erdoğan bezeichnete die AktivistInnen als Çapulcu (Marodeure, Kriminelle), genau wie dies ein Putschistengeneral 1984 getan hatte. Die hemmungslose Polizeibrutalität verfehlte jedoch ihr Ziel und führte zu einer breiten Solidarisierung mit den AktivistInnen und zu einer Massenbewegung, die auf die gesamte Türkei übergegriffen hat. Ähnlich wie bei den Platzbesetzungen von Tahrir und Plaza del Sol haben sich in diesen Kämpfen Menschen zusammengefunden die noch nie politisch aktiv gewesen sind. Bilder von beeindruckender Solidarität, Humor und Mut zeigen, dass die Türkei in Bewegung gekommen ist. Wir wollen gemeinsam mit Serhat und Özge die Ereignisse besprechen, Solidarität zeigen und linke Interventionen diskutieren.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist per stream unter http://bambuser.com/channel/avantiberlin

anzuhören.

21.05.2013 10:40 Berlin
Demonstration zum 20 Jahrestag zur faktischen Abschaffung des Asylrechts

Fight Racism now

25.05.2013 14:00 - 18:00
Wilhelmstr/Hannah Arendt Str.
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Unmittelbar nach der deutschen Einheit führte eine rassistische Medien- und Gewaltkampagne zur Abschaf­fung des Grundrechts auf Asyl. Neonazis, unbescholtene Bürger und die etablierten Parteien zogen an ei­nem Strang und verkündeten unisono, dass in Deutschland kein Platz mehr sei für Asylsuchende. Noch während des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen vereinbarten CDU/CSU, FDP und SPD die Grundgesetz­änderung. Am 26. Mai 1993 wurde schließlich der Grundgesetzartikel 16 ge­strichen, der – als politisches Be­kenntnis nach dem Nationalsozialismus –, allen “politisch Verfolgten” einen Rechtsanspruch auf Asyl einge­räumt hatte. Ersetzt wurde er durch den Abschiebe-Artikel 16a. Neonazis sahen sich bestätigt und feierten die Ent­scheidung drei Tage später mit einem Brandanschlag auf das Haus der Solinger Familie Genç. Dabei star­ben fünf Menschen: Hatice Genç, Hül­ya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk. Vierzehn weitere wurden teils schwer ver­letzt.

Mehr Informationen

Aufruf

Weitere Aktionen im Vorfeld der Demo

 

24.04.2013 16:18 Berlin
Berlin nazifrei läd ein

Letzte Infoveranstaltung vor den Blockaden

29.04.2013 19:00 - 22:00
nd-Haus, Franz Mehring Platz 1 (Nähe Ostbahnhof)
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Am Montag, den 29. April 2013 um 19Uhr findet die abschließende Info-Veranstaltung unseres Bündnis „Berlin Nazifrei“ statt. Für den bevorstehenden Nazi-Aufmarsch in Berlin-Schöneweide erhaltet ihr hier die letzten Infos, Tipps zum Verhalten am 1. Mai und aktuelle Updates hinsichtlich der Neonazi-Demo und der bevorstehenden Blockaden. Wir sprechen über die Pläne zu Verhinderung des Neonazi-Aufmarsches, zur gemeinsamen Anreise und zum Agieren am Tag selbst. Holt Euch die letzten Infos, sprecht in euren Bezugsgruppen und Freundeskreisen über mögliche Szenarien und Möglichkeiten zum Protest. Gemeinsam werden wir den Neonazi-Aufmarsch verhindern! Kommt nach vorne!!!

20.04.2013 19:32 Berlin
kommt nach vorne

Soliparty für Tim

03.05.2013 23:00 - 04.05.2013 05:00
Festsaal Kreuzberg
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Soli-PARTY "Das beste von gestern und vorgestern“


DJs: ED RAIDER
Naked zombie (verschwendete jugend)
anachonism (trash mit herz)

16.04.2013 09:58 Berlin
Rechtskritik bei Marx und Paschukanis

1. Marx-Frühjahrsschule

03.05.2013 16:30 - 05.05.2013 19:00
Rosa Luxemburg Stiftung, Franz Mehring Platz 1

Zum Ablauf der Tagung
Das Einführungspodium wird aus drei Teilen bestehen. Der erste Teil ist dazu gedacht, einen ersten Überblick darüber zu geben, was die Rechtsform in der bürgerlichen Gesellschaft ist, welche Ansätze sich bei Marx dazu finden lassen und welche Ausführungen Paschukanis dazu macht. Hierfür konnten wir Andrea Maihofer gewinnen.

Der zweite Teil soll in das methodische Vorgehen Marx' und Paschukanis' einführen. Ein dritter Teil soll einen Einblick in Paschukanis' Leben und Werk geben und Positionen in seiner Zeit referieren, das zu übernehmen uns Andreas Harms zugesagt hat.

Nach der Einführungsveranstaltung und am gesamten darauf folgenden Tag wird in kleinen, nach Kenntnisständen aufgeteilten Arbeitsgruppen, ein Reader mit Textauszügen aus Paschukanis' "Allgemeine Rechtslehre und Marxismus" diskutiert. Die Arbeitsgruppen werden von Mitgliedern der AG Rechtskritik geteamt.

Das Podium am Samstagabend soll dann weiterführenden Fragen gewidmet werden und vor allem den Zusammenhang von Recht und Staat thematisieren. Geplant ist eine Auseinandersetzung damit, was Warenform, Rechtsform, und Staatsform ist und wie diese miteinander zusammen hängen. Hierzu referiert Ingo Elbe. Der zweite Teil des Samstagabendpodiums ist dazu gedacht, einen historischen Zugang zu bekommen. Dabei wird es vor allem um folgende Fragen gehen: Wie ist es zur Herausbildung der freien und gleichen Rechtssubjekte, des bürgerlichen Rechts und des modernen Staates gekommen? Dafür hat Heide Gerstenberger zugesagt. Das Podium am Samstagabend wird sich einem breiteren Kreis der Öffentlichkeit zuwenden und daher in den Räumen der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden.

Am Sonntagvormittag diskutieren wir über die Kritik, die bisher an Paschukanis geübt wurde und deren Plausibilität.

Alle Veranstaltungen, ausgenommen das Samstagabendpodium, finden in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin statt.

Infos: TOP-Berlin

 

10.04.2013 16:01 Berlin
Workshoptag zu Commons und Vergesellschaftung

Gemeinsam Gemeingüter schaffen!

20.04.2013 12:00 - 18:00
Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin
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"Commons“ – ein Begriff, der uns schwerfällt, ins Deutsche zu übersetzen. Er bedeutet so viel wie Gemeingut, verweist aber auch auf Gemeinschaftlichkeit und kollektive Organisierung. Perspektivisch geht es um die Überwindung kapitalistischer Eigentums- und Produktionsverhältnisse und damit um ein neues Verständnis des Sozialen. Einige Aspekte dieser Perspektive diskutieren und praktizieren wir im Rahmen der Interventionistischen Linken schon seit Jahren unter dem Begriff „Vergesellschaftung“ – womit wir meinen, die Güter in die Gesellschaft zurück zu holen, wieder anzueignen, und diese basisdemokratisch zu verwalten.
 
In diesem Workshop wollen wir uns vor dem Hintergrund von konkreten Projekten und laufenden Diskussionen in Spanien, Griechenland, Italien, Kurdistan und Deutschland über die Verständnisse, Praktiken und Perspektiven von Commons austauschen. Dazu haben wir die Fundacion de los Comunes, ein Netzwerk autonomer Wissens- und Kulturproduktion in Spanien, eingeladen.Aus Italien kommen Aktive vom Nuovo Cinema Palazzo, einem besetzten Theater in Rom. Darüber hinaus wird uns Alpha Kappa aus Thessaloniki voneiner alternativen Schule und sozialem Zentrum erzählen. Aus Kurdistan werden wir über Projekte der kurdischen Bewegung um demokratischen Förderalismus. Nicht zuletzt wird uns berichtet von der FelS-Klima-AG, die beim Berliner Energietisch aktiv ist.

10.04.2013 09:18 BerlinComuna in Venezuela
Speakerstour mit Aktivistin aus der venezolanischen Räte Bewegung

Comuna

26.04.2013 19:30 - 22:00
Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1
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Die Veranstaltung zu Venezuela „Comuna“ mit Athena Jimenez  am 26.4 fällt leider aus!


Aufgrund der sehr angespannten Lage in Venezuela konnte unsere
Genossin Atenea Jiménez leider nicht kommen. Die rechte venezolanische
Opposition hat das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 14.4. nicht
anerkannt und nach der Wahl begonnen die Situation eskalieren zu
lassen. Ihre Anhänger griffen nicht nur Fernsehstationen, Parteibüros
der sozialistischen Partei und Regierungsgebäude an, sondern setzten
auch Krankenhäusern in Brand und ermordeten mindestens 8 Genoss_innen.
In den revolutionären Bewegungen machte sich die Angst vor einem
erneuten Putsch wie im Jahre 2002 breit. In dieser Situation war es
unser Genossin nicht möglich das Land zu verlassen, da sie ihrer
Verantwortung gegenüber ihrer Organisation und ihrer Familie
nachkommen musste. Wir werden sobald es möglich ist einen erneuten
Versuch unternehmen sie ein zu laden. Für alle die an der aktuellen
Lage in Venezuela interessiert sind sei auf die Veranstaltung "Nach
den Wahlen in Venezuela"
amerika21.de/termin/2013/04/82415/nach-den-wahlen-venezuela)
hingewiesen."

Venezuelas bolivarianische Revolution ist mittlerweile in aller Munde – ob als Folie der Angst vor lange totgesagten Geistern, oder als Hoffnungsträger eines linken Aufbruchs in Lateinamerika.

Wir wollen mit der venezolanischen Comuna-Aktivistin Atenea Jimenez diskutieren, welche Erfahrungen wir aus dem politischen Prozess in Venezuela ziehen können:
Wie ist die Comuna-Bewegung in Venezuela entstanden und was sind deren Ziele und Strategien? Wie bewerten sie den politischen Transformationsprozess der sich momentan in Venezuela abspielt und welche Rolle sehen sie für sich selbst darin? Und natürlich wollen wir die Gelegenheit nutzen, um zu diskutieren, welche Bedeutung dem Tod von Hugo Chávez für die Zukunft Venezuelas beizumessen ist. Welche Zukunft hat die bolivarianische Revolution ohne ihn und wie sind die Ergebnisse der Neuwahlen vom 14. April 2013 zu bewerten? Eine Veranstaltungsreihe der Interventionistischen Linken. Die Veranstalung findet auch in Hamburg, Lübeck, Düsseldorf und Karlsruhe statt.

02.04.2013 19:16 Berlin
Demo zum Gedenken an Burak B.

Rassismus- wieder das Motiv?

06.04.2013 14:00 - 16:00
Friedhof Columbiadamm

Burak wurde vor einem Jahr, in der Nacht vom 4. auf den 5. April,
gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Er war 22 Jahre alt. Erschossen auf offener Straße, mitten in der Nacht. Fünf Freunde unterhalten sich, lachen, leben, haben Spaß. Der Mörder kommt auf die Gruppe zu, legt an, drückt ab. Burak: Lungendurchschuss, tot. Zwei seiner Freunde, Alex. A. und Jamal A., überleben die Mordnacht lebensgefährlich verletzt.

Wir rufen zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak
auf.

22.03.2013 18:25 Berlin
Eine QueerFeministische SelbstBefragung

Gesundheit, Altern, Familie:

27.03.2013 20:00 - 22:00
K-Fetisch

Gesundheit, Altern, Familie: Eine QueerFeministische SelbstBefragung Die IL Berlin QueerFeminismus AG stellt ihr derzeitiges Projekt zum Themenkomplex „Absicherung“ vor. Anhand einer Selbstbefragung wollen wir Widersprüchen und alltägliche Begrenzungen unserer Handlungsspielräume, die wir im Bereich Familie, Gesundheit und Altern erfahren, aufspüren und sichtbar machen. Doch nicht nur das, wir suchen darüber aktiv nach Anknüpfungspunkten für ein Weiterdenken und Handeln, die wir zunächst konkretisieren und dann durch eine politische Praxis radikalisieren können. Dabei kreisen unsere Fragen zum Beispiel darum, wie mögliche Strategien aussehen, wenn wir mal nicht in der Lage sind unsere alltägliche Repro-/Arbeit zu erledigen? Und welche Rolle dabei kollektive Formen des Zusammenlebens und die Wahl-/Familie für soziale „Absicherung“ spielen können? Über diese und andere Dimensionen von „Absicherung“ wollen wir gerne mit euch ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf euer Kommen! Eure IL- QueerFeminismus AG

 
21.03.2013 16:09 Berlin
Nazis und Rassisten blockieren-Kommt nach vorne!

1. Mai nazifrei

01.05.2013 10:00 - 16:00
Berlin Schöneweide
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Am 1. Mai 2013 wollen Neonazis in Berlin unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ aufmarschieren und wir wollen das verhindern. Dieser Aufmarsch ist neben einem weiteren in Frankfurt/ Main die zentrale Aktion der NPD zum 1. Mai. Die NPD kündigt eine Großdemo im Ortsteil Schöneweide an, bei der unter anderem der NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel als Redner auftreten soll.

Die Nazis instrumentalisieren den 1. Mai als den „Tag der nationalen Arbeit“, um deutsche Arbeitnehmer_innen gegen die angebliche Arbeitsmarktkonkurrenz vor allem aus dem Euro-Raum auszuspielen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es Nazis am 1. Mai keineswegs um die Rechte von Arbeitnehmer_innen geht: Vor 80 Jahren wurden am 2. Mai die deutschen Gewerkschaften zerschlagen. Gewerkschafter_innen wurden verfolgt und in Konzentrationslager gepfercht. Für progressive Kräfte, für Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen auf der ganzen Welt ist der 1. Mai der Tag, an dem sie für ihre Rechte und gegen ihre Ausbeutung eintreten. Die Nazis nutzen dieses Datum, um in ihrer „Hochburg“ Schöneweide mit dem rechten Laden „Hexogen“ und der Nazikneipe „Zum Henker“ ihre rassistische und antisemitische Ideologie zu verbreiten.

Weitere Infos beim Bündnis 1. Mai nazifrei

Zahlreiche Unterstützer_innen sind bereits dabei.

Am Vorabend organisiert ein antifaschistisches Bündnis ein tolles open air Konzert und vorher eine Demonstration ab 17 Uhr am Bahnhof in Schöneweide. Dabei sind Iries Révoltés, ZSK, Berlin Boom Orchestra und es gibt ein Atari Teenage Riot DJ Set.  

ANLAUFPUNKTE VERÖFFENTLICHT:

1. Ab 09:00 Uhr am S-Bahnhof Neukölln, für alle Menschen die aus westlichen Bezirken kommen.
2. Ebenfalls ab 09:00 Uhr S-Bahnhof Ostkreuz, für alle Menschen die aus östlichen Bezirken einschließlich Kreuzberg kommen.
3. Ab 10:00 Uhr Cajarmarcaplatz am S-Bahnhof Schöneweide, für alle Menschen die aus Treptow-Köpenick kommen.
Genauere Infos können wir dazu noch nicht nennen, haltet euch also am Dienstag und am Tag selbst auf unseren Kanälen wie der Website, Wap-Ticker, Infotelefon etc. auf dem Laufenden.

AKTIONSKARTEN gibt es hier

21.03.2013 11:04 Berlin
à Gauche Berlin läd ein

Vorbereitung Jugendkongress

25.03.2013 19:00 - 22:00
Meuterei, Reichenberger Str. 58
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À Gauche Berlin lädt ein

Die in Berlin neu gegründete linke Jugendgruppe À Gauche lädt zum ersten offenen Treffen für einen Jugendkongress ein. Nach den Sommerferien soll Jugendlichen die Gelegenheit gegeben werden, sich über linke Themen auszutauschen und verschiedene Praxen kennenzulernen. Ein kulturelles Rahmenprogramm wird es natürlich auch geben. Ein ähnlicher Kongress findet bereits seit ein paar Jahren in Hamburg statt. Alle Interessierten sind eingeladen vorbeizukommen.

Hier die Einladungsmail der Gruppe:

Hallo,

wir sind eine neu gegründete, linke Jugendgruppe, die sich im letzten halben Jahr zusammengefunden hat. Unser erstes großes Projekt soll ein selbstorganisierter Jugendkongress in Berlin sein, der sich an den Jugendkongress in Hamburg anlehnt. Stattfinden soll er nach den Sommerferien, vom 23. bis 25. August. Es geht uns nicht darum, für unsere Gruppe zu werben, sondern darum, uns politikinteressierten Jugendlichen einen Überblick über die linke Szene in Berlin zu verschaffen und verschiedenen Gruppen die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen. Der Schwerpunkt des JuKo’s sollen linkspolitische Workshops sein, es soll aber auch kulturelles Programm und eine Party geben. Viel mehr steht noch nicht fest – an dieser Stelle kommt ihr ins Spiel! Wir brauchen für die weitere Organisation und Planung Ideen, Erfahrungen und weitere Gruppen, mit denen wir uns vernetzen können. Deshalb laden wir euch ganz herzlich dazu ein, am 25.03. um 19 Uhr zu unserem ersten offenen Bündnistreffen in die Meuterei (Reichenbergerstraße 58) zu kommen.

Wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße, À Gauche Berlin

17.03.2013 18:21 Berlin
Extrem rechte Mobilisierung in Polen und Ungarn

Abkehr von Europa und neuer Nationalismus

26.03.2013 19:30
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, Berlin
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Als 2010 der rechtsnationale und völkische Fidesz mit einer Zweidrittelmehrheit die Regierung stellte und zudem die neofaschistische Jobbik („Bewegung für ein besseres Ungarn“) mit 17 Prozent als drittstärkste Kraft ins Parlament einzog, schauten viele Menschen in Europa entsetzt nach Mittelosteuropa. Immer wieder erscheinen Berichte über den autoritären Regierungsstil des Fidesz und die antisemitische und antiziganistische Hetze von Jobbik. Mit einer Doppelstrategie gelingt es der ungarischen Regierung jedoch immer wieder die politischen Eliten in Europa zu besänftigen und gleichzeitig nach Innen einen völkischen Nationalismus zu etablieren, in dessen Fahrwasser auch Jobbik seine Position festigen kann.

14.03.2013 12:12 Berlin
Mit Margarita Mileva, Vorsitzende der Buzludzha-Stiftung aus Sofia

Bulgarien: Von Energieprotesten zum Sturz einer Regierung

16.03.2013 19:30 - 22:00
Max&Moritz, Oranienstr. 162
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Steigende Energiepreise, Energiearmut und eine politische Klasse, die durch ihre Austeritätspolitik immer größere Teile der bulgarischen Bevölkerung in die Armut getrieben hat, waren der Auslöser für die größten Demonstrationen gegen Energiekonzerne und Regierung, die Bulgarien seit 1989 gesehen hat. Hundertausende gingen auf die Straße um gegen die steigenden Strom- und Heizkosten zu demonstrieren und forderten eine vollständige Verstaatlichung der teilweise privatisierten Energiemonopole. Die Demonstrationen sind die größten Demonstrationen die es zur Energiearmut in der EU bisher gegeben hat. Die Polizei ging gegen die Demonstranten zum Teil mit brutaler Gewalt vor. Dies führte zu einer innenpolitischen Stimmung in Bulgarien, die aus den Forderungen gegen Energiearmut immer mehr einen Protest gegen die korrupte politische Klasse in Bulgarien formten.
Solidaritätsbotschaft der Interventionistischen Linken 


Die Veranstaltung wird gemeinsam von FelS - Für eine linke Strömung (iL), NaturFreunden Berlin und gegenstrom berlin, in Kooperation mit der Blockupy Plattform Berlin und der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchgeführt.

13.03.2013 16:38 Berlin
Schluss mit Residenzpflicht, Lager & Abschiebungen

Refugees´ Revolution Demo

23.03.2013 14:00 - 18:00
Oranienplatz
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Die Flüchtlingsproteste seit dem März 2012 haben sich in ganz Deutschland verbreitet und durch ihre Ausdauer und Entschlossenheit ein Zeichen gegen Rassismus, Residenzpflicht, Lagerunterbringung und Abschiebungen gesetzt. Wir solidarisieren uns mit den Protesten und rufen dazu auf die Demonstration am 23.3. zu unterstützen.

Refugeesrevolution

Asylstrike

04.03.2013 11:57 Berlin
Jeder Tag ein 8. März

QueerFeministische Soirée zum Internationalen Frauenkampftag

08.03.2013 20:00 - 23:00
Projektraum h48, Hermannstr. 48, Berlin-Neukölln
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Jedes Jahr am 8. März wird auf die globalen Kämpfe von Frauen* gegen Gewalt und Ausbeutung, gegen Krieg und Unterdrückung aufmerksam gemacht. Vor 102 Jahren rief die Sozialistin Clara Zetkin den Frauenkampftag als internationalen Aktionstag aus. Der Tag – wie auch die Aktionstage gegen die Gewalt an Frauen* am 25. November und am 14. Februar – steht heute für die Notwendigkeit der Sichtbarmachung der Kämpfe, die zur Befreiung von Frauen* weltweit führen. Der Tag steht für eine Geschichte von Kämpfen, an die wir anknüpfen wollen! Am Abend laden wir euch dann ein, mit uns auf den alltäglichen Widerstand, den wir gegen die sexistischen, rassistischen und normativierenden Zustände dieser Gesellschaft jeden Tag leisten, anstoßen! Lasst uns die unbezahlte Reproduktions- und Sorgearbeit liegen lassen, dem alltäglichen Hetero-Sexismus ein müdes Lächeln zu schenken und unsere selbst gewählten Familienformen zusammen würdigen! Für uns ist jeder Tag ein 8. März!

Kommt also am 8. März alle in den Projektraum.h48 (Hermannstraße 48, 2.HH). Wir sind ab 20 Uhr da! Es gibt Sekt, Musik und mehr. All gender are welcome.

Eure Queer_Feminismus-AG der Interventionistischen Linken Berlin
01.03.2013 13:56 Berlin
Faschistische Mobilisierung und staatliche Hetze in Griechenland

Rassismus und Gewalt

14.03.2013 19:30 - 22:00
SO 36, Oranienstr. 190
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Tagtäglich zerbricht die griechische Gesellschaft an den Maßnahmen, die die Herrschenden als „Krisenlösungen“ durchzusetzen versuchen. Die Regierung reagiert auf die Zuspitzung der ökonomischen Situation mit „präventiver Aufstandsbekämpfung“ und lädt den Krisendiskurs zunehmend rassistisch auf.
Zusammen mit Athanasios Marvakis wollen wir der Frage nachgehen, wie diese Entwicklung zu erklären ist. Wie gestaltet sich die Lage der MigrantInnen vor dieser Gewaltkulisse? Wie sehen Selbstorganisationen aus, welche gemeinsamen Projekte mit der griechischen Linken gibt es?

Athanasios Marvakis lehrt Psychologie an der Aristoteles Universität Thessaloniki und ist in der antirassistischen Bewegung aktiv
Weitere Veranstaltungen:
Hannover: Fr. 15.3. 20 Uhr,
UJZ Korn// IL Hannover
Leipzig: Sa. 16.3. 19 Uhr, Bäckerei, Josephstr. 12// Prisma
 
01.03.2013 13:46 Berlin
Gemeinsame Erklärung linker Gruppen aus Berlin

Richtlinien zum Outing von Spitzeln in linken Zusammenhängen

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Um reale Spitzel outen zu können, andererseits Verleumdungen und irrtümliche Beschuldigungen (von wem und aus welcher Motivation heraus auch immer), zu verhindern, ist es wichtig, gewisse Regeln einzuhalten. Darum veröffentlichen wir an dieser Stelle Richtlinien zum Outing von Spitzeln.

Den unterzeichnenden Gruppen, geht es darum, Spitzeln und Gerüchten keinen Raum zu geben und über politische Unterschiede hinweg ein Netzwerk des Vertrauens zu schaffen. Deswegen veröffentlichen wir gemeinsam die folgenden Richtlinien.
 
25.02.2013 21:37 Berlin
Kritik des Alltagslebens und das Recht auf Stadt

Annäherung an Henri Lefebre.

09.03.2013 11:00 - 18:00
Weichselstr. 13/14

Recht auf Stadt? ist spätestens seit der erfolgreichen Besetzung des Gängeviertels in Hamburg auch in Deutschland ein populärer Slogan für städtische soziale Bewegungen geworden. Entlehnt ist er der radikalen Utopie des französischen Marxisten Henri Lefebvre, der mit ihm die Aneignung des eigenen (städtischen) Alltagslebens verstand. Gleichzeitig blieb aber Lefebvres philosophische Konzeption, die hinter diesem Slogan steht, erstaunlich unbekannt. In dem Seminar wollen wir die Grundgedanken von Lefebvres Gesellschaftstheorie vorstellen, seine Stadttheorie genauer beleuchten und diskutieren, inwieweit sie für heutige städtische Bewegungen nutzbar zu machen ist. Eingeladen haben wir den Erziehungswissenschaftler Heinz Sünker aus Wuppertal und den Geografen Christian Schmidt aus Zürich, die sich beide intensiv mit der Philosophie von Lefebvre beschäftigt haben.
Teamer_innen: Anna Bandt (Junge Panke und AK Kritische Psychologie) und Ingo Bader (Avanti und INURA)

Gäste: Christian Schmid (Professor für Stadtsoziologie aus Zürich) und Heinz Sünker (Professor für Sozialpolitik aus Wuppertal)

Das Seminar ist ein Kooperationsprojekt zwischen Junge Panke und Avanti - Projekt undogmatische Linke.
Kosten: 15€ (inklusive Mittagessen)

31.01.2013 13:12 BerlinKeine Profite mit der Miete

Zwangsräumung blockieren!

14.01.2013 07:00 - 12:00
Lausitzer Str. 8
Blockade Zwangsräumung

Der neue Räumungstermin für die Lausitzer Str. 8 steht fest! Am Donnerstag, den 14. Februar 2013 um 7 Uhr wollen wir mit euch gemeinsam auch den dritten Räumungsversuch durch eine Blockade verhindern.

27.01.2013 18:10 BerlinKeine Profite mit der Miete
Demo-Blockadetraining-Zwangsräumung verhindern

Demo Zwangsräumungen stoppen

09.02.2013 14:00 - 14.02.2013 07:00
Kotti
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Am Samstag den 09.02. wollen wir gemeinsam unsere Wut über hohe Mieten, Verdrängung und Zwangsräumung auf die Straße tragen. Mit einer Demo durch den Reichenberger Kiez wollen wir Nachbarinnen und Nachbarn informieren und zur Blockade des dritten Zwangsräumungsversuches in der Lausitzer Straße mobilisieren.

Verdrängung hat viele Gesichter: Modernisierung, hohe Mieten, Mieterhöhung nach Mietspiegel, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Umwandlung in Eigentumswohnungen. Zwangsräumung ist nur die gewalttätigste Art der Verdrängung.

Das alles ist aber kein Naturgesetz, sondern wird von Menschen gemacht. Und kann deshalb auch von Menschen mit kollektivem und solidarischem Handeln geändert werden. Die verhinderten Zwangsräumungen am Kotti und in der Lübbener Straße haben gezeigt, dass wir erfolgreich Widerstand leisten können. Eine Stadt für alle Menschen kann gegen die Interessen der Profiteure erkämpft werden. Deshalb alle zusammen raus auf die Straße!

- Zur Demo am Sa., 09.02., 14 Uhr, Kottbusser Tor
- Zur Blockade der Zwangsräumung am Do., 14.02., 7 Uhr, Lausitzer Str. 8

21.01.2013 18:34 BerlinKommt nach vorne
Infoveranstaltung und Soligala für Tim

Wir sind alle Dresden nazifrei

11.02.2013 19:00 - 23:59
Festsaal Kreuzberg
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Einen Monat vor den antifaschistischen Blockade-Aktionen zum 13. Februar in Dresden versucht die sächsische Justiz Aktivist_innen einzuschüchtern und den Widerstand gegen Naziaufmärsche zu kriminalisieren. Richter Hlavka verurteilte den Antifaschisten Tim wegen vermeintlicher „Rädelsführerschaft bei besonders schwerem Landfriedensbruch“ ohne konkrete Beweise zu 22 Monaten Haft- ohne Bewährung. In dem politisch motivierte Urteil wird dem Aktivisten lediglich vorgeworfen Megafondurchsagen gemacht zu haben.

Am 11.02 werden wir mit einer Infoveranstaltung um 19 Uhr über das Urteil informieren und zum aktuellen Stand der Mobilisierung in Dresden berichten. Es wird auch Buskarten nach Dresden am 13.Februar geben, um an dem Mahngang Täterspuren und den Anti-Nazi-Blockaden teilzunehmen. Die Karten sind auch im Red Stuff, Waldemarstr 110 erhältlich.
Ab 20 Uhr wird es eine Soligala für Tim geben. Euch erwarten Tombola, Musik, Filme und die Möglichkeit Solidarität zu zeigen.

Als erste Acts haben easy skankin Sound (Berlin Boom Orchestra) und Holger Burner -der auch einen Song dazu produziert hat- zugesagt. Für die Tombola gibt es bereits tolle Präsente von dem Fusion-Festival, dem SO36, Tocotronic, Grand Hotel van Cleef, Bernadette la Hengst, Rosa Luxemburg Stiftung, ak-analyse&kritik, Iries Revoltes, Kein Bock auf Nazis u.v.m.

Spenden für Prozesskosten und ein neues Verfahren.

Netzwerk Selbsthilfe e.V.
Kto. 7403887018
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank
Stichwort: „FREISTAAT“

Weitere Infos:
http://www.facebook.com/events/228865187249827/
www.dresden-nazifrei.com
www.sachsendrehtfreistaat.blogsport.de
www.avanti-projekt.de

Solierklärung der Interventionistischen Linken
http://www.dazwischengehen.org/story/2013/01/sachsen-dreht-freistaat

 

 

14.01.2013 15:11 Berlin
Veranstaltungsreihe der RLS zur Krise

Euro-Vision in der Krise

22.01.2013 19:00 - 12.02.2013 21:00
Franz Mehring Platz 1

Braucht Deutschland den Euro? Soll Griechenland aus der Eurozone austreten? Ist der Rettungsschirm groß genug? Muss mehr oder weniger gespart werden? Ist die Euro-Krise vorüber? Permanent konfrontieren Politiker, Ökonomen und die Medien die Bevölkerung mit solchen großen Fragen – und fordern Anteilnahme vom Publikum. Doch je weiter die Krise voranschreitet, desto unübersichtlicher wird das Feld. Da hilft nur eines: zurück an den Ursprung! Um die aktuellen Probleme Europas einzuordnen, befasst sich die Seminarreihe mit dem Grundkonzept der Euro-Konstruktion. Zunächst soll der Zweck des Euro-Projekts erklärt werden, dann sein Widerspruch und als Drittes die Art und Weise, wie die Politik mit dem Widerspruch umgeht, ohne ihn zu lösen. Als Schlusspunkt sollen linke Antworten auf die Krise diskutiert werden.

 

Seminarreihe mit Stephan Kaufmann und Ingo Stützle; Moderation: Antonella Muzzupappa. Mehr Informationen

14.01.2013 15:04 Berlin
Karl-Heinz Roth zu Analysen und emanzipatorischen Perspektiven

Griechenland und die Eurokrise

20.01.2013 18:00 - 22:00
Versammlungsraum im Mehringhof

Nach fünf schweren Krisenjahren befinden sich die griechische Wirtschaft und Gesellschaft am Rand des Zusammenbruchs: Die Erwerbslosenquote ist auf 30 Prozent gestiegen – bei den Jugendlichen sogar auf 60 Prozent, die Einkommen der Arbeiter_innenhaushalte haben sich halbiert, über ein Drittel der Gesellschaft lebt in absoluter Armut, Hunger und Obdachlosigkeit breiten sich aus. Ähnliche Entwicklungen sind auch in anderen Peripherieländern der Euro-Zone zu beobachten. In dem Vortrag soll zum einen aufgezeigt werden, wie die Sparprogramme der „Troika“ aus EZB, EU-Kommission und IWF die Krise verschärfen, welche Klasseninteressen dahinter stehen, und welche Strategie der Entrechtung, Entwertung und Ausbeutung in diesem Klassenkrieg von oben verfolgt wird. Zum anderen soll die Perspektive umgekehrt und nach alternativen Handlungsmöglichkeiten von unten gefragt werden. Kann eine radikale wirtschaftspolitische Kehrtwende mit der Utopie der sozialen Befreiung verknüpft werden? Lassen sich Schnittstellen aufweisen, die ein planvolles
emanzipatorisches Handeln ermöglichen?

Eine Veranstaltung der jour fixe Initiative

22.11.2012 18:22 Berlin
Veranstaltungsreihe Der NSU-Skandal. Nazis morden der Staat mischt mit

Rassismus tötet- niemand ist vergessen!

04.12.2012 19:00 - 22:00
Cafe Hofperle, Neukölln

Veranstaltung am 04. Dezember 2012 in Berlin: Wie durch das Zusammenspiel von (Nicht-) Ermittlungen und gesellschaftlichem Rassismus eine Mordserie erst möglich wurde.

Rassismus spielt bei den (Nicht-)Ermittlungen gegen den NSU eine große Rolle. Vielleicht die entscheidende. Berichte von Betroffenen bezeugen, dass die Fragen der Ermittler sich immer auf die Grundannahme stützten, die Opfer seien selbst schuld ...

 

 

Unglaubliche Aktivitäten wurden entwickelt um das nahe Liegende nicht zu sehen. Nämlich dass in einer rassistischen Gesellschaft rassistische Morde stattgefunden haben und stattfinden. Der Austausch über unsere Möglichkeiten dem entgegen zu treten ist neben der Analyse der rassistischen Ermittlungen Ziel der Veranstaltung.

Kutlu Yurtseven wohnt in der Kölner Keupstraße in der eine Nagelbombe des NSU explodierte und ist Musiker der Microphone Mafia

Heike Kleffner ist Journalistin und Referentin für die Linksfraktion für den NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag

Miraz Bezar besucht den Untersuchungsausschuss und hat sich mit der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink beschäftigt. Er ist Theater- und Filmemacher

22.11.2012 18:15 Berlin
Filmvorführung zu NS-Verbrechen in Italien

Die Geige aus Cervarolo

04.12.2012 20:00 - 22:00
K-Fetisch

Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs, kurz bevor er selbst an die Front ge­schickt wird, legt Vir­gi­lio Ro­va­li, ein trotz sei­nes jun­gen Al­ters im Ap­pen­nin-Ge­bir­ge bei Reg­gio Emi­lia be­reits be­kann­ter Gei­ger, sei­ner Mut­ter seine wert­vol­le Geige ans Herz. Er konn­te nicht ahnen, was we­ni­ge Jahre spä­ter das Schick­sal sei­ner Fa­mi­lie sein würde. Vir­gi­lio ist immer noch nicht nach Hause zu­rück­ge­kehrt, als am 20. März 1944 seine und viele an­de­re Fa­mi­li­en aus dem klei­nen Dorf Cer­va­ro­lo Opfer eines Mas­sa­kers wer­den, be­gan­gen von deut­scher Wehr­macht mit Un­ter­stüt­zung ita­lie­ni­scher Fa­schis­ten.

Der Film do­ku­men­tiert die Kriegs­ver­bre­cher-Pro­zes­se von Ve­ro­na aus Per­spek­ti­ve der Über­le­ben­den und An­ge­hö­ri­gen der Opfer. Ihnen, die seit über 68 Jah­ren für Ge­rech­tig­keit kämp­fen, gibt der Film eine Stim­me. Wir wol­len die­ser Stim­me auch dort ein Gehör geben, wo die ver­ur­teil­ten NS-Mör­der bis heute einen ru­hi­gen Le­bens­abend ge­nie­ßen kön­nen, ohne sich für ihre Taten ver­ant­wor­ten zu müs­sen. Hin­ter­grün­de .

Update: Da die erste Aufführung ausverkauft war, zeigen wir den Film am 4. Dezember um 20 Uhr erneut. Die Veranstaltung findet im K-Fetisch, Wildenbruch/Weserstr. statt

Infos

12.11.2012 21:15 Berlin Bundesweit
Interventionistische Linke und …ums Ganze! - Bündnis zum Generalstreik in Südeuropa, 14. und 16. November 2012

Ein guter Abschluss für 2012, ein Grund zur Freude in düsterer Zeit.

Rise Up

Am 14. November treten Spanien, Portugal, Zypern und Malta in den Massenstreik, Griechenland und Italien folgen. Die länderübergreifende Aktion in Südeuropa versucht, eine Schwäche der bisherigen Kämpfe zu überwinden: ihre Trennung voneinander. Wir freuen uns, dass die Bewegungen, die Vielzahl der Einzelnen, die Deklassierten und Empörten im Süden Europas jetzt einen Schritt weiter gehen wollen. Auch wenn wir dazu noch nicht viel einbringen: Wir erklären unsere Solidarität mit dem ersten länderübergreifenden Generalstreik Europas!... (Erklärung im Layout als PDF), en espanol, english,

…ums Ganze! - kommunistisches Bündnis und Interventionistische Linke
In Berlin ist ein Solivideo zu #14N entstanden.

 

SOLIDARITÄTSAKTIONEN

Berlin: 14.11., 15 Uhr, Brandenburger Tor - mehr Infos

Hamburg: 14.11., 17 Uhr, Gänsemarkt - mehr Infos (DGB)

Bremen: 14.11., 17 Uhr, Marktplatz - mehr Infos (Labournet)

Lübeck: 14.11., 18 Uhr, Holstentorplatz

11.11.2012 23:38 Berlin Bundesweit HamburgKeine Profite mit der Miete
Demonstrationen in Hamburg, Berlin, Freiburg

Tausende auf der Straße gegen steigende Mieten

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Tausende Menschen gingen am Sonnabend, den 10. November in Hamburg, Berlin und Freiburg auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Verdrängung zu demonstrieren. Von der Einführung einer Mietobergrenze bis zum Ruf nach Vergesellschaftung von Wohnraum reichten dabei die Forderungen.

 

Flyer von Avanti Hamburg "Keine Rendite mit der Miete!" (PDF)

Text von Avanti Hamburg zur Vergesellschaftung von Wohnraum

Presseberichte: Tagesschau / ZDF Heute / Mopo / NDR / Welt / Welt 2 / Welt 3 / Welt 4 / Süddeutsche / Hamburger Abendblatt / Hamburger Abendblatt 2 / Focus / Deutschlandradio / RTL / Indymedia / Indymedia 2 / Taz / Taz 2 / Taz Berlin / Taz Hamburg / Badische Zeitung/ Gentrificationblog / Financial Times Deutschland / Berliner Morgenpost / Frankfurter Neue Presse / SWR / RBB / Immobilo / Heilbronner Stimme / Handelsblatt / Junge Welt / Zeit / Frontal 21 / Hart aber fair / Hamburg1

Lokale Bündnisse: Mietenwahnsinn stoppen (Hamburg) / Demo-Bündnis Stadt der Zukunft (Berlin) / Recht auf Stadt Freiburg

Pressemitteilung der drei Bündnisse

Fotos (Berlin): Flickr 1 / 2 / Hamburg / Videos (Hamburg): Utopie-TV

09.11.2012 20:22 Berlin
Auf zum Europäischen Aktionstag

Gemeinsam gegen die Krise kämpfen!

14.11.2012 15:00
Brandenburger Tor, Berlin
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In den letzten Monaten hat der Druck der Troika und der nationalen Regierungen auf die arbeitende und arbeitslose Bevölkerung, die Rentner_innen und die Jugendlichen in den südeuropäischen Ländern nicht nachgelassen. Im Gegenteil: In Portugal, Spanien, Griechenland und anderen Ländern sollen noch weitere Sparpakete durchgedrückt werden. Gleichzeitig gibt es in all diesen Ländern weiterhin Widerstand. So gibt es in Portugal die größten Mobilisierungen seit dem Ende der Diktatur 1974, welche sogar eine Rücknahme von Teilen des Spardiktats erkämpfen konnten.

08.11.2012 12:02 BerlinKeine Profite mit der Miete
Lärmdemo XL

Die Stadt von Morgen beginnt heute

10.11.2012 16:00 - 20:00
Kottbusser Tor

Die Stadt von Morgen beginnt heute

 

Seit Jahren explodieren die Mieten in Berlin mit dramatischen Folgen für viele. Jetzt wurde selbst in einer Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) hervorgehoben, dass die Situation mehr als dramatisch ist: Ein berlinweiter Mietenanstieg bei Neuvermietung von 7,4% wird vermeldet. Bezahlbarer Wohnraum: Fehlanzeige. Seit der Wiedervereinigung wird ein konsequenter Ausverkauf unserer Stadt Berlin betrieben. Unter der Regierung von Rot-Rot wurden Sparen und Haushaltsdisziplin zu den zentralen politischen Handlungsprinzipien. Auf nachhaltige Stadtentwicklung wurde zugunsten eines „Arm aber sexy“-Stadtmarketing verzichtet. Heute ist diese verfehlte Politik allerorts in Form von steigenden Mieten und Verdrängung sichtbar.

Aber die steigenden Mieten und eine verfehlte Stadtpolitik werden nicht mehr einfach nur hingenommen: So haben in den letzten Monaten besonders die Mieter*innen vom Kottbusser Tor gezeigt, dass es gelingen kann, sich effektiv zu organisieren, Nachbarinnen und Nachbarn einzubeziehen und den gemeinsamen Kampf gegen Verdrängung zum Stadtgespräch zu machen.

Nachdem kleine Erfolge errungen wurden, steht nun am 13. November eine von Kotti & Co und dem berliner bündnis sozialmieter.de veranstaltete Konferenz über die Zukunft des Sozialen Wohnungsbaus an.

Es geht ans Eingemachte: Die Mieten müssen jetzt sinken, damit die Mieter*innen am Kottbusser Tor aber auch in den anderen Brennpunkten wie z.B. dem Fanny-Hensel-Kiez, in der Palisadenstraße, in der Akazienstraße und an den zahlreichen anderen Orten in allen Bezirken dort wohnen bleiben können, wo sie zum Teil seit über 30 Jahren leben.

Um unsere Solidarität mit den Betroffenen und Akteuren auf der Konferenz zu verdeutlichen fordern wir am 10. November zusammen mit Mieterinnen und Mietern aus der ganzen Stadt unser Recht auf Stadt ein. Eine Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt wohnen können, ohne soziale Spaltung und ohne Rassismus.

Nur Druck auf allen gesellschaftlichen Ebenen kann die Politik dazu zwingen, die Verdrängung aus den Stadtteilen zu stoppen. Es ist zwar ein Anfang, wenn endlich die vorhandenen Spielräume genutzt werden: Wiedereinführung der Zweckentfremdungsverordnung, Brückenlösung bzw. Mietobergrenze und Verbot von Fantasiekosten im Sozialen Wohnungsbau, härtere Regelungen im Milieuschutz, Erklärung des Wohnungsnotstands sind nur einige Stichpunkte.

Aber wir wollen weder Almosen noch kosmetische Korrekturen. Wir kämpfen für eine Stadtpolitik, in der die Interessen der Wohnenden bestimmen und nicht Verwertungszwang und Profitstreben. Wir wollen unsere Stadt aktiv mitgestalten. Eine Neugestaltung des Sozialen Wohnungsbaus, so wie sie auf der Konferenz drei Tage nach der Demonstration erörtert wird, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Die Stadt von Morgen beginnt heute.

Kommt zur Demonstration am 10. November 2012 / 16 Uhr / Kottbusser Tor

Keine Rendite mit der Miete, kein Profit mit unserer Stadt!
Mietenstopp sofort!

16.10.2012 09:51 Berlin
In Gedenken an die vom NSU Ermordeten

Das Problem heisst Rassismus- Schluss mit der Vertuschung

04.11.2012 14:00 - 19:00
Oranienplatz (Refugee-Camp)
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Aufruf für den bundesweiten Aktionstag am 04.11.2012 – ein Jahr nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie

 

In Gedenken an die Opfer des NSU – Das Problem heißt Rassismus! Schluss mit der Vertuschung!

13 Jahre lang konnte eine Neonazigruppe ungehindert im Untergrund agieren, 10 Menschen ermorden und Unzählige durch Bombenanschläge verletzen. Ihr Motiv: Rassismus!

Vor ungefähr einem Jahr, am 4. November 2011, ist diese Mordserie durch den Tod von zwei Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Verbindung zwischen einer rassistischen Motivation und diesen Morden kann nicht mehr geleugnet werden.

Für das Bündnis gegen Rassismus steht außer Zweifel, dass es eine staatliche Mitverantwortung an den NSU-Morden und an der politischen Stimmung gibt, die nicht “nur” diese Morde und Anschläge ermöglicht haben.

Rassismus in Deutschland ist kein Randphänomen, das sich an einen rechten, “extremistischen” Rand der Gesellschaft verschieben lässt. Er ist in der Mitte der Gesellschaft vorhanden und hatStruktur sowie Methode. Dass sich auch nach dieser Mordserie nichts im Bewusstsein vieler Menschen verändert hat, verdeutlichen folgende Beispiele: 20 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen kämpfen Asylsuchende immer noch für elementare Menschenrechte in Deutschland, werden Roma stigmatisiert sowie in eine unsichere Zukunft abgeschoben und der Neuköllner Bürgermeister sowie Freund Sarrazins, Heinz Buschkowsky, diffamiert und kriminalisiert in seinem Stadtteil lebende Menschen.

Wir stellen uns aktiv gegen Rassismus in dieser Gesellschaft. Nur wenn wir innerhalb der Gesellschaft Rassismus bekämpfen, können solche Morde und Vertuschungen verhindert werden. Wir wollen in einer anderen Gesellschaft leben! Wir haben genug Rassismus in den Institutionen, in der Politik und im Alltag erfahren. Es reicht!

  • Konsequente Bekämpfung des Rassismus in all seinen Facetten in Politik, Alltag und Institutionen!
  • Abschaffung des Verfassungsschutzes!
  • Abschaffung aller ausgrenzenden Gesetze!
  • Schluss mit der diffamierenden und kriminalisierenden „Integrationsdebatte“!
  • Für eine rassismusfreie, gerechte, emanzipierte und solidarische Gesellschaft!

türkçe Presseberichte: jw, neues deutschland, taz,Tagesspiegel, Berliner Zeitung, tagesschau, NDR, heute, RBB, Stern, tagesschau II, taz II, SPON Junge Welt II

Demonstration und Abschlusskundgebung in Berlin: Sonntag, den 4.11.2012

Treffpunkte:

14h Auftaktkundgebung am Refugee Protest Camp am Oranienplatz 15:30h Zwischentreffpunkt am Schlesischen Tor

17h Abschlusskundgebung vor dem BKA, Am Treptower Park 5-8

06.10.2012 12:29 Berlin
global noise for refugees´ demands!

Global Noise Day - #13O

13.10.2012 13:00
Hermannplatz Neukölln
13O

Für den 13.Oktober (#13O) planen AktivistInnen aus ganz Europa und vielen außereuropäischen Ländern einen Aktionstag innerhalb der globalnoise-Woche. So auch in Berlin um 13 Uhr auf dem Hermannplatz. Anschließend machen wir uns gemeinsam auf den Weg zur Refugee March Demonstration, die um 15 Uhr auf dem Oranienplatz startet und machen noch einen kleinen Schwenk über die Lärmdemo von Kotti&Co. Also kommt auch, globalNOISE for refugees´ demands!

04.10.2012 10:16 Berlin
Bundesweite Filmreihe zu NS-Verbrechen in Italien

Die Geige aus Cervarolo

21.11.2012 19:00 - 22:00
Movimento Kino, Kottbusser Damm 22
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Vom 28.10. bis zum 21.11. findet eine bundesweite Filmtour des Filmes „Die Geige aus Cer­va­ro­lo“ (Nico Gui­det­ti/Matt­hi­as Durch­feld, Ita­li­en 2012) statt. Gemeinsam mit der AG Reggio Emilia und der Rosa Luxemburg Stiftung zeigen wir den Film in Berlin.

Zum Film:

Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs, kurz bevor er selbst an die Front ge­schickt wird, legt Vir­gi­lio Ro­va­li, ein trotz sei­nes jun­gen Al­ters im Ap­pen­nin-Ge­bir­ge bei Reg­gio Emi­lia be­reits be­kann­ter Gei­ger, sei­ner Mut­ter seine wert­vol­le Geige ans Herz. Er konn­te nicht ahnen, was we­ni­ge Jahre spä­ter das Schick­sal sei­ner Fa­mi­lie sein würde. Vir­gi­lio ist immer noch nicht nach Hause zu­rück­ge­kehrt, als am 20. März 1944 seine und viele an­de­re Fa­mi­li­en aus dem klei­nen Dorf Cer­va­ro­lo Opfer eines Mas­sa­kers wer­den, be­gan­gen von deut­scher Wehr­macht mit Un­ter­stüt­zung ita­lie­ni­scher Fa­schis­ten.

Der Film do­ku­men­tiert die Kriegs­ver­bre­cher-Pro­zes­se von Ve­ro­na aus Per­spek­ti­ve der Über­le­ben­den und An­ge­hö­ri­gen der Opfer. Ihnen, die seit über 68 Jah­ren für Ge­rech­tig­keit kämp­fen, gibt der Film eine Stim­me. Wir wol­len die­ser Stim­me auch dort ein Gehör geben, wo die ver­ur­teil­ten NS-Mör­der bis heute einen ru­hi­gen Le­bens­abend ge­nie­ßen kön­nen, ohne sich für ihre Taten ver­ant­wor­ten zu müs­sen. Die Fil­me­ma­cher wer­den bei den Vor­füh­run­gen in allen Städ­ten zur wei­te­ren Er­läu­te­rung der Hin­ter­grün­de und zur Dis­kus­si­on an­we­send sein.

Update: Da die erste Aufführung ausverkauft war, zeigen wir den Film am 4. Dezember um 20 Uhr erneut. Die Veranstaltung findet im K-Fetisch, Wildenbruch/Weserstr. statt

19.09.2012 12:38 Berlin
Wir bleiben alle!

Mittendrin statt außen vor

22.09.2012 16:00 - 19:00
Berlin - U-Bhf. Eberswalder Straße
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Gemeinsam gegen Sozialabbau, Verdrängung und den Ausverkauf der Stadt! – Für selbstbestimmte, selbstverwaltete, solidarische und unkommerzielle Räume!

17.09.2012 10:22 Berlin
Krise und rassistische Mobilisierung in Griechenland

Braune Dämmerung?

06.10.2012 19:00
Berlin-Neukölln, k-fetisch, Wildenbruchstr. 86
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Die faschistische Partei „Chrysi Avgi“ (Goldene Morgenröte) ist in Umfragen momentan drittstärkste Partei in Griechenland. Seit den Parlamentswahlen im Juni gelingt es ihnen immer stärker die politische Agenda zu bestimmen. Rassistische Gewalt ist Alltag, Morde und Mordversuche an MigrantInnen häufen sich im ganzen Land.ordversuche an MigrantInnen häufen sich im ganzen Land. Der „goldenen Morgenröte“ gelingt es, sich als radikale „anti-establishment“ Partei zu gerieren und aus der desaströsen Lage in Griechenland Kapital zu schlagen. Offene Gewalt und pseudosoziales Handeln sind die Mittel zur Verankerung der Faschisten.

05.09.2012 18:15 Berlin Rostock
Zwischen Aufbruch und Pogromen

Linke Politik Anfang der 90er in Ostdeutschland

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Die erste Hälfe der 90er Jahre war eine Zeit voller Widersprüche. Auf der einen Seite stellte die rassistische und nationalistische Mobilisierung die antifaschistische Linke vor neue und schwierige politische Herausforderungen. Die explosionsartige Zunahme faschistischer und rassistischer Gewalt, die ihre Höhepunkte unter anderem in den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen fand, bedeutete für viele Menschen eine alltägliche Bedrohung.

Auf der anderen Seite waren die Nach-Wende-Jahre alles andere als eine bleierne Zeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche eröffneten gerade im Osten weite Freiräume, die auch die Linke nutzen konnte und genutzt hat. Überall in der Ex-DDR entstanden Initiativen, wurden alternative Jugendzentren aufgebaut, Häuser besetzt, Bündnisse geschmiedet. Es war zu spüren, dass sich etwas bewegt, das Veränderung möglich ist. Aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung entstanden überall Antifa-Zusammenhänge, die die Nazis an vielen Orten zurückdrängen konnten.

 

Freitag, 26.10.2012 / 19:30 Peter-Weiß-Haus/Rostock

 

05.09.2012 18:03 Berlin
Zwischen Aufbruch und Pogromen

Linke Politik Anfang der 90er in Ostdeutschland

21.09.2012 19:00
Berlin, Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Straße 130, U Kottbusser Tor
antifa_ost_web.jpg

Die erste Hälfe der 90er Jahre war eine Zeit voller Widersprüche. Auf der einen Seite stellte die rassistische und nationalistische Mobilisierung die antifaschistische Linke vor neue und schwierige politische Herausforderungen. Die explosionsartige Zunahme faschistischer und rassistischer Gewalt, die ihre Höhepunkte unter anderem in den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen fand, bedeutete für viele Menschen eine alltägliche Bedrohung. Auf der anderen Seite waren die Nach-Wende-Jahre alles andere als eine bleierne Zeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche eröffneten gerade im Osten weite Freiräume, die auch die Linke nutzen konnte und genutzt hat. Überall in der Ex-DDR entstanden Initiativen, wurden alternative Jugendzentren aufgebaut, Häuser besetzt, Bündnisse geschmiedet. Es war zu spüren, dass sich etwas bewegt, das Veränderung möglich ist. Aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung entstanden überall Antifa-Zusammenhänge, die die Nazis an vielen Orten zurückdrängen konnten.

 

13.08.2012 12:20 Berlin
Gemeinsam gegen Rassismus

Festival gegen Rassismus

17.08.2012 17:00 - 19.08.2012 18:00
Blücherplatz (U-Hallesches Tor)
Festivalprogramm

Vernetzung gegen Rassismus bundesweit organisieren!

Wir unterstützen das Festival gegen Rassismus.

Mobivideo online!

Seit 1990 starben mindestens 180 Menschen in Deutschland durch Angriffe von Nazis und Rassist_innen. 10 Jahre lang konnte der „NSU“ ungehindert rauben und Menschen wegen ihrer vermeintlichen Herkunft ermorden. Dies ist aber lediglich die Spitze des Eisberges – die Spitze der Auswirkungen eines breit in der Gesellschaft verankerten Rassismus, dem tagtäglich Menschen wegen ihrer zugeschriebenen Herkunft, ihrer Religion, ihrer Lebensweise oder dem sozialen Status ausgesetzt sind. Rassismus bestimmt den Alltag dieser Menschen in Deutschland: auf der Straße, in den Medien und vor allem in Institutionen und durch Gesetze.

Vom 17. bis 19. August veranstaltet deshalb ein breit angelegtes antirassistisches Bündnis ein „Festival gegen Rassismus“, das am Blücherplatz in Berlin Kreuzberg stattfinden wird. Ziel ist die Schaffung einer bundesweiten Plattform zur Vernetzung von rassismus-kritischen Gruppen und Initiativen. Diese Plattform könnte die Chance bieten, eine breite Gegenöffentlichkeit zum herrschenden Diskurs in Deutschland herzustellen.

Auf dem Festival werden Workshops, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Theateraufführungen und Ausstellungen stattfinden, in denen Raum für kritisch-reflektierte Auseinandersetzungen zum Engagement gegen Rassismus eröffnet wird. Das vielfältige Musikprogramm wird dem Festivalanliegen eine künstlerische Bereicherung sein.

Es gibt unzählige Impulse, Ereignisse und politische Debatten, die uns dazu bewegt haben, zusammen ein solches Festival auf die Beine zu stellen: jene “weißdominierten” Diskurse der so genannten Mehrheitsgesellschaft über „Integration“ als Dominanzverhältnis, die „Islamdebatte“, Migration und Zuwanderung, Aufenthaltsstatus, Asylrecht und Menschenrechte sowie vieles mehr.

Dass parallel zu unserem Festival nun die Rassist_innen und Sozialchauvinist_innen von “Pro Deutschland”, eine der rechtspopulistischen Kleinstparteien, im selben Zeitraum ein “Wochenende der Superlative” in Berlin ankündigen und dabei genau von diesem breit in der Gesellschaft verankerten Rassismus profitieren wollen, verwundert dann kaum noch.
Für uns gehören das Agieren zu und das Reagieren auf Rassismus zusammen. Für das Agieren steht das “Festival gegen Rassismus”, dass das Thema Rassismus im gesamtgesellschaftlichen Kontext weit über rechtspopulistische und rassistische Kleinst- bzw. Splitterparteien hinaus thematisiert und problematisiert. Wir thematisieren Rassismus im gesamtgesellschaftlichen Kontext, welcher weit über rechtspopulistische, rassistische Strömungen hinaus reicht und in der „Mitte der Gesellschaft“ verankert ist.

14.07.2012 15:51 Berlin
Muralistas in Berlin

Kunstaktion zur Krise auf dem Bebelplatz

18.07.2012 10:00 - 20:00
Bebelplatz, Berlin
Aufstand der Farben 2012 Logo.jpg

Im Rahmen des KünstlerInnenaustauschprojekts „Aufstand der Farben“ hat der Interbrigadas e.V. zwei Muralistas (WandbildmalerInnen) aus Argentinien nach Berlin eingeladen. Mit vielfältigen Gestaltungsaktionen wollen sie auf politische Themen aufmerksam machen, die in Berlin auf der Tagesordnung stehen. Die KünstlerInnen Valeria und Sergio vom Kollektiv „Pirqas al Sur“ aus Buenos Aires verstehen sich als Sprachrohr der Belange von sozialen Bewegungen und politischen Initiativen. Mit ihrer Aktion wollen sie auf nachhaltige Art und Weise die verschiedenen Protestbewegungen, die in der Vergangenheit gegen die Krise protestiert haben, unterstützen.

02.07.2012 13:44 Berlin
Workshoptag zur europäischen Krise

Wieso denn, uns gehts doch gut…

07.07.2012 11:00 - 19:00
Franz-Mehring Platz 1 (nähe Ostbahnhof)
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Hierzulande erleben die meisten Leute die jüngste Krise des Kapitalismus, die sich auf scheinbar wundersame Weise von der Immobillien– über die Finanz– zur Staatsschuldenkrise verwandelt hat, vor allem als mediales Ereignis.

 

Da dies aber nur ein Anfang gewesen sein kann, gilt es für uns als beteiligte Gruppen einige Fragen zu stellen: Wie genau stellt sich die politische Lage in Europa derzeit dar? Wie haben sich Lebens-
umstände verändert? Wie lässt sich die aktuelle Krisendynamik erklären? Gibt es Lösungsstrategien und was taugen sie? Können wir die Chancen eines Krisenbewusstseins nutzen und wird nun
endlich dir (Ir–)Rationalität der kapitalistischen Verwertung noch den Letzten klar? Oder gilt es vielmehr durch konkrete Solidarität das Schlimmste zu verhindern?
Mit dem Workshoptag wollen wir im Anschluss an die gemeinsamen Proteste eine theoretische Vertiefung und einen Austausch von Beteiligten, Interessierten und Kritiker_innen erreichen, sowie
nach Perspektiven für notwendige emanzipatorische Antworten auch auf europäischer Ebene suchen.

 

 

 

19.06.2012 15:53 Berlin
Soliparty für Dresden Nazifrei

Cosa Nostra Antifa

13.07.2012 23:59 - 14.07.2012 10:00
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Flyer Cosa Nostra Antifa Party Berlin

Dresden - war da nicht was? Nach 3 Jahren harter Arbeit und dank der Unterstüzung von tausenden Menschen ist es uns gelungen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden klein zu kriegen. Dier Repression vonseiten der sächsischen Behörden gegen AntifaschistInnen läuft weiter. Knapp ein halbes Jahr nach der letzten Großdemonstration im Februar 2012, soll dies zum Anlass genommen werden, um gemeinsam zu feiern und Geld zu sammeln für die noch laufenden Verfahren!
Wer nicht zur Party kommt, aber trotzdem gerne bei der Begleichung der Kosten mithelfen will, kann dies hier tun: inkubato

13.06.2012 13:29 Berlin
Solikundgebung zu Griechenland

Die Rebellion der "Versuchskaninchen" soll auch unsere Rebellion werden

13.06.2012 17:00 - 19:00
Bundeskanzleramt

Am Sonntag finden in Griechenland Neuwahlen statt, nachdem die Wahl von Anfang Mai zu einem Patt zwischen den unterschiedlichen politischen Lagern geführt hatte. Eine der antretenden linken Parteien, Syriza, kann möglicherweise stärkste Kraft werden. Allein schon diese Aussicht hat in Griechenland sowie international eine massive Stimmungsmache ausgelöst. Die Bild-Zeitung titelte: „Syriza will uns unsere Milliarden nicht zurückgeben.“ In Griechenland werden Horrorszenarien für den Fall eines Wahlsieges von Syriza an die Wand gemalt.
Wir dagegen verteidigen das Recht der griechischen WählerInnen, eine Parlamentsmehrheit zu wählen, die die Vereinbarungen mit der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF ablehnt.
Die jetzige Medienkampagne ist die Fortschreibung der Legende von der ‚griechischen Misswirtschaft’, die auf dem rassistischen Stereotyp des ‚faulen Südländers’ beruht. Der – vielmehr erst in den letzten Jahren eingetretene – Anstieg der griechischen Staatsverschuldung ist tatsächlich die Folge der internationalen Krise. International und auch in Griechenland wurden Banken durch Ausweitung der Staatsverschuldung vor den Folgen des Einbrechens der Konjunktur in der Bauwirtschaft und anderen Industriebranchen gerettet.
Mit der Kürzung von Löhnen und Sozialleistungen, sowie Einschränkung oder Untergrabung des Kündigungsschutzes, z.B. durch die Ausweitung von Leiharbeit, werden die Lasten der Krise international den Lohnabhängigen aufgehalst und mit der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und Unternehmen dem Kapital neue Profitmöglichkeiten eröffnet. Diese Entwicklung wird innerhalb der EU zurzeit in Griechenland am extremsten vorangetrieben, während Kirche und Reedereien weitgehend steuerbefreit sind. Erhebliche Teile der griechischen Bevölkerung leben mittlerweile in Armut, sind obdachlos geworden und erhalten keine ausreichende medizinische Versorgung mehr.
Dagegen wehren sich in Griechenland viele Lohnabhängige sowie Teile der von Krise erfassten KleinunternehmerInnen und Selbständigen mit Massendemonstrationen, Platzbesetzungen sowie zahlreichen – aber befristeten – Generalstreiks und vielen lokalen und betrieblichen Kämpfen.
All dies ist uns Ansporn, auch hier den Kampf gegen Reallohnsenkungen, Sozialkürzungen und Privatisierungsdruck weiterzuentwickeln und zu verstärken, sowie damit den Zirkel zu durchbrechen, dass unter heutigen globalisierten Konkurrenzbedingungen jede Lohnsenkung und jede Sozialkürzung die Lohnabhängigen in allen anderen Ländern unmittelbar unter Druck setzt.

Gemeinsam gegen Standortkonkurrenz, Demokratieabbau und Rassismus!

Mobiveranstaltung in Berlin

Naziaufmarsch am 2. Juni blockieren!

22.05.2012 19:00 - 22:00
K9, Kinzigstr 9

Die Nazis planen mit dem "Tag der deutschen Zukunft" eine regionale Großveranstaltung im Norden zu etablieren. In Hamburg mobilisiert das Hamburger Bündnis gegen rechts zu Blockaden, bereits 180 Organisationen haben den Aufruf unterschrieben. Auch das autonome Antifabündnis mobilisiert zu Aktionen. Am 2. Juni alle nach Hamburg! Bei der Infoveranstaltung wird der aktuelle Stand präsentiert und die Bündniskonzepte vorgestellt.

11.05.2012 11:59 Berlin
Proteste gegen Immobilientagung

Keine Rendite mit der Miete!

18.06.2012 16:00 - 21:00
Mehringplatz, Berlin
Keine Rendite mit der Miete

Am 18.Juni treffen sich die Spitzen der deutschen Immobilienunternehmen mit den Spitzen der deutschen Stadtentwicklungspolitik: Die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft steht an. 
Ort des hochkarätigen Treffens ist das Ritz-Carlton am Potsdamer Platz.
Abends gibt es dann für die Damen und Herren noch ein Dinner in der Kulturbrauerei.

Thema dieses Immobilienlobby-Events kurz und knapp zusammengefasst: 
Wie kann die Immobilienwirtschaft noch mehr Rendite aus der Stadt schlagen?


Wir finden: Dieses Thema geht auch uns, die wir hier leben, eine ganze Menge an – es rückt uns durch steigende Mieten und wachsende Wohnungsnot auf die Pelle! 

Deshalb: Zieht mit uns am 18. Juni vor das Ritz-Carlton, um an Ort und Stelle deutlich zu machen: KEINE RENDITE MIT DER MIETE, KEIN PROFIT MIT DIESER STADT!

Treffpunkt & Auftakt am 18.Juni: Mehringplatz | 16 Uhr – und von dort dann gemeinsam weiter zum Potsdamer Platz (17:30 Uhr vor dem Ritz-Carlton Hotel)


11.05.2012 11:55 Berlin
Kann die „Recht auf Stadt“-Bewegung die Grundfesten der kapitalistischen Gesellschaft erschüttern?

Peter Marcuse diskutiert über seine Erfahrungen aus der „Right to the City Alliance/USA“

14.05.2012 18:00 - 21:00
Café Commune, Reichenberger Str. 154, Berlin

Right to the City hat sich mit der erfolgreichen Besetzung des Gängeviertels in Hamburg auch in Deutschland als Slogan für eine radikale städtische Bewegung durchgesetzt. Der Begriff ist der radikalen städtischen Utopie des französischen Marxisten Henry Lefebvre entlehnt, der mit ihm die Aneignung des eigenen (städtischen) Alltagslebens verstand.

 

26.04.2012 14:24 BerlinBlockupy Frankfurt
Solidarität mit den Kämpfenden in Griechenland!

Demonstration zur Wahl in Griechenland am 5.5.

05.05.2012 16:00
U Hallesches Tor
Solidemo Griechenland 05.05 Berlin

Solidarität mit den Kämpfenden in Griechenland! Gegen Deutschlands Rolle bei der Durchsetzung des Sparpakets!
Wenn am 6. Mai in Griechenland gewählt wird, ist eines klar: Entscheiden können die Abstimmenden herzlich wenig. Das Spardiktat von EU, IWF und EZB kann, so betonen es die EU-Eliten, durch keine Wahl abgeschwächt werden. An der massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen in Griechenland werden sie ohnehin nichts ändern.

23.04.2012 15:50 BerlinBlockupy Frankfurt
Info-Veranstaltung der interventionistischen Linken (iL)

Blockupy Frankfurt - Take the square! Weltweit gegen Krise, Krieg und Kapital

29.04.2012 19:00
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130
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Vom 16. bis 19. Mai finden in Frankfurt die europäischen Blockupy-Aktionstage statt. An diesen Tagen gilt: Rien ne va plus! Wir werden mit Tausenden Aktivist_innen zusammen einen der bedeutendsten europäischen Finanzplätze blockieren und dichtmachen und damit ein deutliches Zeichen globaler Solidarität setzen – gegen Krise, Krieg und Kapital.
15.03.2012 11:32 BerlinBlockupy Frankfurt
Mobilisierung nach Frankfurt

Perspektive europäischer Kämpfe kapitalistischer Krisenpolitik

21.03.2012 19:00 - 22:00
Festsaal Kreuzberg

Perspektiven europäischer Kämpfe kapitalistischer Krisenpolitik

Europaweit werden unter dem Dogma der Wettbewerbsfähigkeit neoliberale Umstrukturierungen forciert, Technokratien umgehen die bisherigen politischen Formen, Sparprogramme führen zu elendigen Lebensverhältnissen. Dabei dienen die Sozialeinschnitte unter Schröder als Vorlage für die kapitalistische Krisenpolitik. Dieses Krisenregime trifft europaweit auf Widerstand in Form von Generalstreiks, Platzbesetzungen, militanten Aktionen und selbstständiger Gegenorganisation.

In Deutschland blieb bisher eine linke Antwort auf die kapitalistische Krisenpolitik weitestgehend aus.
Mit dem europäischen Aktionstag am 31. März und der angekündigten Besetzung des Frankfurter Bankenviertels im Mai soll sich das ändern. Die anstehenden Tarifauseinandersetzungen im Frühjahr rücken die Politik und Strategien der deutschen Gewerkschaften ins Blickfeld.

Die Veranstaltung diskutiert die geplanten Aktionstage, fragt nach deren politischer Begründung und ihrem europäischen Kontext. Wie positionieren sich gewerkschaftliche Kämpfe in der Krise? Wie können Bedingungen für breite und kontinuierliche Proteste gegen die gegenwärtige Krisenpolitik geschaffen werden, ohne dabei die grundsätzliche Kritik am kapitalistischen Normalzustand zu vernachlässigen?

Über diese Frage und andere Fragen diskutieren Organisator_innen der geplanten Aktionstage, Vertreter_innen der FAU, Interventionistischen Linken, UmsGanze, Georg Heidel (BSR-Betriebsrat und ver.di-Mitglied) und Real Democracy Now (angefragt).

Zusätzlich gibt es letzte Informationen zur Demonstration in Frankfurt am 31.3. und die Möglichkeit Bustickets (20€) zu erwerben.

Mi 21.3. 19 Uhr. Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Straße 134).

23.02.2012 15:41 Berlin
Extrem unsozial. Extrem anti-feministisch. Extrem reaktionär.

Betreuungsgeld verhindern! Jeder Tag ist Frauenkampftag!

09.03.2012 15:00
Spreewaldplatz, Berlin Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof
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8. März 2012: Der internationale Frauenkampftag ist ein guter Anlass, sich genauer anzuschauen, was das zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eigentlich so treibt. Nichts Erfreuliches, soviel steht fest: Zivilgesellschaftliche Initiativen geraten unter Extremismusverdacht [1], nicht Rassismus, sondern „Deutschenfeindlichkeit” [2] wird zum Problem erklärt und das Elterngeld für ALG-II-Empfänger_innen wurde schlicht gestrichen [3]...

Für Familienministerin Kristina Schröder – die auch zuständig ist für „Frauenpolitik“ – ist das nicht genug: Ihre neueste Erfindung ist das Betreuungsgeld, dessen Gesetzesentwurf derzeit zur Debatte steht. Das Betreuungsgeld richtet sich an Eltern, die während des zweiten und dritten Lebensjahres ihres Kindes keinen staatlichen Kita-Platz in Anspruch nehmen, sondern die Kinderbetreuung selbst organisieren möchten. Als finanziellen „Ausgleich“ bekommen sie dafür ca. 150 € gezahlt.

Dass Kristina Schröder nicht aus feministischer Überzeugung handelt, ist längst bekannt. Hinter Begriffen wie „Wahlfreiheit“ versteckt sich ihre rechts-konservative Weltsicht. Grund genug, sich den Gesetzesentwurf mal genauer anzuschauen!

01.02.2012 11:58 Berlin
Mobi- und Infoveranstaltung zu Dresden

Block Dresden 2012

15.02.2012 19:00 - 22:00
Münzenbergsaal, (ND-Haus) Franz Mehring Platz 1
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Aktuelle Informationen zu den Aktivitäten von Dresden Nazifrei am 18.2. und ein Rückblick auf die Aktionen am 13.2. Zudem können die letzten Buskarten gekauft werden
31.01.2012 11:26 Berlin
Veranstaltung zu Repression in Dresden und §129

Sächsiche Verhältnisse

09.02.2012 19:00 - 22:00
Festsaal Kreuzberg
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Dresden wird immer mehr zum Symbol einer entgrenzten Repression gegen soziale Bewegungen. Mit drakonischen Strafen und massiver Überwachung sollen Aktivist_innen eingeschüchtert werden. Das Tragen einer Fahne wird zum "aufwieglerischen Landfriedensbruch", Telefondienst bei Dresden Nazifrei gar zu der Mitgliedschaft einer "kriminellen Vereinigung". Zu diesen Facetten der "sächsischen Verhältnisse" und dem Stand der aktuellen Verfahren soll die Veranstaltung informieren.
19.01.2012 20:32 Berlin
Ein Jahr danach: Arabischer Frühling

Was bleibt vom erhofften Umbruch?

30.01.2012 19:30
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Strasse 134
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Am 25.1.2011 besetzten 15.000 Aktivistinnen und Aktivisten in Kairo den Tahrir-Platz. Inspiriert von der Revolte der Menschen in Tunesien entwickelte sich auch in Ägypten eine starke Protestbewegung, die in dem Sturz des seit 30 Jahren herrschenden Machthabers Mubarak gipfelte. Die Besetzung des Tahrir-Platzes war der Auftakt einer globalen Protestwelle, die sich am Plaza del Sol und bei Occupy fortsetze. In Syrien begann im März 2011 ebenfalls eine breite Protestbewegung, die immer noch brutal unterdrückt wird.

Ein Jahr nach dem Beginn der „Arabellion“ wollen wir Aktivist_innen aus Ägypten und Syrien einladen, um ihnen ein Forum zu geben und zu erfahren, welche Ursachen die Proteste haben und welche Erfahrungen die Aktivist_innen beim Kampf gegen die Regime gemacht haben.

17.01.2012 14:07 Berlin

Studieren ist die halbe Miete…

25.01.2012 16:00 - 18:00
Wo HU Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b, Raum 002
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Beschreibung

...schön wärs. Hunderte Bewerbungen auf ein WG-Zimmer, total überfüllte Studierendenwohnheime, richtige teure, schäbige Wohnungen. Nicht nur die Vorlesungssäle sind megaüberfüllt, auch der Standort Berlin scheint kaum noch Platz zu haben für Leute, die eine Wohnung suchen.

05.12.2011 16:29 Berlin
Veranstaltung zu Repression und Extremismuswahn in Sachsen

SACHSEN DREHT FREIstaat

13.12.2011 19:00
Festsaal Kreuzberg

»In Sachsen geschehen Dinge, die könnte sich George Orwell nicht einmal vorstellen.«, so der Historiker W. Wippermann über die sächsischen Verhältnisse 2011. Im Kontext der Aktionen gegen den Naziaufmarsch im Dresden werden aktuell rund 500 Verfahren gegen Antifas geführt. Die Vorwürfe reichen von »Versammlungssprengung« bis zur »Bildung einer kriminellen Vereinigung« (§129). Unter dem Motto: »SACHSEN DREHT FREIstaat« organisiert der Berliner Koordinationskreis vom Bündnis »Dresden Nazifrei« gemeinsam mit der [ALB] eine Veranstaltung zur Repression, den Sächsischen Verhältnissen und Dresden nazifrei! 2012.

Auf dem Podium: Sven Richwin (Anwalt), »Sachsens Demokratie«, Caren Lay (DIE LINKE) und die Interventionistische Linke

19.10.2011 12:06 Berlin
Lange Nacht des Mietwuchers

Steigende Mieten Stoppen! Berlin ist kein Zoo!

20.10.2011 18:00
Alexanderplatz

In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000 Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat, was sich mehr und mehr als beginnende Wohnungsnot herausstellt. Der Unterschied zu den Positionen der Grünen – von der FDP und der CDU ganz zu schweigen – ist aber minimal. Die Parteien handeln im Interesse von VermieterInnen und Immobilienunternehmen. Für sie wird der Berliner Wohnungsmarkt immer  lukrativer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Situation für die meisten Berliner MieterInnen immer schwieriger wird.


Wie ein Aprilscherz wirkt in diesem Zusammenhang die „Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen“, zu der das europaweit aktive und der Deutschen Telekom zugehörige Unternehmen ImmobilienScout24 einlädt.

04.10.2011 16:55 Berlin
Veranstaltungsreihe Rechtspopulismus und antimuslimischer Rassismus

Männer mit Charisma? Ursachen und Strategien rechtspopulistischer Parteien

28.11.2011 19:00 - 22:00
K9 Cafe Größenwahn

 

Rechtspopulistische Parteien erzielen in vielen Ländern Europas zweistellige Wahlergebnisse, sind in Regierungen vertreten, oder üben massiven Einfluss aus. Ihre Hetze richtet sich gegen „Islam“, „Ausländer“, „Sozialschmarozer“ aber auch gegen „die EU“. Sind solche extrem rechte Bewegungen „Pathologien moderner Industriegesellschaften“? Welche Rolle spielen die gesellschaftliche Veränderungen durch den Neoliberalismus? Welche Ansätze taugen zur Erklärung des Anwachsens dieses spezifischen Politik- und Organisationsmodus?

 

Referent: Alexander Häusler, Dipl. Soz.-Wiss.

Alexander Häusler ist Herausgeber des Sammelbandes: „Rechtspopulismus als ‚Bürgerbewegung‘. Kampagnen gegen Islam und Moscheebau und kommunale Gegenstrategien“, Wiesbaden, VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2008

04.10.2011 10:29 Berlin
Veranstaltungsreihe Rechtspopulismus und antimuslimischer Rassismus

Angriff der Eliten. Ein neues Bündnis von Mob und Elite?

13.10.2011 19:00 - 22:00
Monarch, Skalitzer Str 134
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Die Forderung nach ‚Elite‘ hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur ‚Elite‘ wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre ‚Rasse‘, vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.

Volker Weiß analysiert, wie sich das Bedürfnis nach Abgrenzung einer Elite in Deutschlands jüngerer Vergangenheit äußerte: von Ortega y Gasset und Friedrich Sieburg über Botho Strauß bis hin zu Peter Sloterdijk und Thilo Sarrazin. Er weist nach, dass dieses Bedürfnis nach ‚Elite‘ in direkter Tradition der republikfeindlichen Theoretiker der Weimarer Zeit steht.

 

Volker Weiß ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und Autor von: „Deutschlands Neue Rechte. Angriff der Eliten - Von Spengler bis Sarrazin", Ferdinand Schöningh, Paderborn 2011.

 

24.09.2011 14:51 Berlin
Internationale Veranstaltung

Austausch mit AktivistInnen aus Armensiedlungen und mit ihnen solidarischen AkademikerInnen aus Kenia, Südafrika, Brasilien, Mexiko

01.10.2011 16:00 - 20:00
Berliner Mietergemeinschaft, Möckernstraße 92, 10963 Berlin

Wichtige Angriffe auf die Lebensbedingungen der städtischen Bevölkerung haben sich im Rahmen der neoliberalen Globalisierung weltweit angeglichen, auch wenn sicher die Situation einer SlumbewohnerIn in Nairobi nicht mit der einer MieterIn in Berlin vergleichbar ist. Privatisierung städtischer Infrastruktur, Verdrängung, die scheinbaren Zwänge globalisierter Märkte und polizeistaatliche Lösungen sozialer Probleme sind weltweit allgegenwärtig. Ziel der Veranstaltung ist ein gemeinsamer Austausch zwischen sozialen Bewegungen aus Berlin und AktivistInnen sowie mit ihnen solidarische AkademikerInnen aus Hüttensiedlungen des globalen Südens.

24.09.2011 14:38 Berlin
Rechtspopulismus und antimuslimischer Rassismus

Antimuslimischer Rassismus als Kulturalisierung sozialer Ungleichheit

01.10.2011 12:00 - 18:00
Allmende, Kottbusser Damm 25-26, 10967 Berlin, U7/U8 Hermannplatz

In der "Sarrazin-Debatte" konnte die Konstruktion eines antimuslimischem Rassismus deutlich beobachtet werden. Menschen aus arabischen Ländern und der Türkei wurden als minderintelligent stigmatisiert und zu wirtschaftlich und sozial unproduktiven "Parasiten" erklärt. Weltweit ist der Rassismus gegen (vermeintliche) Moslems seit dem Ende der Blockkonfrontation und dem Erscheinen von Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen" und noch einmal massiv nach dem 11. September 2001 deutlich gestiegen. In der Bundesrepublik verbindet sich diese Debatte vor allem mit dem Kampfbegriff "Integration" und der Frage der ökonomischen Nützlichkeit. Können wir hier gerade einen Rassismus "at the rise" betrachten? Inwiefern bietet "antimuslimischer Rassismus" hier einen guten analytischen Ansatz?


*Dr. Jennifer Petzen*/, Alice Salomon Hochschule, HU Berlin, /*Christian Herbst*/, Avanti-Projekt undogmatische Linke /  

20.09.2011 11:37 Berlin
Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus

I say no! Kampagnenmaterial erschienen

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Mit der Sarrazin-Debatte ist deutlich geworden, dass ungeschminkter antimuslimischer Rassismus und Rechtspopulismus mittlerweile wieder offen sagbar und sogar salonfähig geworden sind. Wir engagieren uns seit längerem im Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus. Dort haben wir gemeinsam die Zeitung I say no produziert und eine Plakatreihe und dazu passende Flugblätter hergestellt. Wir denken, dass antimuslimischer Rassismus ein langfristiges Problem und eine Herausforderung für die gesamte Linke in Zeiten von Euro- und Wirtschaftskrise sein wird. Avanti wird ab Oktober eine überregionale Veranstaltungsreihe zu diesem Themenkomplex durchführen.  

17.09.2011 10:24 Berlin
Stadtpolitischer Tresenabend

right to the city

20.09.2011 19:00 - 23:59
Friedelstr. 54 Neukölln

20.9.11 20h Right to the city / stadtpolitischer Abend mit Avanti Berlin 21h Film: "Empire St.Pauli - von Perlenketten und Platzverweisen" Der Dokumetarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak zeigt die Geschichte der Gentrifizierung St. Paulis in Bildern. "Die Leute raus - Mieten hoch - Bumm - ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man" Extra lecker: urban Abendessen! 20.9.11 Friedelstr. 54 Berlin Neukölln / U-Bhf Hermannplatz

05.09.2011 20:28 Berlin
Demonstration gegen den Papst-Besuch

Ohne Kirche keine Hölle!

22.09.2011 16:00 - 20:00
Berlin, Zeit und Ort jetzt bekannt: Postdamer Platz 16 Uhr
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Am 22. September wird Joseph Ratzinger im Bundestag eine Ansprache halten und danach mit über 60.000 Anhänger_innen ein Abendmahl im Berliner Olympiastadion zelebrieren.

Die Anti-Papst-Bündnisse „Der Papst kommt!“ und „Not welcome“ rufen seit mehreren Wochen zu eine Demo gegen den Papst auf, wobei die Route der Demo u.a. am Bundestag vorbei gehen sollte, zeitlich parallel zur dortigen Papstansprache. Diese Route ist von den Behörden nicht genehmigt worden. Daher rufen wir jetzt erst recht zur Teilnahme an dieser Demo auf! Es ist ein Skandal, dass der Papst seine menschenverachtende und rechtskonservative Politik in den Bundestag tragen wird und gleichzeitig gegen diesen Auftritt direkt am Bundestag nicht demonstriert werden darf. War da nicht mal was mit Trennung von Staat und Kirche?

FelS und Avanti zeigen sich solidarisch mit der „Demo gegen den Papst“ am 22. September. Achtet auf Ankündigungen! Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.

Infos: Der Papst kommt!

Not welcome

What the fuck

19.08.2011 12:17 Berlin
Gegen den alltäglichen Terror von Leistungskult und Leitkultur

Rechtspopulismus und bürgerliche Mitte

03.09.2011 12:00 - 20:00
Berlin, diverse Orte
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Die angekündigte Demonstration von Pro Deutschland konnte am 28.8. trotz einiger Proteste stattfinden. Dennoch hat sich nur ein kümmerliches Häuflein zu der Demonstration eingefunden, ein Bus aus NRW, insgesamt kaum mehr als 150 RassistInnen.

Fotos I, Fotos II

18.08.2011 11:32 Berlin
Jetzt reichts! – Gegen Mie­ter­hö­hung, Ver­drän­gung und Armut

Mietenstopp-Demonstration

03.09.2011 14:00
Auftakt: Hermannplatz
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Die Mie­ten stei­gen ra­sant in Ber­lin. Für viele Mie­te­rin­nen und Mie­ter sind sie be­reits zu hoch. In der gan­zen Stadt wer­den Men­schen mit ge­rin­gem Ein­kom­men aus ihren Woh­nun­gen und ihrer Nach­bar­schaft ver­drängt. Mi­gran­tin­nen und Mi­gran­ten trifft es zu­erst, aber auch die Rent­ne­rin von ne­ben­an ge­nau­so wie den Hartz-​IV-​Emp­fän­ger oder die Al­lein­er­zie­hen­den. Es be­trifft uns alle, egal woher wir kom­men!

11.08.2011 13:38 Berlin
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Themenabend zur bolivarianischen Bewegung in Venezuela

16.08.2011 19:00 - 23:59
Friedelstr. 54 Akazie e.V.
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Film: Communa im Aufbau (2010) (omu)

lecker: kulinarisches aus der Region

auf die Ohren salsa und mehr

21.07.2011 16:08 Berlin
Kiez-Versammlung: Public Viewing? Public Buhing!

*HASTA LA VISTA, THILO!*

22.07.2011 21:00
Heinrichplatz, Berlin-Kreuzberg
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Vor ein paar Tagen hat Thilo Sarrazin mit einem Kamerateam des ZDF Kreuzberg
besucht. Dabei ist er überall auf Wut und Empörung gestoßen. Freitagabend wird die Dokumentation über Sarrazins Kreuzberg-Besuch im ZDF gezeigt. Um der laufenden Medienhetze etwas entgegenzusetzen, findet ab 21 Uhr am Heinrichplatz eine öffentliche Versammlung statt, mit vielen Beiträgen linker Initiativen aus Kreuzberg. Wir werden auch die Dokumentation des ZDF zeigen und kritisch kommentieren. Kommt vorbei!
05.07.2011 18:28 Berlin
Gründungserklärung "Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus

Solidarisch und offensiv gegen Rassismus und Sozialchauvinismus

bündnis logo

Wir sind ein Bündnis verschiedener linker Gruppen und Organisationen und wollen unsere Widersprüche, Gemeinsam­keiten und Perspektiven solidarisch entwickeln. Wir suchen dabei die Zusam­menarbeit mit Gruppen, die sich aus eigener Betroffenheit gegen Rassismus und Sozialchauvinismus organisieren, mit gewerkschaftlichen Gruppen, linken sozialen Bewegungen und Or­ganisationen.Ge­gen die verschiedenen Gesichter des aktuellen Rassis­mus und Sozialchauvinismus wollen wir neue, offensive Formen politischer Solidarität entwickeln.

05.07.2011 17:53 Berlin
jeden dritten dienstag im monat "drinks&politics"

Avanti-Tresen

19.07.2011 19:00
in den Räumen des Akazie e.V., Friedelstr. 54
Flyeranschnitt

Ihr wolltet uns schon immer zu einem bestimmten Thema anschnacken oder einfach ein Bierchen/Wein/Club Mate mit uns trinken? Dann kommt vorbei zum nächsten Avanti-Tresen. Ab jetzt jeden dritten Dienstag im Monat in den Räumen des Akazie e.V. Friedelstr. 54

28.06.2011 12:14 Berlin
Steigende Mieten stoppen!

Fette-Mieten-Party in Berlin-Friedrichshain

Bereits seit einiger Zeit müssen MaklerInnen sich in acht nehmen - je unverschämter der veranschlagte Mietpreis, desto höher die Wahrscheinlichkeit ungebetenen Besuchs. Mit lauter Musik und penetrant guter Laune werden Wohnungsbesichtigungen kurzerhand zu "Fette-Mieten-Partys" umfunktioniert. Am vergangenen Sonntag war es mal wieder so weit. Die Firma "lion-Immobilien" lud in Berlin-Friedrichshain zur Begehung und die Partygäste kamen. "An dieser Wohnung ist was faul: 9 Euro pro Quadratmeter sind viel zu teuer" stand auf ihren Flugblättern. Sektkorken knallend sorgten sie dafür, dass die Normalität drastisch steigender Mieten zumindest für einen kurzen Moment durchbrochen wurde. Das reicht natürlich noch lange nicht: Wohnraum gehört vergesellschaftet!

http://www.youtube.com/watch?v=DPMKH8NOJ7E&feature=channel_video_title

18.06.2011 18:59 Berlin
Veranstaltung zu stadtpolitischen Kämpfen

Nehmen wir uns die Stadt zurück!

21.06.2011 19:00 - 22:00
Festsaal Kreuzberg
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Unsere Stadt verändert sich. Berlin wird zusehends zu einer europäischen Metropole, in deren Innenstadt immer weniger Menschen mit geringen Einkommen leben können. Steigende Mieten und die Privatisierung anderer öffentlicher Güter wie Wasser, Energie und öffentlicher Verkehr erhöhen die Lebenskosten massiv. Wer sich das nicht leisten kann, wird an den Rand gedrängt.

Es gibt bereits Kämpfe gegen all diese Tendenzen der Stadtumstrukturierung. Auf dieser Veranstaltung wollen wir sie zusammen bringen und laden alle, die für ein Berlin ohne Ausgrenzung und Konkurrenz kämpfen, in den Festsaal Kreuzberg ein. Hier werden wir die Themen Mieten, S-Bahn, kommunale Finanzen und Rechtspopulismus diskutieren und überlegen, wie wir unsere Kämpfe vereinen können. Nach Podiumsbeiträgen von Aktivist_innen aus diesen Bereichen wird es im World-Café für alle die Möglichkeit geben, Erfahrungen, Probleme und Perspektiven auszutauschen und sich zu vernetzen. Gemeinsam sind wir stark – nehmen wir uns die Stadt!

Referent_innen:
Steigende Mieten: Florian Schuster, Spreepirat_innen
S-Bahn: Rouzbeh Taheri, S-Bahn-Tisch
Rechtspopulismus: Christian Joeres, Avanti
Kommunale Finanzen: Christina Kaindl, Gruppe Soziale Kämpfe (angefragt)

14.06.2011 20:49 Berlin
Veranstaltung mit spanischer Basisgewerkschaft aus Andalusien

Hasta la vista, sindicalista?

23.06.2011 19:00
FAU-Lokal - U Rosa-Luxemburg-Platz

Seit Ende Mai gehen in Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße und besetzen öffentliche Plätze. Die aktuelle Bewegung ist der bisherige Gipfelpunkt des Protestes gegen den harten Sparkurs und die drastischen Sozialkürzungen der Regierung. Gegen die stetige Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen wird aber nicht erst seit dem Mai 2011 gekämpft.

05.06.2011 18:31 Berlin

Fette-Mieten-Party in Kreuzberg – dem „Schönen Leben“ auf die Pelle gerückt

Die­sen Woh­nungs­be­sich­ti­gungs­ter­min hatte sich der Mak­ler von der Ber­li­ner „Schön­Li­fe Im­mo­bi­li­en“ ver­mut­lich etwas an­ders vor­ge­stellt. Vol­ler jung­dy­na­mi­scher, krea­ti­ver Woh­nungs­su­chen­der viel­leicht, denen man das gute Be­neh­men und den vol­len Kon­to­stand schon am Er­schei­nungs­bild ab­le­sen kann, und die in­ter­es­siert und vor­be­halt­los zu­hö­ren wür­den...

02.06.2011 18:27 Berlin
Film und Diskussion

Filmabend mit „Movement for Justice in El Barrio“ (NewYork/Mexiko)

06.06.2011 19:30 - 22:00
BerlinerMietergemeinschaft e.V., Möckernstraße92

UNSER WIDERSTAND GEGEN DIE GLOBALE VERDRÄNGUNG
23 min, deutsche Untertitel
Anschließend Gespräch und Diskussion

Der Film zeigt den Kampf des Stadtteilprojekts „Movement for Justice in El Barrio“ gegen die neoliberale Verdrängung in Eastern Harlem, New York City. Die Bewegung zählt über 600 Mitglieder mit (mexikanisch) migrantischem Hintergrund und aus prekären Lebensverhältnissen. Mit einem „urbanen Zapatismus“, der auf Selbstbestimmung, Autonomie und partizipativer Demokratie setzt, setzen sie sich der Gentrifizierung entgegen.

präsentiert von Avanti-Projekt undogmatische Linke
und der Redaktion Mieterecho

30.05.2011 13:42 Berlin

Avanti Tresen

21.06.2011 19:00
Friedelstr. 54 in den Räumen des Akazie e.V.

der nächste monatliche Avanti-Tresen in Berlin

20.05.2011 00:18 Berlin

Kundgebung: Steigende Mieten stoppen!

30.05.2011 16:00
vor der GSW-Zentrale Charlottenstraße 4 (Kreuzberg)
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Die privatisierte GSW ist Symbol einer mieterInnenfeindlichen Wohnungspolitik – Grund genug, ihr einen Besuch abzustatten. Schluss mit der sozialen Verdrängung! Wohnraum gehört wie Wasser, Strom und Nahrungsmittel zu den elementaren Grundbedürfnissen der Menschen. Deshalb darf er keine Ware sein und muss allen Menschen zugänglich gemacht werden. Tragen wir am Tag der Veröffentlichung des Mietspiegels unsere Wut auf die Straße. Statten wir der GSW einen Besuch ab.

 

Video von folgender Besetzung der Schlesischen Str. 25

17.05.2011 08:18 Berlin
Veranstaltung des Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus

"...bis zur letzten Patrone"!

02.06.2011 19:30 - 23:00
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130/ U-Kottbusser Tor
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17.05.2011 07:55 Berlin
Gegen Rassismus und Sozialchauvinismus

Workshoptag

28.05.2011 10:00 - 20:00
Schule für Erwachsenenbildung (SFE), Mehringhof

 

Mit der Krise sind Rassismus und Sozialchauvinismus in den politischen Alltag zurückgekehrt. Unter Druck geraten vor allem Erwerbslose, prekär Beschäftigte und Menschen, denen eine "migrantische", insbesondere "muslimische" Identität zugeschrieben wird. Doch auch der Rest der Gesellschaft wird aufgemischt. Die Hetze gegen vermeintliche "Sozialschmarotzer" und "Integrationsverweigerer" ist der Soundtrack einer allgemeinen Verschärfung kapitalistischer Standortpolitik. So werden im Rahmen der "Integrationsdebatte" ganz allgemein verschärfte Anforderungen kapitalistischer Verwertbarkeit durchgesetzt. Der nationale Wettbewerbsstaat macht mobil, und alle müssen mitmachen.

 

Das Zusammenspiel von Rassismus und Sozialchauvinismus bestätigt gesellschaftliche Zwänge und spaltet die Betroffenen. Wo rechtspopulistische Vordenker_innen rhetorische Tabus gebrochen haben, kann staatstragende Politik um so unbeschwerter "durchregieren". Während soziale Garantien gestrichen und gesellschaftliche Risiken privatisiert werden, steigt in der Mehrheitsgesellschaft das Bedürfnis nach Ab- und Ausgrenzung. Integrationsdebatte und Alltagsrassismus verschärfen die Marginalisierung von Migrant_innen.

 

Grundsätzliche Kritik an dieser Entwicklung ist kaum vernehmbar, von wirkungsvoller Gegenwehr ganz zu schweigen. Viele eingeschliffene Praxisformen und Konzepte der radikalen Linken scheinen ins Leere zu laufen. Höchste Zeit, die eigene politische Arbeit zu hinterfragen und weiter zu entwickeln, inhaltlich wie strategisch. Aus diesem Grund lädt das Berliner Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus für den 28. Mai 2011 zu einem Workshoptag in den Mehringhof ein. Wir wollen das Zusammenspiel rassistischer und sozialchauvinistischer Ideologien untersuchen, unsere Begriffe abgleichen, uns vernetzen und gemeinsam neue Handlungsperspektiven entwickeln.

 

Das Workshop-Programm ist in drei Themengebiete gegliedert: Sozialchauvinismus, Rassismus und Rechtspopulismus. Zu jedem Themengebiet gibt es einen Einführungsworkshop, mehrere Vertiefungsworkshops und einen Workshop zu Handlungsperspektiven. Auf einem abschließenden Plenum wollen wir den Tag auswerten und Pläne schmieden. Wir freuen uns auf eine konstruktive Diskussion.

Beteiligte Gruppen: FelS (Für eine linke Strömung), Antifaschistische Jugendaktion Kreuzberg (AJAK), Antifa Friedrichshain, Avanti - Projekt undogmatische Linke, Linksjugend ['solid] Berlin, communisme sucré, Grüne Jugend Berlin, Bündnis "Rechtspopulismus stoppen!", AK "Marginalisierte - gestern und heute", Internationale Kommunist_innen, Antirassistische Initiative (ARI), Theorie Organisation Praxis (TOP B3rlin) und andere.
11.05.2011 17:36 Berlin
Demo gegen das Atomforum - Für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen

Atomlobby abschalten

16.05.2010 17:00 - 19:00
U- Schlesisches Tor

Die nukleare Katastrophe in Fukushima weitet sich immer noch aus. Trotzdem trifft sich in Berlin vom 16. bis 19. Mai 2011 die deutsche und europäische Atomwirtschaft mit ihren politischen Verbündeten zur Jahrestagung des Deutschen Atomforums. Hier sucht die Atomlobby nach Strategien, wie sie trotz Super-GAU ihre Milliardengewinne durch den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke gegen den Willen der Bevölkerung sichern kann.

Die taz berichtet über die geplanten Proteste

07.05.2011 17:38 Berlin
Drinks & Politics

Avanti Tresen

17.05.2011 19:00
Friedelstr. 54, in den Räumen des AKAZIE e.V.
avanti tresen berlin 17. 05. 2011
  
04.05.2011 18:35 Berlin
Galadinner abgesagt - neue Demoroute zum Alex

Atomlobby abschalten!

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Die nukleare Katastrophe in Fukushima weitet sich immer noch aus. Trotzdem trifft sich in Berlin vom 16. bis 19. Mai 2011 die deutsche und europäische Atomwirtschaft mit ihren politischen Verbündeten zur Jahrestagung des Deutschen Atomforums. Hier sucht die Atomlobby nach Strategien, wie sie trotz Super-GAU ihre Milliardengewinne durch den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke gegen den Willen der Bevölkerung sichern kann.

Die taz berichtet über die geplanten Proteste

 

Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!

Demo / Montag, 16. Mai / 17 Uhr / Schlesisches Tor

21.04.2011 10:44 Berlin
Diskussionsveranstaltung

Energiekämpfe in Bewegung

11.05.2011 19:00 - 22:00
Südblock, Admiralstr 1-2, U-Kottbusser Tor

Die Anti-Atom-Proteste des letzten Jahres waren gekennzeichnet durch eine bemerkenswerte Breite der Bündnisse und Aktionsformen, was insbesondere bei den Protesten gegen den Castor im Wendland zum «Erfolg» führte: Klimagruppen und Linksradikale, «alte» Anti-AKW-Zusammenhänge und «neue» CCS-Gruppen - viele waren mit ihren Themen dabei und alle verhielten sich solidarisch miteinander. Nichtsdestotrotz liegen die strategische Ziele und Motive durchaus unterschiedlich, sind Gruppen in unterschiedlichen (energie-) politischen Feldern aktiv.
Mit der Katastrophe in Fukushima haben die Debatten um einen Atomausstieg noch einmal ganz neuen Schwung erhalten: Was bedeutet diese Situation für die verschiedenen Akteure und ihre Arbeit in den kommenden Monaten; welche neuen Voraussetzungen ergeben sich hieraus für die Zusammenarbeit? Wie könnten gemeinsame strategische Schritte der gesellschaftlichen Linken hin zu einer ganz anderen Energiepolitik aussehen?

01.03.2011 00:07 Berlin
Demo gegen Polizeigewalt

„Wir haben seine Schreie gehört. Plötzlich war es still.“

05.03.2011 17:00 - 19:00
U-Bhf Bülowstrasse

Das Bündnis NO JUSTICE NO PEACE ruft zu einer Demo gegen tödliche Polizeigewalt auf. Am 28. Februar 2010 wurde Sliman Hamade im Treppenhaus seines Wohnhauses in Berlin-Schöneberg von Polizisten getötet.

15.02.2011 11:32 Berlin
Noch drei Tage bis zu den Massenblockaden

Infoveranstaltung zum 19. Februar

16.02.2011 19:00 - 21:00
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130

Aktuelle Infos, Vorstellung des Blockadekonzepts, Buskartenverkauf,

07.02.2011 15:15 Berlin
Prozessauftakt gegen Berliner Buchhändler

Solidarität für unzensiertes Lesen

18.02.2011 09:00 - 13:00
Amtsgericht Tiergarten
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Am 18. Februar 2011 soll der Geschäftsführer des Buchladens oh21 am Amtsgericht Tiergarten des „Anleitens zu Straftaten“ und „Verstoßes gegen das Waffengesetz“ angeklagt werden. Im vergangenen Jahr hatten die Berliner Staatschutzbehörden wiederholt die Berliner Buchläden M99, oh21 und Schwarze Risse (Kastanie + Mehringhof) durchsucht und Zeitschriften oder Flugblätter beschlagnahmt. Inzwischen laufen mehrere Ermittlungsverfahren gegen die Geschäftsführer der jeweiligen Läden.

25.01.2011 12:28 Berlin
Veranstaltung zu Geschichtspolitik in Dresden

Dresden, Deutschland - alles Opfer?

07.02.2011 19:00 - 22:00
Skalitzer Straße 130 | U-Bhf Kottbusser Tor | Berlin)

Podiumsdiskussion zu Gedenkpolitik und »Mythos Dresden«
Eine Veranstaltung über Ursachen und Konsequenzen, Mythen und Fakten und über den Zuammenhang von bürgerlichem Gedenken und Neonazi-Gedenkmärschen.
Es diskutieren:
Kurt Pätzold (Historiker)
Nora Goldenbogen (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden)
• Vertreter vom Antifa-Bündnis NoPasaran!

Veranstaltet und moderiert von: Antifaschistische Linke Berlin [alb]
14.01.2011 01:11 Berlin
Podiumsveranstaltung der IL Berlin

Die Krise denken

04.02.2011 19:00 - 22:00
Roter Salon - Volksbühne (U-Bhf Rosa Luxemburg Platz)
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Wenn die Finanzkrise vorbei zu sein scheint, liegt das auch daran,
dass sie längst zur Krise aller gesellschaftlichen Verhältnisse und
damit des alltäglichen Lebens selbst geworden ist. In der Linken wurde
mit der Finanzkrise hierzulande große Proteste erwartet. Diese
Proteste gab es so nicht oder fanden zu Themen statt die scheinbar
wenig mit der Krise an sich zu tun haben - Bildungstreik, Stuttgart
21, Anti-Atomkraft.

Diskussionsveranstaltung mit Andrea Fumagalli, Sandro Mezzadra, Judith Revel und Thomas Seibert.

Infos und Texte

31.12.2010 10:22 Berlin
Soliparty im Rauchhaus

Soliparty für Bundestagsbelagerung

15.01.2011 23:00 - 16.01.2011 05:00
Rauchhaus | Berlin-Kreuzberg

Soli-Party zur Finanzierung von Protesten gegen das Sparpaket und andere Schweinereien.

Niko Martini
Der tollwütige Hund
Benny Behave
El Nadro

15.1. | 23:00 Uhr | Rauchhaus | Berlin-Kreuzberg

30.12.2010 18:34 Berlin
Soliparty für Dresden Mobilisierung

Block#Party

28.01.2011 22:00 - 29.01.2011 06:00
Astra Kulturhaus, (RAW-Gelände, S-Warschauer Str.)
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Block#Party!

Den Platten wird schwindelig. Wer schonmal einen Abend mit den beiden Hamburger Soundhaudegen Stöcker/Blockparty und Sillywalks Diskotheque erlebt hat, dem schwant Gutes! Von Oldschool Hip Hop Breaks über Reggae, Dancehall bis hin zu Tropical Bass, Ghetto Rave bis Soca und Kuduro. Aber wer braucht schon Genregrenzen. Dazu live Nosliw, Mad Maxamom und das Irie Révoltés Soundsystem! Alles am 28.1.2011 im Astra-Kulturhaus für nur 5 Euro. Alle Einnahmen gehen in die Mobilisierung gegen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden!

30.12.2010 18:04 Berlin

Regionalkonferenz Berlin

22.01.2011 11:00 - 18:00
ASH, Alice Salomon Platz 5, Hellersdorf
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Das Berliner Mobilisierungsbündnis läd zur Regionalkonferenz für Berlin und Brandenburg. Im Vorfeld der Blockaden von Dresden wird es aktuelle Infos zu den beiden geplanten Naziaufmärschen am 13.+19.2. geben, sowie Workshops zu Blockadetaktik, Opfermythos in Dresden und dem Extremismusdiskurs. Zudem wird es wieder ein Blockadetraing geben. 

20.12.2010 15:34 Berlin
Veranstaltung und Blockadetraining

Zusammen Ungehorsam!

08.01.2011 16:00 - 20:00
Stadthaus Böcklerpark (U-Prinzenstr.)
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Blockadetraining und Diskussionsveranstaltung

24.11.2010 17:49 Berlin
Avanti Berlin zu Bundestagsbelagerung und Krisenprotesten

Von der Krise zum kollektiven Handeln

Finanzkrise1

Dieser Text ist in einer überarbeiteten Fassung im Januar 2011 auch in den RLS_Papers erschienen.

Viele Bewegungslinke waren zu Beginn der Weltwirtschaftskrise elektrisiert von der Aussicht, einem historischen Moment beizuwohnen. Klar war: Diese Krise ist nicht bloß ein Strohfeuer des Neoliberalismus, sondern Ausdruck einer fundamentalen Krise des Kapitalismus.

 

Es wurde über die Grenzen der realen Kapitalakkumulation und die Flucht des Kapitals in die Finanzsphäre diskutiert und über die Bedeutung der Systemkonkurrenz und der Kämpfe der Arbeiter_innenklasse gestritten. Kaum jemand hat damit gerechnet, dass die Bundesregierung binnen kurzer Zeit 480 Milliarden Euro mobilisieren würde und schon zwei Jahre nach dem Crash der Finanzwelt ein "Jobwunder" und Wirtschaftswachstum verkünden könnte. Bislang ist der Versuch, die ökonomische in eine politische Krise zu überführen gescheitert.

10.11.2010 17:16 Berlin
Erneute Durchsuchungen bei linken Buchläden in Berlin

Unzensiert lesen!

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Am Dienstag, den 26.10.2010, haben Beamte der Berliner Staatschutzbehörde um 11:15 die Buchläden Schwarze Risse im Mehringhof/Gneisenaustraße und der Kastanienalle, den Buchladen oh21 und den Infoladen M99 durchsucht. Zum sechsten Mal in diesem Jahr! Die Beamten präsentierten wechselnde Begründungen: Mal geht es um die Beschlagnahmung der linken Szenezeitschrift Interim, mal um ein antimilitaristisches Flugblatt, mal um die Unschädlichmachung eines Aufrufs zu Demonstrationen gegen die Einheitsfeiern in Bremen.

Diese Mal ging es wieder um die Zeitschrift Interim. Im Schwarze Risse Buchladen im Mehringhof strebte die Polizei zudem an, ein weiteres Verfahren wegen Plakaten zu eröffnen, die zur Beteiligung am Protest gegen den kommenden Castortransport im Rahmen der Kampagne Castor Schottern aufrufen. Über diesen Antrag auf Erteilung eines weiteren Durchsuchungsbeschluss wurde von der Berliner Staatsanwaltschaft offenbar erst einmal negativ beschieden. Die Polizei wurde jedoch von der Staatsanwaltschaft angewiesen, die Plakate zu fotografieren.

26.10.2010 18:46 Berlin
Veranstaltung im Rahmen der Neofaschismus-Ausstellung in der TU

Dresden - Erinnerung und Geschichtsrevisionismus

22.11.2010 18:10 - 20:00
TU-Berlin (Hauptgebäude, Raum H2038) Straße des 17. Juni
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Dresden: Erinnerung und Geschichtsrevisionismus

 

Jedes Jahr im Februar streitet die Stadt Dresden um ihre Vergangenheit - genauer um die Deutung der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 durch alliierte Streitkräfte. Anlass ist der regelmäßig stattfindende, mittlerweile größte Neonazi-Aufmarsch Europas. 2010 konnte ein breites Bündnis den Aufmarsch mit massenhaften zivilem Ungehorsam verhindern. Wie stehen die Vorbereitungen für 2011 – was hat sich in den letzten Jahren an der gesellschaftlichen Diskussion um die Geschichte in Dresden verändert und was ist noch zu tun?
26.10.2010 11:18 Berlin
Veranstaltung zur Rolle der BRD und die aktuelle juristische Aufarbeitung der Diktatur

Resistencia+Justicia

01.11.2010 19:00 - 22:00
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 137

In der zweiten Veranstaltung, am 1.11. um 19 Uhr im Festsaal Kreuzberg, geht es um die deutsche Kollaboration mit der argentinischen Militärdiktatur und der Ablehnung jeglicher Verantwortung dafür bis in die Gegenwart.

Mit:

  • Ria Reich, IG Metall AK «Verschwundene»

  • Wolfgang Kaleck, Anwalt für «Verschwundene»

19.10.2010 10:30 Berlin Bremen Flensburg Hamburg Hannover Kiel Lübeck Norderstedt
Castor 2010

Warm-Machen für den Castor 2010

Atomausstieg ist Handarbeit

Trotz massenhafter Proteste will die Bundesregierung die Laufzeiten für Atomkraftwerke massiv verlängern - ein Geschenk an die großen vier Konzerne RWE, EnBW, Eon und Vattenfall. Doch es gibt einen grundlegenden Widerspruch zwischen den Profitinteressen der Energiekonzerne und den Bedürfnissen der Mehrheit der Menschen. Genauso wie Kohlekraft, bedroht die Atomkraft unsere Lebensbedingungen. Insbesondere im Zusammenhang mit dem vom 5.-8. November geplanten Castortransport ins Wendland gilt es daher, vom Protest zum Widerstand überzugehen. Nicht nur die Zahl der TeilnehmerInnen wird den Atommülltransport dieses Jahr zu einem Event der besonderen Art machen - die Aktionen werden auch eine neue  Qualität erreichen.

Castor: Termine, Anreiseinfos, Camps...

12.10.2010 18:36 Berlin
Wir zahlen nicht für Eure Krise!

26.11.: Sparpaket stoppen! Bundestag belagern!

26.11.2010 10:00
Berlin
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Am 26. November 2010 will die Bundesregierung ihr „Sparpaket“ im Bundestag zur Abstimmung stellen.

Ein Drittel der Sparmaßnahmen liegt im Sozialbereich. Es werden also insbesondere diejenigen belastet, die ohnehin schon wenig haben.

Aus diesem Grund rufen verschiedene gesellschaftliche Gruppen zur Umzingelung des Bundestags auf.

Sonderseite zur Aktion

Mobivideo

Von der Krise zum kollektiven Handeln - Diskussionsbeitrag von Avanti zu Krise und Bundestagsbelagerung

06.10.2010 14:30 Berlin
Veranstaltungsreihe zur argentinischen Militärdiktatur

Resistencia y Justicia – Widerstand und Gerechtigkeit in Argentinien

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Veranstaltungen am 25.10.2010 und am 1.11.2010 um jeweils 19 Uhr im Festsaal Kreuzberg in Berlin.

Am 24. März 1976 putschten die argentinischen Streitkräfte gegen die Regierung der Präsidentin Isabel Perón. Die Militärs hatten zwei grundlegende Projekte, die sie mit Gewalt durchsetzten: Die physische Vernichtung der linken Opposition und die Durchsetzung eines neoliberalen Wirtschaftsmodells. Die erste Veranstaltung setzt sich mit der argentinischen Militärdiktatur und dem Widerstand gegen diese auseinander. Bei der Veranstaltung werden auch Zeitzeuginnen aus dem Widerstand sprechen. In der zweiten Veranstaltung geht es um die deutsche Kollaboration mit der argentinischen Militärdiktatur und der Ablehnung jeglicher Verantwortung dafür bis in die Gegenwart.

04.10.2010 20:33 Berlin
Energiepolitik, ziviler Ungehorsam und neue Organisierungsformen

Der Kampf um die Zukunft?

13.10.2010 19:30
Volksbühne, Grüner Salon, U Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte
Castor Stoppen

Energiepolitik ist ein Feld des politischen und ökonomischen Kräfteziehens, wie sich in den aktuellen Debatten um das Energiekonzept für Deutschland zeigt: Auf der einen Seite stehen die vier Stromkonzernriesen EnBW, Vattenfall, E.ON und RWE, die weiterhin auf Kohle- und Atomstrom setzen und ins Netz einspeisen. Auf der anderen Seite steht der durch mittelständische Unternehmen geprägte Sektor der erneuerbaren Energien. Letztere könnten Träger einer tatsächlichen Energiewende werden. Denn nur erneuerbare Energien besitzen das Potenzial, kommunal verwaltet zu werden und tatsächlich ökologisch verträgliche Energie zu liefern.

20.09.2010 21:13 Berlin
Veranstaltung zur "Sarrazin-Debatte"

Im Land der Sarrazinen

04.10.2010 19:00 - 22:00
Berlin
Proteste gegen die Buchvorstellung von Sarrazin

Die Debatte um "Integrationsverweigerer" läuft auf Hochtouren ihnen sollen soziale Leistungen gekürzt oder sie gleich ausgewiesen werden, wie SPD-Chef Gabriel gerade vorschlug. Die "neue Debatte" um Integration wird momentan so repressiv gerahmt; die etablierten Parteien versuchen sich mit einem "hartem Kurs" zu profilieren. Sarrazin und die Bild-Zeitung können sich ins Fäustchen lachen.

Veranstaltung mit Prof. Dr. Achim Bühl, Autor des Buches "Islamfeindlichkeit in Deutschland. Ursprünge, Akteure, Stereotypen"

im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Havemann-Saal Greifswalder Str. 4.

16.09.2010 10:23 Berlin
Sparpakete stoppen - hier und europaweit!

Aktionstag gegen Sparpaket und Krise

29.09.2010 11:00 - 21:00
Berlin
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In Deutschland und Europa werden Sparpakete geschnürt um die Beschäftigten, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen zur Kasse zu bitten. Die Kosten der Rettungspakete für Banken und Konzerne sollen wir zahlen – und nicht die Verursacher der Krise. Die sprechen inzwischen davon, dass die Krise vorbei sei, dabei wird der derzeitige „Aufschwung“ bei uns nicht ankommen.

Die Bundesregierung will im Herbst 2010 ein Sparpaket verabschieden, das vor allem Einsparungen im sozialen Bereich vorsieht. Über 30 Milliarden Euro sollen bei denjenigen gekürzt werden, die sich am schlechtesten wehren können und am wenigsten besitzen. Pflichtleistungen der Jobcenter sollen zu Ermessensleistungen werden. ALG-II-EmpfängerInnen sollen kein Elterngeld und WohngeldempfängerInnen keinen Heizkostenzuschuss mehr erhalten, Zuschläge beim Übergang von ALG I zu ALG II gestrichen werden. In der Gesundheitspolitik plant die Bundesregierung den Einstieg in die Kopfpauschale.

Bündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise" Europaweiter Aktionstag am 29. September

Es wird einen "Wir wollen alles" Block geben

Demonstration 17.30 Uhr Rotes Rathaus

Bankenaktion   11.00 Uhr Wittenbergplatz

16.09.2010 10:06 Berlin
Die Krise im Gesundheitssystem

Eure Gesundheit macht uns krank!

22.09.2010 18:30 - 21:30
Berlin

Nach viel hin und her gibt es einen aktuellen Vorschlag der Bundesregierung zur "Reform" des Gesundheitssystems. In der Veranstaltung wollen wir nicht nur die konkreten Auswirkungen des geplanten (Neu-) Entwurfes analysieren, sondern dieses Vorhaben auch im Kontext eines zunehmend ökonomisierten Gesundheitssystems verstehen.

 


17.08.2010 13:07 Berlin
Kundgebung und Demo in Berlin-Weißensee

Kein Kiez für Nazis!

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Seit Mai häufen sich in Weißensee rechte Sprühereien, Pöbeleien und Übergriffe. Viele der Provokationen richten sich auch maßgeblich gegen den Jugendclub Bunte Kuh e.V. und das Kultur- und Bildungszentrum (KUBIZ) in Weißensee. Aus diesem Anlass veranstalten verschiedene Initiativen am 28. August eine Kundgebung gegen die Neonazipräsenz der letzten Monate.

Kein Kiez für Nazis!

Kundgebung: 28. Aug. 2010 | Weißensee

14 Uhr | Mahlerstr./Bizetstr.

Anschließend: Demo durch den Kiez

(Anfahrt: Tram M4, M13,12 bis Antonplatz)

11.08.2010 11:45 Berlin
Kundgebung und Konzert 1. September 16 Uhr Heinrichplatz, Berlin

Tatort Kurdistan

Plakat TATORT Kurdistan Jam.jpg

In Kurdistan herrscht Krieg. Geführt wird dieser Krieg mit Waffen und

finanzieller Unterstützung aus Deutschland. Am Weltfriedenstag wollen

wir mit einer lauten und bunten Protestkundegbung die Rolle deutscher

Unternehmen und der Bundesregierung in dem Krieg gegen die kurdische

Bevölkerung in der Türkei sichtbar machen.



15.06.2010 19:33 Berlin
Rechtspopulismus stoppen

Kein Bundesparteitag von "pro Deutschland"

17.07.2010 11:00 - 18:00
Berlin, Rathaus Schöneberg

Am 17. Juli will die rechtspopulistische "pro Deutschland" ihren Bundesparteitag im Rathaus Schöneberg abhalten. Es haben sich Gäste vom den rechten Parteien aus Belgien und Frankreich, Vlaams Belang und Alsace d’abord (Elsass zuerst) angekündigt. Es hat sich ein Bündnis gebildet, um gegen den Parteitag zu protestieren.

29.05.2010 03:47 Berlin
Veranstaltung mit Hörspiel zu Nord-Neukölln und der Entwicklung Berlins

Ein bisschen mehr Gentrification...ein bisschen mehr Widerstand!

01.06.2010 19:30
Laika - Kultur&KiezKneipe - Emser Straße 131 - S&U Neukölln
Hörspielabend Neukölln

 

Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten steigen, Kneipen
und Cafes eröffnen. Zahlungskäftigeres Publikum zieht her. Damit einher
geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung.
Gentrification, so nennt sich das stadtpolitische Phänomen, das ähnlich
und zum Teil weiter fortgeschritten auch in anderen Bezirken wie
Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg beobachtet werden kann.
Maßnahmen des Berliner Senats wie die Quartiersmanagements und die
Ausrufung von Sanierungsgebieten schieben diesen Prozess an und
begleiten ihn.
20.04.2010 10:56 Berlin
Robert Stadlober liest und spielt aus Mihail Sebastians Tagebüchern 1935-1944

"Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt"

10.05.2010 19:30
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130
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Szenische Lesung anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. Robert Stadlober liest und spielt Mihail Sebastians Tagebücher 1935-1944.
Montag, 10. Mai 2010, 19.30 Uhr Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130 Eintritt 5/8 Euro
Vorverkauf in den Buchläden OH21 (Oranienstr. 21), Schwarze Risse (Mehringhof+Kastanienallee 85) und im Red Stuff (Waldemarstr. 110)

Weitere Termine zum 65. Jahrestag der Befreiung in Berlin, Hamburg und Kiel.

13.04.2010 01:21 Berlin
Der Zaun muss weg! Tempelhof für Alle!

Parade für ein Recht auf Stadt

08.05.2010 14:00
Berlin
Recht auf Stadt Parade

Am 08. Mai 2010 will der Berliner Senat das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof öffnen. Endlich, könnte man meinen. Aber statt eines offenen Parks für alle BerlinerInnen plant der Senat ein Gelände mit strikten Öffnungszeiten, Wachschutz und Sicherheitszäunen.

 

 

Wir laden alle Initiativen und BewohnerInnen Berlins ein, sich am 8. Mai gegen die Verdrängung durch steigende Mieten und eine Stadtumstrukturierung von oben zu wehren. Die Eröffnung des Flughafengeländes eröffnet auch uns die Chance, unser Recht auf Stadt einzufordern!

04.04.2010 20:32 Berlin
Blockadebündnis in Berlin entstanden

Blockaden gegen Naziaufmarsch am 1. Mai

01.05.2010 (All day)
Berlin
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In Berlin hat sich ein breites Bündnis zur Blockade des geplanten Naziaufmarsches gegründet. Zudem mobilisieren verschiedene Antifa-Gruppen gemeinsam zu Gegenaktionen. In Rostock, Hoyerswerda, Erfurt und Schweinfurt sind weitere Aufmärsche der Nazis und Gegenaktionen geplant.

Die Nazis sollen sich nach aktuellen Infos am S-Bornholmer Str. treffen.

 

Es gibt jeweils eine Blockade an der westlichen bzw. östlichen Seite des Bahnhofes. Zusätzlich wird eine Kundgebung auf der Kreuzung Schönhauser Allee/Bornholmer Straße sein.

Gemeinsamen Anreisetreffpunkte:

  • West-BerlinerInnen reisen jetzt von Alexanderplatz an. Treffpunkt ist hier um 9:00 auf dem Gleis der U2.
  • Ost-BerlinerInnen reisen vom Ostkreuz an, hier ist der Treffpunkt der Ringbahn-Bahnsteig, auch um 9:00
  • Weitere Infos: WAP-Ticker: http://1mai.sytes.net
    Twitter: http://twitter.com/1mai_nazifrei
    Infotelefon: 030 - 34712108
    EA: 030 - 6922222
    Aktuelle Infos werden auch auf der Bündnishomepage veröffentlicht.

     

    10.03.2010 21:24 Berlin
    Stadtumstrukturierung in Berlin

    Radiofeature zu Gentrification in Nord-Neukölln

    Karl-Marx-Straße in Neukölln

    Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten steigen, Kneipen und Cafés eröffnen. Zahlungskräftigeres Publikum zieht her. Damit einher geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen hat sich die Avanti-Sozial-AG Ende letzten Sommers in Neukölln umgeschaut und ein Radiofeature produziert, das über die aktuelle Situation aufklären und die wichtigen Akteure benennen will.

    02.02.2010 16:58 Berlin
    Debatte über brennende Autos im Neuen Deutschland

    Brennendes Interesse an Spaltung

    [img_assist|nid=370|title=|desc=|link=none|align=left|width=100|height=133]

    Im Neuen Deutschland wurde am 29.1. die Frage "brennende Autos - Ist das noch linke Stadtpolitik" diskutiert. Avanti hat sich mit einem Beitrag an der Debatte beteiligt.

    01.02.2010 13:16 Berlin

    Diskussionsveranstaltung mit Avanti, TOP und Venceremos zu Dresden

    07.02.2010 20:00 - 22:00
    Berlin

    [img_assist|nid=374|title=|desc=|link=none|align=right|width=180|height=67]Staat. Nation. Dresden. Scheisse. Von Bomben und Nazis, Gedenken und Deutschland. Diskussionsveranstaltung mit Avanti - Projekt undogmatische Linke (No Pasarán!), ¡Venceremos! Antifa Dresden (Keine Versöhnung mit Deutschland) und TOP B3rlin

    25.01.2010 14:24 Berlin
    Vorbereitung auf Blockaden läuft auf Hochtouren

    Blockadetraining in Berlin und Dresden

    [img_assist|nid=371|title=|desc=|link=none|align=right|width=100|height=142]

    Am Sonntag, den 24.1. fand in Berlin-Hellerdorf die Regionalkonferenz zur Vorbereitung auf die Blockaden in Dresden statt. Über 120 Menschen beteiligten sich, ca. 85 nahmen an einem Aktionstraining teil.

    20.01.2010 11:57 Berlin
    Nach den Durchsuchungen ist vor den Blockaden

    Probesitzen auf sächsischem Gebiet

    28.01.2010 16:00 - 17:00
    Sächsische Landesvertretung, Brüder-Str. 11/12, Berlin-Mitte

    [img_assist|nid=372|title=|desc=|link=none|align=left|width=100|height=67]Donnerstag, 28. Januar 166-17 Uhr Sächsische Landesvertretung, Brüder-Str. 11/12, Berlin-Mitte (U2 Spittelmarkt)

    19.01.2010 15:31 Berlin
    Antifa, immer ein Hauptgewinn

    Soli-Bingo für No pasarán!

    09.02.2010 19:00 - 23:59
    Berlin
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    Am 9.2. findet das legendäre Bingo im SO 36 zugunsten der Dresden-Mobilisierung von No pasarán! statt.

     

     

    15.01.2010 17:45 Berlin
    Dresden is calling

    24.1.2010 Regionalkonferenz in Berlin

    24.01.2010 11:00 - 17:00
    Audimax der Alice Salomon Hochschule

    [img_assist|nid=373|title=|desc=|link=none|align=left|width=100|height=72]Regionalkonferenz in Berlin-Hellersdorf

    Zur Vorbereitung der Massenblockaden gegen einen geplanten Naziaufmarsch am 13.2.2010 in Dresden findet am Sonntag, 24. Januar 2010 eine Regionalkonferenz statt. Eingeladen sind alle Menschen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, die an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Dresden teilnehmen wollen.

    11.01.2010 00:13 Berlin
    NoPasaran2010 - Kein Naziaufmarsch in Dresden am 13.2.

    Letzte Infoveranstaltung

    10.02.2010 19:00
    ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1
    15.10.2009 12:32 Berlin Bundesweit Hamburg

    Protest gegen Urteilsverkündung Antimilitarismus ist legitim!

    16.10.2009 (All day)
    Hamburg & Berlin
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    Am kommenden Freitag fällt das Urteil im sog. MG-Prozess. Axel, Oliver und Florian sollen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden, weil ihnen vorgeworfen wird, Fahrzeuge der Bundeswehr sabotiert zu haben.

    29.09.2009 12:50 Berlin

    "Zusammen gegen die NPD" in Köpenick am 26.09.2009

    logo_zusammen_gegen_npd.png

    Knapp dreihundert Menschen versammelten sich am Samstag, den 26. September, um gegen die menschenverachtende Politik der NPD ein Zeichen zu setzten. Hierzu lud die antifaschistische Kampagne „Zusammen gegen die NPD“ zu einer Kundgebung auf dem Mandrellaplatz, nahe der NPD-Zentrale ein. Höhenpunkt des Nachmittags war der Auftritt von Esther Bejarano und ihren Kindern zusammen mit der Kölner Hip Hop Band Microphone Mafia.

    10.09.2009 00:00 Berlin
    Abdankung der Senatorin für Stadtentwicklung! Rettungspaket für eine soziale und selbstverwaltete Stadtentwicklung!

    Die Krise findet Stadt - Wir übernehmen den Laden!

    17.09.2009 13:00

    Die Krise findet Stadt

    Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise verschärft die Situation in den[img_assist|nid=379|title=|desc=|link=none|align=right|width=180|height=94] Städten. Für die Stadt Berlin, die schon seit dem Bankenskandal bankrott ist, heißt das konkret, dass weitere Kürzungen im sozialen Bereich drohen. Die Verluste auch dieser Krise sollen von der Gesellschaft getragen werden, während die Gewinne privat bleiben. Wir haben genug von dieser Stadtpolitik von oben. Wir wollen gemeinsam darüber entscheiden, wie wir hier leben und wie wir das regeln. Wir übernehmen die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

    31.07.2009 00:00 Berlin
    S-Bahn-Chaos in Berlin

    Gewinnmaximierung oder Recht auf Mobilität?

    [img_assist|nid=377|title=|desc=|link=none|align=right|width=180|height=134]Zwei Wochen lang kam der S-Bahn-Verkehr in Berlin nahezu ganz zum Erliegen. Warte-zeiten von einer Viertelstunde erschienen auf einmal als „nicht schlecht“, eine halbe Stunde fast als „normal“. Denn: Seitdem am 1.Mai 2009 das Rad eines S-Bahnwagens brach und das Eisenbahn bundesamt zusätzliche Sicherheitsüberprüfungen anordnete, herrscht Chaos im Berliner Nahverkehr. Stark betroffen sind vor allem PendlerInnen. Mittlerweile fahren einige S-Bahnen wieder. An den grundsätzlichen Problemen, die zu dieser Situation geführt haben, hat sich aber nichts geändert.

     

    Woran das liegen könnte? Flugblatt lesen!

    27.06.2009 17:25 Berlin
    Podiumsdiskussion im Festsaal Kreuzberg

    Freizeit für die Antifa?

    01.07.2009 19:30
    Festsaal Kreuzberg
    freizeit.jpg

    mit:
    Andreas Speit (Journalist&Autor)
    Fabian Große (Kampagne „Alles muss man selber machen“)
    Michaela Sommer (Avanti-Projekt undogmatische Linke)

    20.06.2009 00:00 Berlin
    "Jung, bunt, erfolgreich" - Geh mir wech!

    Schluss mit der Verdrängung in Neukölln und anderen Kiezen!

    [img_assist|nid=375|title=|desc=|link=none|align=left|width=180|height=155]Ende August diesen Jahres gab die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bekannt, dass das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof nunmehr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. Die Senatorin hat allerdings ihre ganz eigene Vorstellung von „Öffnung“: Denn erst mal gibt es nur geführte Touren über das Gelände – die nicht umsonst sind, versteht sich.

    Flugblatt von Avanti Berlin zur geplanten Besetzung des Ex-Flughafens Berlin-Tempelhof.

    23.05.2009 00:00 Berlin
    Soziale Unruhe? Könnt ihr haben!

    1. Mai 2009: Aktionen gegen Gentrifizierung

    [img_assist|nid=381|title=|desc=|link=none|align=left|width=180|height=135]Den 1. Mai in Berlin nutzten viele verschiedene Initiativen und Organisationen, um auf das Problem steigender Mieten und der kulturellen Aufwertung von Berliner Stadtteilen aufmerksam zu machen. Diese Aktivitäten sind Teil einer breiten, vielfältigen und widerständigen Kampagne gegen einen kapitalistischen Wohnungsmarkt, der Profitinteressen über die Bedürfnisse von Mieter_innen stellt und immer mehr Leute dazu zwingt, ihre Wohnung zu verlassen.