01/03/2010Lübeck
27.03.2010 (All day)
Lübeck

aktualisiert 2.3.10 +++ Naziroute jetzt bekannt +++ neuer Blockadepunkt

Am 27. März wollen die Nazis in Lübeck wieder ihren "Trauermarsch" veranstalten. In den vergangenen Jahren war es mit Protesten und Blockadeaktionen zwar gelungen, die Nazis aus der Innenstadt zu drängen, aber dennoch konnten sie unter massivem Polizeischutz immer wieder marschieren.

Mit dem Erfolg von Dresden im Rücken wollen wir in diesem Jahr einen Schritt weiter gehen: Die Nazis sollen keinen Meter gehen!

10/03/2010Lübeck

Der gemeinsamen Aufruf von Basta! Linke Jugend und Avanti zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Lübeck ist jetzt online:

- Nehmt massenhaft an den Blockaden in Lübeck am 27. März teil!
- Erfolgreiches Blockieren heißt früh aufstehen – seid spätestens um 8 Uhr an den Blockadepunkten!
- Gemeinsam werden wir es 2010 erreichen: Sie werden keinen Meter gehen!

10/03/2010Berlin

Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten steigen, Kneipen und Cafés eröffnen. Zahlungskräftigeres Publikum zieht her. Damit einher geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen hat sich die Avanti-Sozial-AG Ende letzten Sommers in Neukölln umgeschaut und ein Radiofeature produziert, das über die aktuelle Situation aufklären und die wichtigen Akteure benennen will.

10/03/2010Hamburg

Unter dem Motto "Abschiebung ist Mord" demonstrierten am Dienstag Abend 800 Menschen in Hamburg. Anlaß war der Tod des 17-Jährigen David in Abschiebehaft. Er hatte sich am Sonntag erhängt.

25/02/2010Bundesweit

Waren die Blockaden von Dresden ein Erfolg? Wir waren ja dabei und für uns steht das außer Frage. Wir haben uns mit einem Beitrag in der Jungle World an der Debatte beteiligt. Darin skizzieren wir die schwierigen Ausgangsbedingungen und die Strategie unserer Bündnisarbeit.

 

Der Gegenpart wurde von Lena Frerichs formuliert. Staunend kann man dort lesen, dass Dresden ein geschenkter Sieg war und das Bürgertum gegen "die Extremisten" gesiegt habe. Die tausenden AntifaschistInnen kommen nicht als planende und handelnde Subjekte, sondern nur als nützliche Idioten der omnipotenten Staatsmacht vor.

17/02/2010Hamburg

Seit Anfang des Jahres vertreibt der Bauer-Verlag durch seine Tochterfirma Verlagsunion das extrem rechte Magazin „Zuerst!“. Verleger dieser Zeitschrift ist der ausgewiesene Neonazi Dietmar Munier, der seit Jahren im extrem rechten Verlagswesen eine Scharnierfunktion zum organisierten Neofaschismus einnimmt.

14/02/2010Bundesweit

Der geplante Nazi-Aufmarsch am 13.2. in Dresden konnte durch erfolgreiche Blockaden verhindert werden.

Beim Bündnis “Nazifrei – Dresden stellt sich quer!” – den OrganisatorInnen der Blockaden – herrscht Begeisterung: 12.000 Menschen verhinderten zum ersten Mal den jährlichen Nazi-Aufmarsch in der sächsischen Landeshauptstadt. Über Stunden besetzten sie Straßen und Plätze in unmittelbarer Umgebung des Neustädter Bahnhofs. Gegen 17.00 Uhr kam die Erfolgsmeldung: die Polizei bricht die Nazi-Veranstaltung wegen der Proteste ab.

29/01/2010Bundesweit

Wir verstehen diesen Beitrag als Teil der Diskussion um Perspektiven der radikalen Linken, wie sie auch auf dem Autonom-Kongress geführt wurde. Wir versuchen einige Knackpunkte „interventionistischer“ Politik in Abgrenzung zum „autonomen“ Politikverständnis zu entwickeln.

21/01/2010Kiel

In der Nacht auf den 20.1. wurde mit scharfer Munition auf die Alte Meierei in Kiel geschossen. Dazu dokumentieren wir hier zwei aktuelle Veröffentlichungen:

19/01/2010Bundesweit

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden wurde die Homepage von Nazifrei! Dresden stellt sich quer gesperrt. Die neue Homepage des Bündnisses lautet www.dresden-nazifrei.com.

 

Bereits am 19.1.2010 fanden in Berlin und Dresden Hausdurchsuchungen statt. Tausende Plakate Aufrufe zur Blockade des Naziaufmarsches am 13.02. in Dresden wurden beschlagnahmt. Dabei konstruierte die Staatsanwaltschaft einen "Aufruf zu Straftaten" durch die  "Störung einer angemeldeten Versammlung".

 

Die Plakate sind nachgedruckt worden. Sie sind jetzt in zahlreichen Einrichtungen erhältlich.

 

SPENDENKONTO: Auseinander-setzen e.V., Konto 4941151006, BLZ 850 900 00

19/01/2010Bundesweit

...zaghafte Schritte einer dringend notwendigen Klimabewegung

In Kopenhagen haben zwei bedeutsame Ereignisse gleichzeitig stattgefunden: Der Startschuss und die Sinnkrise der internationalen Klimaprotestbewegung. Während im Vorfeld des Gipfels zugespitzt debattiert wurde, ob der UN-Gipfel gestützt oder gestört werden solle, haben die Ergebnisse der offiziellen Verhandlungen und die Ereignisse bei den Protesten vor den Toren beide Ansätze bis aufs Mark blamiert. Wie kann es uns nun im lokalen Widerstand gelingen, Leute zu integrieren, die in Kopenhagen waren? Schaffen wir es, eine Bewegungsstärke zu entwickeln, die zumindest perspektivisch klar stellt was die Alternative zu bescheuerten Klimaverhandlungen ist?

 

15/01/2010Bundesweit

Im deutschen Geschichtsbild ist Dresden zu einem Symbol geworden für das Leiden der vermeintlich unschuldigen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs. Indem die Nazis ihren Aufmarsch in Dresden als Gedenken an den Bombenangriff auf die Stadt inszenieren, gelingt es ihnen, an dieses gesamtgesellschaftlich verbreitete Geschichtsbild anzuknüpfen, demzufolge eben auch die Deutschen im Nationalsozialismus vor allem Opfer waren.

Nazis am 13. Februar entschlossen entgegentreten gemeinsam blockieren!
No pasarán – sie kommen nicht durch!

13/01/2010Bundesweit
13.02.2010 11:00 - 14.02.2010 13:00
Dresden

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar 2010 dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren! In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.

 

10/01/2010Bundesweit

Im März 2008 erschienen die Rote Karte gegen Sexismus sowie drei Monate später das Faltblatt "Courage gegen Sexismus" erstmalig und stießen auf ein überwältigendes Interesse, so dass sie bald komplett weg waren.

 

Nun gibt es von beidem eine zweite, überarbeitete Auflage und zusätzlich eine neu produzierte Pinke Karte gegen Homophobie.

08/01/2010Bremen

Am 7. 1. haben AktivistInnen vom mayday-Bündnis vor einer Schlecker-Filiale in der Wätjenstraße Flugblätter verteilt. Ziel der Verteilung war es, rund um die am selben Tag schließende Schlecker-Filiale PassantInnen und KundInnen darauf hinzuweisen, dass in wenigen Wochen am gleichen Ort in neuer Verpackung ein "SchleckerXL"-Markt eröffnet wird.